Ärgernis Hundekot: Wie kriegen andere Länder das Problem in den Griff?

Ärgernis Hundekot: Wie kriegen andere Länder das Problem in den Griff? Tiere suchen ein Zuhause 28.04.2019 05:05 Min. UT Verfügbar bis 28.04.2020 WDR

Ärgernis Hundekot: Wie kriegen andere Länder das Problem in den Griff?

Allein in Nordrhein-Westfalen sind fast zwei Millionen Hunde registriert. Das macht bei einem Durchschnitt von geschätzt 60 Gramm pro Haufen schon 240 Tonnen Hundekot pro Tag in NRW. Viele Städte setzen auf Kotbeutel, doch der Ärger bleibt, weil viele Hundebesitzer die Haufen liegen lassen. Andere europäische Länder oder Kommunen greifen zu drastischeren Mitteln.

Wer bei uns einen Hundehaufen liegenlässt und erwischt wird, zahlt je nach Kommune zwischen 15 und 500 Euro Bußgeld. In England gibt es sogar schon saftige Geldstrafen, wenn man ohne Kotbeutel unterwegs ist. Die spanische Stadt Malaga setzt radikal auf einen DNA-Abgleich von einer Hunde-Blutprobe und liegengelassenem Kot.

Autorin: Anja Friehoff

Stand: 26.04.2019, 11:44

Kommentare zum Thema

10 Kommentare

  • 10 RB 28.04.2019, 21:10 Uhr

    Warum verhängt man eigentlich nur Bußgelder gegen Hundehaufen? Weil das "Entsorgungsprodukt" vom Hund kommt und nicht vom Menschen? Warum wird dann nicht konsequent für jede weggeworfene Lebensmittelverpackung oder weggespucktes Kaugummi ein Bußgeld erhoben? Erstaunlich ist, dass auch mit den Tonnen von Hundedreck argumentiert wird, die in einer Großstadt anfallen. Wieviel Tonnen Menschendreck landen außerhalb von Mülltonnen? Hierzu werden keine Vergleichswerte genannt. Wie hoch sind die Personalkosten, um den menschengemachten "Freilandmüll" zu entsorgen? Zudem ist Hundekot ein Bioprodukt. Und das wird dann in Plastiktüten entsorgt! Was passiert, wenn ein Mensch in Hundekot tritt? Er macht sich schmutzig. Was passiert, wenn ein Hund in weggeworfenes Glas tritt? Er verletzt sich. Das Thema wirft jede Menge Fragen auf. Saubere Städte und Landschaften sind schön. Das muss aber dann für alle "Entsorger" gelten.

    Antworten (1)
    • Angelika 04.05.2019, 22:17 Uhr

      Sie haben völlig Recht. Lt. Gefahrenabwehrverordnung der Städte/Gemeinden steht das Vermüllen und Entleerung menschlichen Darms ebenfalls unter Strafe. Nur da regt sich niemand auf. Es geht immer nur um Hunde. Es wurde durch die Medien ein Feindbild geschaffen welches von unseren wirklichen Problemen ablenkt .Es wird so getan als würde alles nur noch von Hundekot verunreinigt sein. Komischer Weise sehe ich Müll in jeglicher Form,Kippenfriedhöfe,Erbrochenes und menschliche Ausscheidungen. Ich wohne nicht in einem Ghetto sondern in einem Vorort einer Großstadt ohne Wohnsilos o.ä.

  • 9 Antje Cadenbach mit Aziza 28.04.2019, 19:09 Uhr

    Hundert liegen zu lassen ist eine Unverschämtheit! Die ordentlichen Hundebesitzer müssen unter der Ignoranz der anderen leiden. Die Strafe müsste aber auch verhängt werden. Den Kotbeutel gefüllt im Park oder Wald zurück zu lassen, ist besonders dusselig!! Es gibt aber auch zu wenige Mülltonnen. Kotbeutelspender ohne Mülltonnen ist keine Massnahme. Liebe Grüße aus Bielefeld

  • 8 Lothar Krebs 28.04.2019, 18:56 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren Zum Thema Hunde kot Wenn Hunde kot Tüten aus Papier Und nicht aus Plastik ist Was Wasser und die Meere verseucht Würden sich mehr Menschen und auch ich mich öfter bücken zum Weg machen Sieht absolute Katastrophal aus wenn Mann oder ich an der Lahn am Rhein oder der Mosel Tote Ente mit Hundetüte in Schnabel Finde Dazu kommt die Frage wie die Stadt die Plastik Tüte vom hundekot wieder trennen wird

  • 7 Helmut Knobloch 28.04.2019, 18:53 Uhr

    Hundekot ist aufzuheben, sage ich als Hundebesitzer. In meiner Gemeinde steigen Hundesteuer und Strafen, aber keine Mülleimer für die Beutel...... da wo viele Gassigehen ;weit und breit nix. Es gibt einige wenige Körbe in der Gemeinde für Hausmüll, z. B. Am Kinderspielplatz, aber ob das die richtige Ablage ist, hm? Für den „Steuerzahler“ Hund kann die Gemeinde schon mal was investieren. Alternativ tragen wir den Beutel mit uns rum, bis wir zu Hause sind. Da gibt es ein eklatantes fehelverhalten der Gemeinde; Kassieren und Restriktionen immer und gerne, aber Lösungen schaffen Fehlanzeige. Lieben Gruß von Pico ehemals Bewohner Tierheim dellbrück. Mit freundlichen Grüßen Helmut knobloch

  • 6 Bernd Krüger 28.04.2019, 18:51 Uhr

    Es sind immer die selben die die Hinterlassenschaft ihres Hundes grundsätzlich liegen lassen. Sie warten bis BeobachterInnen vorbei gegangen sind und nesteln an der Tasche rum oder führen ihre Hunde im Dunkeln aus. Ich bin überzeugt, dass diese Subjekte auch ihren anderen Müll illegal entsorgen und ihre Kinder und Tiere prügeln.

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    • Angelika 04.05.2019, 22:01 Uhr

      Wie interpretieren Sie denn das generelle Verhalten von "Freizeitsportlern" die ihre Ausscheidungen- mit Verlaub auch oft ohne verdächtiges Papier-zuhauf in der freien Natur hinterlassen im Zusammenhang mit ihren Kindern ? Mir als Hundebesitzer stinkt es auch zum Himmel wenn ich auf die Verdauungsreste menschlichen Ursprungs treffe. Das ist mehr als ekelig und steht genauso mit dem gleichen Bußgeld unter Strafe. Die menschlichen Hinterlassenschaften kann man gut daran erkennen dass sie nicht innerhalb von 2 Tagen verschwunden sind , sondern wochenlang herum liegen. Nicht alles was herum liegt stammt von Hunden.

  • 5 Gisela Batke 28.04.2019, 18:51 Uhr

    Ich habe immer Hunde gehabt , und immer küchenrolle und Tüten bei gehabt . Wenn ich das sehe , gehen mir die Haare hoch , wenn ich was sage , was ich mir nicht verkneifen kann , bekomme ich die Antwort : ich bezahle ja Hundesteuer . Ich arbeite in einem Baumarkt, selbst da hat ein Hund sein Kot abgesetzt , habe die Kundin daraufhin angesprochen , und sie sagte mir frech ins Gesicht , dass War nicht meiner . Es ist einfach unmöglich wie die Menschen sich benehmen , traurig

  • 4 Angelika Pappas mit Dalma 28.04.2019, 18:48 Uhr

    Ich denke das große Problem ist das die Kommunen zu wenig Kotbehältnise an den Straßen haben und wir mit den Kotbeutel durch die halbe Stadt müssen .LG

  • 3 Sandra Thimm 28.04.2019, 18:44 Uhr

    Ich mache den hundekot in der Regel weg habe aber gerade im Sommer das Problem, dass ich mehrere Kilometer unterwegs bin und keinen Mülleimer sehe...hier sollten auch die Kommunen etwas Unternehmen, denn es ist nicht machbar bei 30 Grad eine Stunde lang den gefüllten Beutel durch die Gegend zu tragen, ohne ihn entsorgen zu können.

  • 2 Marie 28.04.2019, 09:29 Uhr

    Ich liebe Hunde, doch wohne ich in einer beliebten Hundegassigegend, in der einige Hundehalter den Kot liegen lassen oder die gefüllten Beutel fallen lassen. Manche lassen ihre Hunde auch in private Vorgärten und ganz beliebt: vor die Küche eines Altenheims scheissen oder markieren und gucken seelenruhig zu. Das alles finde ich ekelhaft und ärgerlich so wundert es mich nicht, wenn manche Leute zum Hundehasser werden, auch wenn die Tiere nicht verantwortlich sind, sondern ausschließlich deren Halter. Allerdings fehlen in meiner Stadt schlicht Mülleimer ( auch für anderen Müll, der ebenfalls auf der Strasse landet.) Düsseldorf macht es besser: Dort stehen am Rheinufer ca. alle 100 Meter Tonnen bereit. Andere Idee: In meiner Nähe gibt es eine von Menschen ungenutzte kleine Wiese, die von der Stadt als offizielles Hundeklo ausgewiesen werden könnte. Nach meinem Empfinden ist die Mehrheit pflichtbewusste Kothaufeneintüter.

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    • Angelika 04.05.2019, 22:09 Uhr

      Hunde sind nicht wie Menschen und wenn ein Areal zugekotet ist wie bei einem "Hundeklo" macht da kein Hund mehr hin. Ich bin selbst Hundehalter und sammele immer ein und trage die Tüten auch lange strecken gefüllt mit mir herum. Auch ich ärgere mich über die Leute die den Hund mitten auf den Weg machen lassen und nicht einsammeln. Aber wenn ich sehe welche Unmengen an Müll, Auswurf von Betrunkenen, Kippen und auch menschliche Verdauungsreste herumliegen und in welchen Mengen, dann sind die Hinterlassenschaften von Hunden minimal. Komischer Weise regt sich da niemand auf. Hundesteuer ist Luxussteuer aus dem Mittelalter und wurde nie angeschafft. Steuern sind nicht zweckgebunden und werden eben für anderes verschwendet. Katzenbesitzer und Pferdebesitzer müssten auch Steuern bezahlen- Pferde sind Luxus und die vielen Pferdeäpfel die heutzutage auch jede Menge Antibiotika und sonst was enthalten entfernt niemand und Katzen benutzen auch Gärten als Klo. Es geht immer nur um Hunde.

  • 1 Carola 26.04.2019, 23:50 Uhr

    Ich bin selbst Hundehalter. Und ja ich bin der Meinung man sollte den Kot seines Hundes mitnehmen. Allerdings gibt es immer weniger Mülleimer, in dem man die Kotbeutel entsorgen kann. Die Städte sparen enorm Geld dadurch. Deswegen bin ich der Meinung man sollte es den Hundehaltern auch nicht so schwer machen. Es wundert mich deswegen nicht, dass Hundehalter ihre Hinterlassenschaften nicht immer mitnehmen. Nicht nur Strafe ist die Lösung, sondern auch mehr Robidogs.