Ein Leben mit Atemnot – Brachycephalie beim Hund

Ein Leben mit Atemnot – Brachycephalie beim Hund

Das Netz ist voll mit Videos schnarchender und grunzender Möpse oder anderen kurznasigen Hunderassen. Doch lustig ist das nicht, eher oft lebensgefährlich. Hunderte Jahre Zucht haben bei den Tieren einen sehr kurzen Kopf mit winziger Schnauze übrig gelassen. Immer häufiger landen solche Hunde auf dem OP-Tisch. Die Tierärzte nennen die Krankheit Brachycephalie, für die Hunde bedeutet das ein qualvolles Leben.

Autorin: Karen Flunkert

Stand: 10.11.2017, 11:00

Kommentare zum Thema

19 Kommentare

Neuester Kommentar von "Familie Gerlach", 12.11.2017, 20:12 Uhr:

Wenn sogenannte Tierfreunde sich an schnarchenden und nach Luft schnappenden Kurznasen erfreuen können, stimmt etwas nicht. Leider ist es unter Züchtern nicht unnormal, dass der Rassenwahn über dem gesunden Leben des Tieres steht. Man sollte sich schämen. Mit Tierliebe hat das nichts zu tun. Wir verabscheuen das. Gerade aktuell scheint das Problem durch Modehunde mehr denn je auf der Tagesordnung zu stehen. Notfalls müsste den "Tierfreunden" per Gesetz das Handwerk gelegt werden. Zucht schön und gut aber NIE zum Nachteil des Tieres!

Kommentar von "B.Messinger", 12.11.2017, 19:52 Uhr:

Qual Züchtung ,Atemnot Züchtungen , Hunde als Mode Hunde,Hunde die mit gezüchtet Krankheit leben müssen,sogenannte Taschen Hunde die nicht Hund gerecht leben und gehalten werden. Bitte ab schaffen!

Kommentar von "Ines Hummel", 12.11.2017, 19:31 Uhr:

Die Zucht der "kurzen Nasen" sollte unbedingt verboten werden, damit nicht noch mehr Hunde so furchtbar leiden müssen weil sie keine Luft zum atmen bekommen. Es ist für mich sehr schade, dass der Gesetzgeber überhaupt eingreifen muss, da scheinbar der gesunde Menschenverstand nicht ausreicht, um diese Quälerei zu stoppen.

Kommentar von "Ingolf Mentz", 12.11.2017, 19:25 Uhr:

Ich bin für ein Verbot der Mopszüchtung.

Kommentar von "Andrea Wedau Löchte", 12.11.2017, 19:21 Uhr:

Die Zucht mit kranken Franz Bulldoggen /Möpse muss verboten werden.es ist Tierquälerei. Tatsächlich gibt es eine Hand voll vernünftige Menschen die diese tolle Rasse gesund erhalten möchten, bzw. wieder gesund züchten möchten.siehe "gesunde Bulldoggen"diese Hunde laufen 8 km am Rad, rennen noch bei 30 Grad ohne zu schnaufen, sind Keiwirbel frei u.s.w.ich selbst habe einen tollen gesunden Bully ohne Atemprobleme..ein Traumhund...sie sollten sich mit Susanne Steiner aus Feucht/Nürnberg unterhalten, oder in ihre Sendung einladen.Sie möchte die Rasse gesund zurück züchten und erfährt Anfeindungen von Verbänden und Züchtern..eine Tolle Frau die sich nicht beirren lässt..und die selber wundervoll gesunde bullys hat...Werbung mit schnaufenden Plattnasen muss verboten werden, Verbände die das Schnarchen verniedlichen müssen angezeigt werden. Die Polotik muss sich dringend einbringen..danke das sie heute versucht haben aufzuklären...freundliche Güsse Andrea Wedau Löchte aus Oldenburg

Kommentar von "Niels Bunk", 12.11.2017, 19:20 Uhr:

Zucht auf jeden Fall verbieten! Auch bei den Old Englisch Bulldogs besteht dieses Problem! Die heutigen Engländer haben mit dem ursprünglisch Athletischen OEB nichts mehr gemein!!!

Kommentar von "Erika de Buhr", 12.11.2017, 19:20 Uhr:

Hallo. Ich bin auf jeden Fall dafür die Züchtung von den kurz nasigen Möpsen zu verbieten. Ebenso finde ich sollten alle Qual Zuchten verboten sein z. B. die Hunderasse mit den vielen Falten (leider weiß ich den Namen nicht). Wir Menschen sollten Tiere nicht nach unseren Maßstäben haben wollen. Die Tiere haben ein Recht auf ihre eigene artgerechte Persönlichkeit. Das Wohl aller Tiere sollte uns am Herzen liegen. Ich kann nur hoffen, dass sich im Umgang mit allen Tieren etwas ändert. Mit freundlichen Grüßen Erika de Buhr

Kommentar von "Anonym", 12.11.2017, 19:16 Uhr:

Das ist keine Tierliebe, das ist Egoismus des Menschen. Es muss verboten werden, dass solche Hunde gezüchtet werden. Genauso abwegig wie das Coupieren war, ist auch diese Züchtung völlig indiskutabel. Was denkt eigentlich der Mensch, wer er ist, sich erlauben zu dürfen, dass Hunde leiden müssen nur weil es in sein Ego passt.

Kommentar von "Brigitte Simon-Brüggemann", 12.11.2017, 19:14 Uhr:

Leider ist Hundezucht ein lukratives Geschäft, das vor Qualzüchtungen nicht halt macht. Ich würde mir wünschen, dass Tiere von der "Sache" zum Lebewesen werden und dass mehr Zuchtverbote aber auch Halterverbote ausgesprochen werden.

Kommentar von "Rose Wels", 12.11.2017, 19:12 Uhr:

Da die meisten Hundehalter keine Ahnung über die Gesundheit ihrer Hunde - in diesem Fall Möpse - haben, sind die Tierärzte in der Pflicht, die Tierhalter anläßlich der jährlichen Impfungen auf die Brachycephalie hinzuweisen und fordern, daß diese Hunde operiert werden. Alles andere ist irrelevant. Zusätzlich muß diese Qualzucht unter Androhung von hohen Strafen verboten werden. Nicht erst morgen sondern heute.

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