Vogelliebhaber vs. Katzenbesitzer – was Katzenbesitzer tun können

Katze sitzt in einem Vogelhaus

Vogelliebhaber vs. Katzenbesitzer – was Katzenbesitzer tun können

Zwischen Vogelliebhabern und Katzenbesitzern gibt es immer wieder Streit. Schließlich folgen auch Hauskatzen ihrem natürlichen Jagdtrieb. Ein paar Tipps.

Ist meine Hauskatze auch eine Gefahr?

Laut Quarks-Umfrage erbeuten Stubentiger, die hin und wieder auf Freigang sind, regelmäßig Mäuse und Vögel – im Schnitt ein Tier pro Woche. Gerade in ländlichen Gebieten, wo laut unserer Befragung die meisten Katzen gehalten werden, haben Freigänger große Reviere und töten viele Kleintiere. In Städten sind ihre Reviere zwar kleiner, aber oft gibt es so viele Katzen, dass vor allem die Vögel sich nicht von ihnen erholen können. Viele Vögel brüten oft gar nicht erst oder verlassen nur selten ihre Nester. Sie fressen zu wenig und bringen ihren Küken zu wenig Nahrung - aus Angst vor dem lauernden Räuber.

Was kann ich als Katzenhalter tun?

Von einem Glöckchenhalsband für Freigänger raten viele Experten ab. Zwar würden die Vögel durch das Klingeln vor der Katze gewarnt, aber die Angst vor ihr bleibt. Außerdem können die Katzen sich mit einem Halsband leicht selbst strangulieren. Vögelschützer fordern, dass Katzen von Mitte Mai bis Mitte Juli nur im Haus gehalten werden oder zumindest nicht in den Morgenstunden freigelassen werden. Denn in diesem Zeitraum gehen die Vögel auf Futtersuche und lassen ihre Küken in den Nestern zurück. Ärger bei Jägern

Katzenbesitzer sollten auf Vogelfutterstellen im Katzenrevier verzichten oder diese aber an unerreichbaren Stellen platzieren oder aufhängen. Gleiches gilt für die Nachbargrundstücke, in denen die Katze ihre Runde drehen kann. Helfen können auch katzenabweisende Manschettenringe um Bäume mit Vogelnestern.

Die einfachste und langfristigste Lösung: die Kastrierung. Der Eingriff hemmt den Jagdtrieb. Außerdem verhindert man so die unkontrollierte Vermehrung mit Streunern.

Was Katzenbesitzer tun können

Zwischen Vogelliebhabern und Katzenbesitzern gibt es immer wieder Streit. Schließlich folgen auch Hauskatzen ihrem natürlichen Jagdtrieb. Ein paar Tipps.

Ist meine Hauskatze auch eine Gefahr?

Laut Quarks-Umfrage erbeuten Stubentiger, die hin und wieder auf Freigang sind, regelmäßig Mäuse und Vögel – im Schnitt ein Tier pro Woche. Gerade in ländlichen Gebieten, wo laut unserer Befragung die meisten Katzen gehalten werden, haben Freigänger große Reviere und töten viele Kleintiere. In Städten sind ihre Reviere zwar kleiner, aber oft gibt es so viele Katzen, dass vor allem die Vögel sich nicht von ihnen erholen können. Viele Vögel brüten oft gar nicht erst oder verlassen nur selten ihre Nester. Sie fressen zu wenig und bringen ihren Küken zu wenig Nahrung - aus Angst vor dem lauernden Räuber.

Was kann ich als Katzenhalter tun?

Von einem Glöckchenhalsband für Freigänger raten viele Experten ab. Zwar würden die Vögel durch das Klingeln vor der Katze gewarnt, aber die Angst vor ihr bleibt. Außerdem können die Katzen sich mit einem Halsband leicht selbst strangulieren. Vögelschützer fordern, dass Katzen von Mitte Mai bis Mitte Juli nur im Haus gehalten werden oder zumindest nicht in den Morgenstunden freigelassen werden. Denn in diesem Zeitraum gehen die Vögel auf Futtersuche und lassen ihre Küken in den Nestern zurück.

Katzenbesitzer sollten auf Vogelfutterstellen im Katzenrevier verzichten oder diese aber an unerreichbaren Stellen platzieren oder aufhängen. Gleiches gilt für die Nachbargrundstücke, in denen die Katze ihre Runde drehen kann. Helfen können auch katzenabweisende Manschettenringe um Bäume mit Vogelnestern.

Die einfachste und langfristigste Lösung: die Kastrierung. Der Eingriff hemmt den Jagdtrieb. Außerdem verhindert man so die unkontrollierte Vermehrung mit Streunern.

Stand: 21.11.2017, 10:00