Die Smeura im Winter

Die Smeura im Winter

Das größte Tierheim der Welt liegt in Rumänien, rund 120 Kilometer westlich von Bukarest. Rund 6.000 Hunde leben dort. Wir haben die Smeura im Winter besucht.

Zwei Hundewelpen in einem Karton

Täglich neue Notfälle – Alltag in dem größten Tierheim der Welt

Täglich neue Notfälle – Alltag in dem größten Tierheim der Welt

Über 6.000 Hunde leben in dem Tierheim nord-westlich von Bukarest in Rumänien. Der deutsche Verein „Tierhilfe Hoffnung“ betreibt das XXL-Tierheim.

In der Smeura leben immer 10 bis 20 Hunde in Gruppen zusammen. Jeder Tierpfleger kümmert sich um „seine“ Gruppen, das sind 120 bis 160 Tiere.

Die Ausläufe stehen dicht an dicht. Früher war das Gelände eine Fuchsfarm zur Pelzproduktion. Durch umfangreiche Bauarbeiten wurde es als Tierheim nutzbar.

Rund 700 Welpen leben in der Smeura. Für sie ist der Winter besonders hart, es können bis zu -20 Grad werden. Deswegen gibt es ein extra beheiztes Welpenhaus mit Wärmelampen.

Jeder Hund soll im Winter eine eigene Hütte als Schutz vor der Kälte haben.

Die Hütten werden in einer eigenen Werkstatt auf dem Gelände des Tierheims nach einem genauen Plan gebaut. Die Mitarbeiter schaffen bis zu 15 Hundehütten pro Tag.

Nur wenige Meter entfernt von dem Mammut-Tierheim steht eine städtische Tötungsstation (auf dem Foto oben rechts). Dort werden die Tiere nach 14 Tagen getötet.

Die städtischen Tötungsstationen bekommen Prämien für die Unterbringung und Tötung von Hunden. Das kann ein gutes Geschäft bedeuten.

Regelmäßig kann die Tierhilfe Hoffnung Hunde von Tötungsstationen übernehmen – diese Kooperationen retten vielen Tieren das Leben.

Viele Hunde fristen in Rumänien ein trostloses Leben an der Kette.

Um den großen Hundebestand zu reduzieren kooperiert die Smeura mit deutschen Partner-Tierheimen. Regelmäßig dürfen Hunde nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz ausreisen.

Stand: 14.02.2020, 14:55 Uhr