Gewaltfreie Hundeerziehung – Wie viel Konflikt ist in Ordnung?

Gewaltfreie Hundeerziehung – Wie viel Konflikt ist in Ordnung? Tiere suchen ein Zuhause 30.05.2021 08:24 Min. Verfügbar bis 30.05.2022 WDR

Gewaltfreie Hundeerziehung – Wie viel Konflikt ist in Ordnung?

Was bedeutet gewaltfreie Hundeerziehung? Natürlich ist Gewalt absolut tabu. Aber über die Frage, wo Gewalt anfängt, herrscht Uneinigkeit. Ist es schon Gewalt, wenn man einen Konflikt mit dem eigenen Hund mit einem klaren Kommando beendet? Ist es besser, einen Konflikt auszutragen oder ihn zu vermeiden? Fragen wie diese haben wir den Hundeexpert:innen Ursula Löckenhoff, Perdita Lübbe-Scheuermann, Manuela Zaitz und Micheal Grewe gestellt.

Autor: Stefan Servos

Mehr dazu auch in unserer multimedialen Reportage

Stand: 28.05.2021, 10:00

Kommentare zum Thema

5 Kommentare

  • 5 Tatjana.Correa@gmx.de 03.06.2021, 15:35 Uhr

    Es kommt auf den Charakter des Hundes an. Bei manchen ist es eher angebracht, andere Hunde können dadurch verunsichert werden. Auch die Situation spielt für mich eine Rolle. In Gefahrensituationen werde ich lauter, damit mich der Hund wahrnimmt und die Gefahr gebannt wird. Das gilt auch fremden Hunden gegenüber, wobei man sich meistens Ärger mit den Besitzern einfängt. Ansonsten arbeite ich mit leisen humorvollen Tönen und mein Hund reagiert darauf.

  • 4 Hundefreund 01.06.2021, 17:13 Uhr

    Erschreckend, dass ausgerechnet Schüssel Grewe eine Platform vom ÖR bekommt, wo doch das ZDF sich nach anständiger Recherche von ihm distanziert hat. Der Mann mag seit Jahren im Geschäft sein und seine Jünger um sich gescharrt haben, aber wenn es was von ihm zu hören gibt, dann immer mit dem Tenor der Hundeerziehung wie vor 30 Jahren. Besonders schlimm ist, dass neue Hundetrainer auf die gleiche Linie gebracht werden. Das Problem ist leider, dass Starkzwang schneller funktioniert, d.h. entweder der Hund meidet oder wird unkontrollierbar. Quelle: (Der Link wurde entfernt, da die Angabe hier nicht zulässig ist. Der Admin)

    Antworten (1)
    • WDR.de 02.06.2021, 11:25 Uhr

      Sehr geehrter Hundefreund, Michael Grewe ist renommierter Dozent, er ist von der Tierärztekammer behördlich anerkannter Sachverständiger für Hunde und er ist befugt den Wesenstest abzunehmen. Bei der Auswahl von Experten berücksichtigen wir ihre gesamte Arbeit und das über die Jahre erarbeitete Renommee. Auch Michael Grewe bringt Kompetenz mit und verfügt über 30 Jahre Erfahrung als Trainer und Verhaltensberater. Gemäß der journalistischen Sorgfaltspflicht haben wir den Anspruch, Meinungsvielfalt abzubilden. Mit freundlichen Grüßen, die TseZ-Redaktion

  • 3 Rolf Bauerdick 31.05.2021, 23:25 Uhr

    Gewaltfrei auf jedem Fall. Aber Konfliktvermeidung?? Neeee. Gerade durch Konflikte und klare Standpunkte wird das zusammenleben geregelt. Und jaaa, ich finde es auch vollkommen in Ordnung wenn ein Hund in bestimmten Situationen selbst seinen "Besitzer" beißt.

  • 2 Rolf Schneider 31.05.2021, 11:24 Uhr

    Wir sollten achtgeben, unsere Hunde und anderen Haustiere nicht menschlich, emotional zu instrumentalisieren und unseren Verstand nutzen die Sprache der Tiere zu lernen anstatt zu interpretieren und diskutieren. das verstehen die Hunde nicht. Vor allem sollte die Rasse und Alter und Ausbildungsstand, nicht Trainingsstand, DAS IST EIN EKLATANTER UNTERSCHIED, den Ausschlag geben. Jeder kann ein Trainer sein, aber wenige ein Ausbilder. Deswegen ist für mich das Wort Trainer , Experte, etc schon suspekt. Training heisst bekannte Abläufe zu festigen. Ausbildung bedeutet etwas Neues zu erlernen und Mithilfe von Training übersetzt ÜBUNGEN das Erlernte zu festigen.

  • 1 Sabine Kleinebekel 30.05.2021, 18:50 Uhr

    ich würde da sehr individuell herangehen. Jeder Hund ist anders uns so wie sein charakter auch ist, sollte er auch angesprochen werden. Ich habe zwei Hunde, der eine ist eher die robuste Natur. Er geht, wie man bei uns sagt über Tische und Bänke, ist freundlich dabei, geht auch mit Menschen auch manchmal etwa ruppig an, der braucht auch eine dementsprechende Rückmeldung. Er hat mich und die Hundetrainer echt Nerven gekostet als er ein Junger Hund war. Das hat ein paar Monate gekostet zu verstehen wie wir zusammen ticken. Seitdem ist er ein echter Kumpel. Meine Hündin ist das genaue Gegenteil. Sehr sensibel, unsicher und ängstlich. Ihr kann man am besten mit Sicherheit und Ruhe begegnen. Jedes laute Wort ist eines zu viel. Sie reagiert am besten auf sanfte Führung und immer mit Rückzugsgarantie. Sie sind die selbe Rasse und sogar verwandt. Eine Katastrophe diese beiden Hunde mit dem selben System zu schulen.