„Die Rüden“: Ein Spielfilm über Aggression bei Männern und Hunden

"Die Rüden" - Bissige Begegnungen der Film Tiere suchen ein Zuhause 01.12.2019 07:44 Min. UT Verfügbar bis 01.12.2020 WDR

„Die Rüden“: Ein Spielfilm über Aggression bei Männern und Hunden

Schwarzer Schäferhund hinter einem Zaun, daneben die Beine einer Person in Tarnkleidung mit einem Maulkorb in der Hand

Was passiert, wenn gewalttätige Männer auf aggressive Hunde treffen? Die Idee zu dem Film hatte Hundetrainerin Nadin Matthews. Sie therapiert Strafgefangene und bissige Hunde. Die Begegnungen sollen auf beiden Seiten etwas auslösen. Die Hunde, die für den Film ausgewählt wurden,  leben jetzt in einem speziellen Auffangzentrum. Dort kümmern sich Menschen um sie, die Verständnis und Expertise im Umgang mit solchen Hunden haben.

Stand: 29.11.2019, 10:00

Kommentare zum Thema

72 Kommentare

  • 72 Anonym 08.12.2019, 17:15 Uhr

    Was für ein reisserischer Unsinn.. Hauptsache die Bilder sehen spannend aus und verursachen beim Zuschauer ein bißchen Gänsehaut. Um die Hunde geht es hier doch kein bißchen. Sonst würde auch nicht, wie im Fernsehen und auch immer mehr bei "Tiere suchen ein Zuhause" üblich, wieder einmal angeblichen Experten eine Plattform geboten, die sich trainerisch noch im tiefen Mittelalter befinden und keinen Ahnung haben wie ein sinnvolles Training heutzutage aussieht. Auch, und gerade bei solchen Hunden!

  • 71 Tina 08.12.2019, 12:17 Uhr

    Ich bin erschüttert, dass hier bereits traumatisierte Tiere erneut Stresssituationen ausgesetzt werden. Die Emotionen der Hunde werden unterdrückt, nicht therapiert. Sich Situationen zu stellen mag bei Menschen funktionieren, aber Hunde sind keine Menschen. Sie werden hier missbraucht und weiter traumatisiert. Dass der WDR so etwas gut heißt, verstehe ich nicht.

  • 70 AnBie 08.12.2019, 11:50 Uhr

    Wir sollten alle mal in diesen Spiegel schauen. Denn wir Menschen machen das aus den Tieren. Grundsätzlich wird kein Tier bissig und aggressiv geboren. Der Mensch ist das größte Raubtier auf diesem Globus. Tolle Arbeit. Respekt an alle

  • 69 Ana 08.12.2019, 07:49 Uhr

    Ich finde es schlimm, weil bei solchen Sachen die " Menschliche Faktor" total aus der Acht lassen wird. Manche Menschen die vielleicht auch ein Problem mit Aggressivität bei eigenem Hund haben, werden nicht Hilfe suchen bei einem Fachmann sondern denken, jetzt weiß ich wie würde es gemacht und riechen noch mehr schaden. Ich glaube nicht dass die " schweren Jungs" darauf was gelernt haben und sich wirklich wie ein Opfer gefüllt haben ich glaube in das Gegenteil. Unter Motto " Was mich nicht umbringt , macht mich nur noch stärker." Für diese Experiment könnte man auch Hunde nehmen die gut ausgebildet sind um ein Angriff zu zeigen und dabei nicht unter enormen Streß stehen. Hinter eine Aggression bei Hund könnten sehr viele Faktoren liegen. Für mich ist Gewalt körperlich oder geistig nie eine Lösung, wieder bei Menschen und gar nicht erst bei Tieren - in diesem Fall bei Hunden.

  • 68 Hund 07.12.2019, 22:36 Uhr

    Wie viele hier kommentieren und von nichts eine Ahnung haben. Der Film ist grandios und richtig ! Hier lernen beide Seiten und niemand von euch (nicht so nettes Wort wurde gestrichen, der Admin) würde sich so einem Hund annehmen aber die große Klappe. Ihr habt alle keine Ahnung und solltet den Mund halten. Erschreckend dieses ganze weichei gelaber hier...

  • 67 Ole 07.12.2019, 13:02 Uhr

    Einmal mehr zeigen vermeintlich Hundeexperten am TV wie mit Hunden umzugehen ist. Eine riesen Schweinerei! Zudem respektlos dem Hund gegenüber! Alles reisserisch dargestellt, mit dem Effekt den Hund als aggressive Bestie darzustellen. Für diesen Film haben die Macher ist kein Preis zu holen, aber eine Anzeige wegen Tierquälerei wäre verdient! Schämt euch!

    Antworten (1)
    • Hund 07.12.2019, 22:31 Uhr

      Sie haben offensichtlich nichts verstanden...

  • 66 Andrea 07.12.2019, 00:01 Uhr

    Liebes WDR Team, löschen Sie bitte derartige Trailer aus Ihrem Programm und befassen sich eher mit neueren Erkenntnissen zum Lernverhalten von Hunden. Ich empfehle da mal das Buch von Renate Jones "Agression bei Hunden" . Danach würden Ihre Berichte anders aussehen.

  • 65 Melanie 06.12.2019, 16:56 Uhr

    Hier werden traumatisierte Hunde als Monster vorgeführt und zur angeblichen Resozialisierung für Strafgefangene missbraucht. Sie werden gewürgt, bedrängt, zum Angreifen provoziert und das Ganze in einer widerlich düsteren Inszenierung, die Kampf auf Leben und Tod suggeriert. Gerade dieses stilisierte Gladiatorengetue, in dem der Hund gefesselt am engen, würgenden Halsband alles Bedrohliche und Ängstigende über sich ergehen lassen muss, empfinde ich als ganz besonders ekelhaft und empathielos. Das große Filmteam, die Wiederholungen der Einstellungen, der Stress einer Filmpproduktion, das alles wird hier schwer traumatisierten Lebewesen zugemutet, die nicht verstehen, was ihnen da geschieht. Irgendwann geben sie sich dann auf und fallen in die Hilflosigkeit. Man nennt so etwas "flooding", und das darf man niemals mit Tieren machen, weil sie den Sinn nicht verstehen können. Menschen können vorher zustimmen, Tiere nicht. Darum ist es schwerer Missbrauch. (Text von Elisabeth Lierschof)

  • 64 Kirsten Cordes 06.12.2019, 15:29 Uhr

    UNERTRÄGLICH! So etwas darf dem WDR nicht passieren... Eine öffentliche Entschuldigung für alle denkenden und fühlenden Zuschauer*innen wäre angebracht.

  • 63 Tine 06.12.2019, 15:12 Uhr

    Bestimmt waren die Dreharbeiten stressig für die Hunde. Ich finde die Trainer wirken jedoch sehr kompetent und empathisch. Es ist beeindruckend, wie die Trainer und gefährlichen Hunde in dem Hundezentrum interagieren. Der Rest ist ja ein Spielfilm. Man kann da schon Fragen zu stellen. Aber dass die Trainer, die diesen gefährlichen Hunden, die bestimmt keiner von den negativen Kommentatoren betreuen möchte oder kann und die in 99% der Welt einfach nur eingeschläfert würden, hier so angegriffen werden, finde ich sehr vorschnell. Ich habe selbst einen bissigen Hund, ganz andere (kleinere) Nummer als im Film, und das ist so viel Arbeit. Diese Hunde werden in dem Hundezentrum besser behandelt als viele viele menschliche Straftäter in Gefängnissen. Ich finde es auch gut und richtig, dass diese Hunde gut behandelt werden, aber leicht ist das nicht und man sollte das erstmal würdigen. Nicht viele Menschen nehmen sich dem Thema Aggression und Gewalt offen an, ich finde das ganz großartig!

  • 62 Claudia 06.12.2019, 14:54 Uhr

    Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt für Tiere suchen ein Zuhause, Menschen über das Lernverhalten der Hunde aufzuklären, Körpersprache und Signale erkennen und lesen lernen, die Hunde senden, bevor es zu Aggressionsverhalten kommt. Sehr bedenklich, diesen Film in einer Tierschutzsendung vorzustellen, wo es hauptsächlich um das Wohlergehen der Hunde gehen muss! Wenn der Hund sich bereits in einer aussichtslosen Lage befindet, und als einzige Lösung das vorgehen und beißen sieht, fand bereits im Vorfeld einiges an Missachtung seiner Gefühle und Signale statt. Nun sehen sich viele Hundehalter diesen Film an und sind begeistert von den angewendeten Methoden. Wieder werden Emotionen und Stresssignale der Hunde missachtet und das ist der falsche Weg, und für Hunde die Probleme haben garnicht gut.