Risiken und Nebenwirkungen

Risiken und Nebenwirkungen

Alle 15 Sekunden kommt ein Mensch in Deutschland in die Notaufnahme – wegen schwerer Nebenwirkungen von Medikamenten. Das schätzen Experten. Und an diesen Nebenwirkungen sterben zehnmal mehr Menschen, als es Verkehrstote gibt – jedes Jahr. Trotzdem wird das Risiko häufig unterschätzt. Wir zeigen: Wieso wirken Medikamente zu einer bestimmten Uhrzeit besonders gut, sind Naturheilverfahren wirklich so sanft, wie sie versprechen – und wie schützt man sich am besten vor lebensgefährlichen Nebenwirkungen?

Lebensgefährliche Anti-Baby-Pille

Die Anti-Baby-Pille erhöht das Thromboserisiko um das bis zu Sechsfache – nur ist das den wenigsten jungen Frauen bewusst. Das Brisante: Die neueren Pillen sind viel gefährlicher als die älteren – das ist bekannt. In Frankreich werden sie von den Krankenkassen nicht mehr bezuschusst, bei uns werden sie munter weiter verschrieben. Ein Skandal. Eine Quarks&Co-Autorin war selbst betroffen und hat den Notfall nur knapp überlebt. Mit versteckter Kamera dokumentieren wir, ob Frauenärzte die Nebenwirkungen verschweigen.

Wer nimmt wieviel?

Milliarden Arzneimittelpackungen werden jährlich verkauft. Vor allem ältere Menschen nehmen mehrere Präparate gleichzeitig. Das Problem: Gefährliche Wechselwirkungen – je mehr Medikamente ein Patient einnimmt, desto mehr Wechselwirkungen. Doch oftmals verschreiben Ärzte Medikamente, ohne überhaupt zu wissen, welche Arzneimittel der Patient sonst noch schluckt. Apotheker müssen Rezepte und Verschreibungen kontrollieren – aber wie gut klären sie auf?

Stand: 27.03.2017, 17:00