Christen für Tiere

Tiere suchen ein Zuhause 05.12.2021 05:55 Min. Verfügbar bis 05.12.2022 WDR

Christen für Tiere

Stand: 03.12.2021, 10:00 Uhr

Respekt vor allen Lebewesen, Schutz und Hilfe für gequälte und vernachlässigte Tiere: Tierschutz müsste eigentlich einen höheren Stellenwert in den christlichen Kirchen haben, als es zur Zeit der Fall ist. Das zumindest finden zwei evangelische Christen aus Frankenau in Hessen, die seit mehr als 40 Jahren aktiven Tierschutz betreiben. Sie haben den Verein „Christen für Tiere“ gegründet. Ihr Ziel ist es, das Bewusstsein für das Tierwohl in der Kirche zu wecken. Denn wenn diese ihren Einfluss nutzt, könnte das vielen einen Denkanstoß geben und die Situation für die Tiere positiv verändern.

Autorin: Elaine Schnee

Kommentare zum Thema

66 Kommentare

  • 66 Antje Heeren 08.12.2021, 19:01 Uhr

    in vielen Ländern,wie zb. Rumänien,Spanien ectr. ist Tierschutz ,geschweige artgerechter Umgang mit Tieren ein Fremdwort.aber in diesen Ländern hat Kirche einen großen Einfluß auf das tägliche Leben.überall Kreutze und Madonnenbilder in den Häusern,regelmäßiger Kirchgang und Beichte, und alle wollen in den Himmel und Gottes Wohlwollen.somit könnten die Pfarrer,Pastoren doch Gottes tierliebe und -wohlergehen predigen .allein dadurch würde sich einiges zum wohle der Tiere mit der Zeit ändern,natürlich müssen auch entsprechende Gesetze umgesetz,bzw geschaffen werden.aber ich bin überzeugt wenn die Tierschutzorganisationen vor Ort die Kirche mit ins Boot ziehen können,würde sich langsam etwas verändern,den alle wollen gute Gläubige sein und Gottes willen folgen. weiterhin viel Kraft,Liebe und Hoffnung lg antje Heeren

  • 65 Evelyne Bock 08.12.2021, 14:48 Uhr

    Super Idee,Tiere haben keine Lobby, für sie haben wir Menschen eine Verantwortung zu tragen.Es ist für uns Christen eine Pflicht oder es sollte sogar selbstverständlich sein immer für schutzsuchende Tiere da zu sein.Ich selbst bin,seit ich denken kann gläubig und über 20 Jahre Mitglied bei unserem Tierheim.Ich wünsche mir das diese Idee viele Anhänger findet .Alles Liebe für Euch🙏🤗😘

  • 64 Karin Bauz 08.12.2021, 08:48 Uhr

    Super von den Beiden!!! Das habe ich mich schon lange gefragt warum gerade in den katholischen Ländern Tiere am meisten gequält werden und der Papst sich nicht darum kümmert denn es sind genau wie wir Geschöpfe Gottes ! Man sollte eine Petition starten und sie dem Vatikan schicken!!!

  • 63 Binder Elvira 07.12.2021, 20:04 Uhr

    Mich hat das total gefreut, dass 2 Menschen damit begonnen haben, sich für unsere Mitgeschöpfe so einzusetzen, dass die Kirche darauf aufmerksam werden soll. Das ist schon soo lange überfällig. Das sind so veraltete verkrustete Strukturen am Werk, sie müssen aufgeweicht werden. Mir persönlich hat das immer zu schaffen gemacht, dass Christen Tiere nicht für erwähnenswert erachten. Das hat mir den Schritt in den Gottesdienst sehr erschwert. Vor allem die charismatischen Gemeinden stehen den Tieren sehr ablehnend gegenüber. Auf meine Frage, ob sie denn auch für Tiere beten wurde ich entgeistert angeschaut, nein, das haben wir noch nie gemacht. Mir tut das weh. Tiere sind Gottes Gschöpfe, er liebt auch sie, er liebt auch sie, weil er die kleinen Dinge liebt, weiss ich er liebt auch sie. Ein so schönes Lied.

  • 62 Heide Faassen 07.12.2021, 12:40 Uhr

    Diese Idee finde ich gut. Leider hatte die katholische Kirche schon immer eine merkwürdige geistige Einstellung zu diesem Thema, mit der ich, katholisch getauft, überhaupt nie einverstanden war. Wir sollten Tiere achten und gut mit ihnen umgehen, denn auch sie haben Gefühle. Danke den Menschen, die sich hier und anderswo für Tiere stark machen. P.S. Ich selbst war aus vielen Gründen aus der Katholischen Kirche schon vor vielen Jahren aus getreten; schließlich hatte mich keiner gefragt, ob ich dem 'Verein' beitreten möchte bei meiner Taufe. Mitläufeschaft ist mir zuwider und das Geld, das ich hierbei spare, verwende ich jetzt lieber für den TIERSCHUTZ und vielleicht ein wenig mehr.

    Antworten (1)
    • Hannelore Krier 07.12.2021, 21:04 Uhr

      Sowohl katholische als auch evangelische Gemeinden müssten viel mehr auf unser Verhältnis zu Tieren eingehen. Die Bedeutung als fühlende ,und in ihrem Rahmen, denkende Mitgeschöpfe kann noch wesentlich besser herausgestellt werden. Eine klare Position gegen Missbrauch der Tiere als Lebensmittellieferant, Sportgerät und Modeaccesoir müsste in jedem christlichen Denken verankert sein.

  • 61 Irene Geel 07.12.2021, 08:44 Uhr

    Unbedingt sollten die Kirchen mehr für die gequälten Tiere tun. Der Papst der katholischen Kirche, könnte Tierquälerei als grosse Sünde bezeichnen. Leider wird gar nichts für die gequälten Tiere in der katholischen Kirche getan. Mit nur Messen lesen hilft den Tieren nichts! Irene Geel

    Antworten (2)
    • Heide Faassen 07.12.2021, 12:41 Uhr

      Wie Recht Sie doch haben.

    • Evelyne Bock 08.12.2021, 15:10 Uhr

      Sehr gute Idee🙏👍

  • 60 Colon-Kuhlencord, Consue 06.12.2021, 22:58 Uhr

    Ich teile Ihre Haltung bezüglich des Umgangs mit unseren Mitkreaturen und befürworte ein Engagement der Kirche hinsichtlich Tierwohl und Tierschutz stark. Bin selbst im Kirchenvorstand aktiv und habe Tierschutzhunde aufgenommen. Bitte um Zusendung von Informationen zu Ihrem Verein. Danke im Voraus Herzlichst, C.Colon-Kuhlencord

    Antworten (1)
    • WDR.de 07.12.2021, 11:59 Uhr

      Hallo Frau Colon-Kuhlencord, bitte wenden Sie sich für weitere Informationen direkt an Dr. Wolfgang Hellmann und Elke Hellmann unter https://christl-pferdeschutzhof-refugium.de.tl/

  • 59 Karin Kramer 06.12.2021, 19:46 Uhr

    Es wäre an der Zeit Christ zu sein Worte alleine sind zu wenig an ihren Taten sollt ihr sie erkennen.

  • 58 WDR Admin 06.12.2021, 15:36 Uhr

    An alle, die weitere Informationen zum Christlichen Pferdeschutzhof Refugium wünschen und /oder spenden möchten: Christen für Tiere, Frankenau e.V. Dr.Wolfgang Hellmann und Elke Hellmann 35110 Frankenau, Gartenstraße 2 E-Mail: hellmannelke@gmx.de Tel: 06455/7003 Internet: https://christl-pferdeschutzhof-refugium.de.tl/ Für Spenden bitte dort die Kontoverbindung erfragen

  • 57 Patricia W. 06.12.2021, 12:55 Uhr

    Ob sich die Institution, welche sich Kirche nennt adäquat um das Wohl aller ihrer Schäfchen kümmert, darf man aufgrund exorbitanter Verfehlung durchaus in Frage stellen. So ziemlich gegen jedes Gebot wurde bis dato seitens der christlichen Kirchen verstossen...Und alles was selbiger kein Geld einbringt, nämlich beispielsweise der Tierschutz ist irrelevant für sie. Wobei das genau nach der Auffassung des "Franz von Assis" doch so dermaßen wichtig wäre!!! Auch Jesus war bekanntermaßen ein grosser Tierfreund.. Wie war das: "Da werden Jäger zu gejagdten" prophezeite er doch einst den mordlustigen Jägern... Ich sehe es als Christenpflicht an unseren Mitgeschöpfen den Respekt und Wertschätzung entgegenzubringen, den ich meinen Mitmenschen zuteil werden lasse. Würde sich die Kirche für Tierschutz in den ach so religiösen Ländern wie Rumänien, Spanien, Italien etc. explizit einsetzen, würde es keine Tötungsstationen mehr geben. Ebenso widerwärtiger Stierkampf zur Volksbelustigung..

  • 56 Inken Schalk 06.12.2021, 09:34 Uhr

    Ich habe den Bericht im Fernsehen gesehen und ich war sehr gerührt. Ich bin schon viele Jahre Vegetarierin. Das Leid der Tiere ist fürchterlich und was die Menschen dem Tier antun ist grauenhaft. Ich habe vor kurzem einen Bericht gesehen über die Haltung und Schlachtung der sogenannten Weihnachtsgänse. Grauenhaft und ich bekomme die Bilder nicht mehr aus meinem Kopf. Die Menschen haben sich von Gott entfernt, sonst könnten sie nicht so grausam sein.😭😭

  • 55 Claudia 06.12.2021, 08:15 Uhr

    Einfach nur SUPER MENSCHEN !

  • 54 Nadia Hartmann 06.12.2021, 08:02 Uhr

    Genau aus diesem Grund habe ich mich schon sehr lange von der Kirche abgewandt. Wenn ich diese Pfarrer sehe, die ein ganzes Feld voller toter Rehe und Hasen segnen nach einer Jagd, wird mir übel. Es sind doch auch Gottes Geschöpfe, die er genauso liebt wie Menschen und die auch noch gerne gelebt hätten. Ich kann nicht verstehen, wie dieses Thema völlig ignoriert wird. Ich bin jedenfalls froh über die vielen Kommentare hier, die mir aus dem Herzen sprechen.

  • 53 Susanne 06.12.2021, 07:44 Uhr

    Christen bzw. die Kirchen sollten sich auf jeden Fall für einen besseren Schutz für unsere Mitgeschöpfe einsetzen. Auch ich vermisse hier klare Botschaften!

  • 52 Angelika Sprenger 05.12.2021, 21:18 Uhr

    Der Beitrag ging unter die Haut, wir würden gerne etwas spenden. Bitte um die Kontaktdaten. Danke!

  • 51 Martina Werb 05.12.2021, 20:58 Uhr

    Ich bin gläubig und Christ. Ja, die Kirche schweigt sich aus, wenn es um das unbequeme Thema Tierleid und Missbrauch unserer Mitgeschöpfe geht. Doch wer ist "die Kirche"? Sind es nicht wir selbst, die aufgerufen sind aufzuklären, das Gespräch zu suchen und zum Umdenken zu bewegen? Fang bei dir selbst an und zeige nicht auf andere. Ach ja. Noch kurz: Lebe seit 11 Jahren vegan, habe 6 Tierschutzhunde im Laufe der Zeit ein Zuhause geben dürfen und bin unendlich dankbar für all das Gute, das zurückkommt.

  • 50 Christa Klein 05.12.2021, 20:47 Uhr

    Als gläubiger, bekennender Christ ist es für mich ganz selbstverständlich Gottes Schöpfung zu schützen. Die Tiere und die Natur sehe ich als ganz großes und liebevolles Geschenk Gottes. Tiere haben eine Seele und empfinden Panik, Trauer und Schmerzen wie Menschen. Wie kann ich es da fertigbringen sie schlecht zu behandeln. Überhaupt, wie beschämend für uns Menschen, dass es den Begriff "Tierschutz" geben muss.

  • 49 Joachim Werb 05.12.2021, 20:45 Uhr

    Mit großem Interesse haben ich ihren Bericht gesehen. Als katholischer Diakon in einer Gemeinde in Unterfranken (Schweinfurt, St. Anton) halten ich seit 20 Jahren Tiersegnungen ab. Ebenso gibt es seit dem zahlreiche Versuche, ein Bewusstsein für die Gleichwertigkeit allen Lebens (Mensch und Tier) durch Ansprachen, Impulse und Aktionen zu schaffen. Leider treffe ich oft auf eine Mauer aus Tradition (Mensch = Krone der Schöpfung, statt " der Mensch ist die Dornenkrone der Schöpfung)" und Ignoranz, die nur mit viel, Geduld zu bearbeiten ist. Spendenaufrufe und Kollekten, Gottesdienste beim Sommerfest des Tierheims usw. gehören zum festen Programm meines Wirkens. Im kleinen Rahmen also passiert hier schon was. Das große Umdenken von den richtungsgebenden Theologen und Kirchenoberen fehlt allerdings. Und auch die Gemeindebasis hat noch einen weiten Weg. Selbst ein veganes Essensangebot als Ausdruck des Respekts vor dem Leben beim Gemeindefest ist stark umstritten.

  • 48 Angela Achatz 05.12.2021, 20:33 Uhr

    Ich finde es sehr wichtig sich um Tiere zu kümmern, die ertragen ihr Leid lautlos und habe keine Möglichkeit dem zu entkommen. Die Kirche die Nächstenliebe predigt ist auch in der Verpflichtung sich um Tiere zu kümmern. Sie haben die Bibel wohl nicht ausreichend gelesen. Es wird zu Spenden aufgerufen, jedoch meist nur für das Ausland, nicht einmal für die Menschen die in Not geraten sind in Deutschland, geschweige für Tiere die in Not sind und dringend Hilfe brauchen. Es ist traurig. Tiere sind dankbarer und nicht berechnend. Sie brauchen nicht viel um glücklich zu sein und das muss man ihnen ermöglichen.

  • 47 Traute Gehrmann 05.12.2021, 20:20 Uhr

    Ein sehr aufschlussreicher Beitrag, der mir aus der Seele spricht. So begründe ich meinen persönlichen Einsatz für Tiere, den viele in meiner Umgebung nicht nachvollziehen können. Kompliment an das Ehepaar!! Und erstaunlich bis beschämend, dass " Kirche" dieses Anliegen nicht aufgreift.

  • 46 Melita Schulz 05.12.2021, 20:18 Uhr

    Wenn Tiere als Mitgeschöpfe respektiert werden würden, wäre die Welt um vieles besser. Danke, dass es Menschen wie euch gibt. Frohe Weihnachten.