Die ganze Welt in NRW - Alle Infos

Die ganze Welt in NRW - Alle Infos

Eine Safari mit Löwen machen, in einem Hindu-Tempel beten, mit einer brasilianischen Truppe Samba tanzen oder den Wilden Westen erleben – wer die Welt sehen will, der kann das auch in Nordrhein-Westfalen!

Hindu-Tempel in Hamm-Uentrop

Indien in Hamm
Weiter geht’s nach Indien: Im Gewerbegebiet von Hamm-Uentrop kann man tief in die indische Kultur eintauchen. Hier, mitten in NRW, steht Europas größter Hindutempel. Fertiggestellt wurde der Sri-Kamadchi-Ampal-Tempel im Jahr 2002 zu Ehren der Göttin Kamakshi. Dreimal täglich findet hier ein Gottesdienst statt. Und das Beste: Jeder Besucher, egal welcher Religion, darf daran teilnehmen, denn der Tempel soll ein Ort für alle Menschen sein. Man kann, darf und soll hier eine andere Kultur kennenlernen. Praktische Völkerverständigung.

Gleiches gilt auch für das große Tempelfest. Einmal im Jahr ruft die Göttin Kamakshi nach Hamm. Über 20.000 Gläubige aus ganz Europa kommen dann nach Westfalen, erleben hier ein Stück Heimat, treffen Freunde  und auch für Besucher ist dieser Tag ein besonderes Erlebnis. Der Höhepunkt des Festes ist eine Prozession, bei welcher eine Statue der Göttin Kamakshi auf einem Wagen um den Tempel und dann weiter zum Datteln-Hamm-Kanal gezogen wird. Hier baden die Gläubigen, so wie es Millionen Gläubige am heiligsten Fluss Indiens, dem Ganges, tun. Die Göttin darf am Ufer die Prozedur überwachen.

Mehr Infos z.B. unter:
www.kamadchi-ampal.de

Indien in Hamm
Weiter geht’s nach Indien: Im Gewerbegebiet von Hamm-Uentrop kann man tief in die indische Kultur eintauchen. Hier, mitten in NRW, steht Europas größter Hindutempel. Fertiggestellt wurde der Sri-Kamadchi-Ampal-Tempel im Jahr 2002 zu Ehren der Göttin Kamakshi. Dreimal täglich findet hier ein Gottesdienst statt. Und das Beste: Jeder Besucher, egal welcher Religion, darf daran teilnehmen, denn der Tempel soll ein Ort für alle Menschen sein. Man kann, darf und soll hier eine andere Kultur kennenlernen. Praktische Völkerverständigung.

Gleiches gilt auch für das große Tempelfest. Einmal im Jahr ruft die Göttin Kamakshi nach Hamm. Über 20.000 Gläubige aus ganz Europa kommen dann nach Westfalen, erleben hier ein Stück Heimat, treffen Freunde  und auch für Besucher ist dieser Tag ein besonderes Erlebnis. Der Höhepunkt des Festes ist eine Prozession, bei welcher eine Statue der Göttin Kamakshi auf einem Wagen um den Tempel und dann weiter zum Datteln-Hamm-Kanal gezogen wird. Hier baden die Gläubigen, so wie es Millionen Gläubige am heiligsten Fluss Indiens, dem Ganges, tun. Die Göttin darf am Ufer die Prozedur überwachen.

Mehr Infos z.B. unter:
www.kamadchi-ampal.de

Miami im Zwillbrocker Venn
Sieht man die große Flamingo-Kolonie im Zwillbrocker Venn im Münsterland, könnte man meinen in Miami gelandet zu sein, denn frei lebende Flamingos kennt man normalerweise von Bildern der Metropole im US-Bundesstaat Florida.

Im Zwillbrocker Venn haben sich die ersten Flamingos Anfang der 70er niedergelassen und mit den Jahren wurden es immer mehr. So ist im Zwillbrocker Venn im Laufe der Jahrzehnte die nördlichste Brutkolonie der rosafarbenen Vögel weltweit erstanden. Grund dafür soll vor allem das besonders nährstoffreiche Wasser sein. Die Tiere finden hier genug Nahrung und so gibt’s jedes Jahr viele flauschige Flamingoküken zu bestaunen.

Übrigens fühlen sich im Zwillbrocker Venn nicht nur Flamingos pudelwohl: 16.000 Lachmöwen leben hier – die größte Kolonie Deutschlands. Der Zwillbrocker Venn ist wegen seiner besonderen Bewohner ein beliebtes Touristenziel. Das einzigartige Naturparadies unmittelbar an der Grenze zu Holland ist 185 Hektar groß und eine kleine Wanderung auf seinem 6 km langen Rundwanderweg durchaus wert.

Mehr Infos z.B. unter:
www.bszwillbrock.de

Tropen in NRW
Paradiesische Nashornvögel, seltene Matschie-Baumkängurus oder bizarre Flughunde: Im Regenwaldhaus des Kölner Zoos erlebt man eine ganz besondere Tour durch die Tropen. Auf 2.000 Quadratmetern leben hier über 20 verschiedene Arten der exotischen Tierwelt und alle Tiere dürfen sich im Tropenhaus frei bewegen. Die Besucher erleben ein echtes Stück Tropenwald mit einer Fülle an Pflanzen aus den verschiedenen tropischen Regionen der Erde. Auch Balistare kann man hier entdecken – etwas ganz Besonderes, denn die seltene Vogelart ist vom Aussterben bedroht. Hier im Kölner Zoo werden diese balinesischen Singvögel gezüchtet und wenn die Zeit gekommen ist, in ihrer Heimat wieder ausgewildert. In der „Forschungshütte“ erfahren Besucher mehr über die weltweite Bedrohung der Regenwälder sowie seine vielfältigen Schutz- und Nutzungsmöglichkeiten.

Ein weiteres schönes Tropenhaus findet man auch im Allwetterzoo in Münster. Auch hier taucht der Besucher in die faszinierende Welt der Tropen ein. In der Freiflughalle des Tropenhauses, mitten in der üppigen Vegetation, sorgen Vögel aus allen Kontinenten für eine eindrucksvolle akustische Kulisse – und mitten in dem bunten Treiben tropischer Tiere: Flughunde!

Mit Ingolf Lück waren wir im Tropenhaus der botanischen Gärten in Bonn. Dort stehen die tropischen Pflanzen im Mittelpunkt. Hier lenkt den Hobby-Pfadfinder zwar kein Vogelgeschrei von der Flora ab, dafür aber möglicherweise ein merkwürdiger Aasgeruch. Aber keine Sorge, der kommt von einer ganz besonderen Blume: Bewundern kann man hier nämlich u.a. die Titanenwurz, eine auf Sumatra heimische Pflanzenart, die mit der größten Blüte in der ganzen Pflanzenwelt aufwartet. Also Nase zu und durch, denn ein Besuch dieser prachtvollen Gärten in Bonn lohnt sich alle Mal.

Mehr Infos z.B. unter:
Kölner Zoo
Riehler Straße 173
50735 Köln
Tel: 0221-56799100
Öffnungszeiten: März bis Okt: 9 - 18 Uhr, Okt bis Feb: 9 - 17 Uhr

Allwetterzoo Münster
Sentruper Straße 315
48161 Münster
Telefon: +49 251 8904-0
Öffnungszeiten: täglich ab 9 Uhr

Botanische Gärten der Universität Bonn
Meckenheimer Allee 171
53115 Bonn
Telefon: 0228-735523
Öffnungszeiten der Gewächshäuser: Mo bis Fr: 10 - 12 und 14 - 16 Uhr, Sonn- und Feiertage 10 – 17:30 Uhr (nur im Sommer)

Wilder Westen in Elspe
Die Bücher und Filme des „Winnetou“ von Karl May, Cowboy und Indianer spielen im Park... Für Viele sind die Geschichten um Winnetou und Old Shatterhand mit Kindheitserinnerungen und Sehnsüchten verbunden.

In Elspe werden diese Erinnerungen und Sehnsüchte zum Leben erweckt. Ende der 50er Jahre wird in Elspe im Sauerland eine große Freilichtbühne erbaut. Seither reiten hier Cowboys und Indianer im wilden Galopp über die Naturbühne und liefern sich in bester Wild-West-Manier Schießereien und Gerangel. Mitreißende Wild-West-Romantik nicht nur für die kleinen Besucher. Wer also mal in den Wilden Westen eintauchen will, den Geruch von Schießpulver in der Nase, der muss nicht erst über den großen Teich nach Amerika, sondern fährt einfach mit der Bimmelbahn ins Sauerland zu den Karl-May-Festspielen. Noch bis zum 6. September wird dort in diesem Jahr „Der Schatz im Silbersee“ aufgeführt.

Mehr Infos finden Sie mit den entsprechenden Stichworten im Internet.

Toskana in der Eifel
Lust auf einen Kurzurlaub in der Toskana? Dann ab in die Eifel! Auf der 10 Kilometer langen Route südlich von Blankenheim wandert man durch eine Landschaft, die mit ihren geschwungenen Hügeln an die Toskana erinnert. Es geht vorbei an den "Zypressen des Nordens" - so werden die Wacholderbüsche auch genannt, die hier den Weg säumen und tatsächlich fast wie Zypressen aussehen. Inmitten der Landschaft liegt ein verwunschener Ort: der Kalvarienberg. Hier kann man die Welt – zumindest für einen Moment – vergessen.

Das lateinische Wort calvariae bedeutet (wie das griechische Wort golgatha) Schädelstätte und bezieht sich auf den Hinrichtungsort Christi vor den Toren Jerusalems. In katholischen Landstrichen, besonders in der Nähe von Wallfahrtsorten, wurden früher Kalvarienberge geschaffen, indem man den Weg auf einen Hügel mit Darstellungen der Kreuzigung Christi ausstattete. Die Gläubigen schreiten den Weg betend ab, meist im Rahmen von Prozessionen während der vorösterlichen Fastenzeit. Ein Besuch in der Toskana-Eifel lohnt vor allem im August zum Wacholderfest in Alendorf.

Mehr Infos z.B. unter:
www.komm-mit-wandern.de/kalk-eifel.html#Eifel Toskana

Japan in Düsseldorf
Japan in NRW kann man in Düsseldorf erleben. In der Stadt am Rhein leben über 6.000 Japaner. Rund um die Immermannstraße ist ein ganzes japanisches Viertel entstanden mit japanischen Geschäften und Restaurants.

Im Nordpark gibt es einen japanischen Garten, den die Japaner den Düsseldorfern als Zeichen ihrer Verbundenheit geschenkt haben. Der Eintritt in den 5.000 Quadratmeter großen Garten ist kostenlos. Ein Besuch lohnt hier besonders zur Zeit der Kirschblüte, wenn der Garten in malerischer weiß-rosa Pracht blüht.

Seit 2001 lockt der „Japan-Tag Düsseldorf“ mit seiner authentischen, fernöstlichen Atmosphäre hunderttausende Besucher an den Rhein. Hier kann man die Kultur und Gastfreundschaft der Japaner in ihrer Vielfalt erleben. Der grandiose Schlusspunkt des Kultur- und Begegnungsfestes ist in jedem Jahr das japanische Feuerwerk. Der nächste Japan-Tag findet am 21. Mai 2016 statt.
Das "EKO-Haus der Japanischen Kultur" ist ein Zentrum des Kulturaustausches. Auf dem Gelände befindet sich Europas erster und einziger von Japanern erbauter buddhistischer Tempel. Hier werden Ausstellungen, Kurse und Konzerte angeboten: Vom Blumenstecken bis zur Schönschreibkunst kann man hier tief in die japanische Kultur eintauchen. Auch an einer typischen Teezeremonie kann man teilnehmen, schriftliche Anmeldung vorausgesetzt. Ein besonderes Erlebnis.

Mehr Infos unter:
www.duesseldorf.de/stadtgruen/park/nordpark/japanischer_garten.shtml
www.eko-haus.de/de/veranstaltungen-und-kurse/kulturelle-veranstaltungen/89-teezeremonien.html

Alaska in Gelsenkirchen
Eine Reise nach Alaska nimmt normalerweise ziemlich viel Zeit und Planung in Anspruch. Nicht so, wenn Sie Alaska in der Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen besuchen. Das liegt sozusagen vor der Haustür. Der Zoo in Gelsenkirchen ist in verschiedene Themenwelten eingeteilt, die vielleicht schönste und beeindruckendste davon ist  „Alaska“. Ein 1,3km langer Weg führt vorbei an offenen Gehegen, die dem natürlichen Lebensraum der Tiere dieser Region nachempfunden sind, sodass der Eindruck entsteht, man sei tatsächlich in Alaska und nicht in einem Zoo: Bären in einem reißenden Bach direkt am Wasserfall von einer Hängebrücke aus beobachten – da fühlt man sich wie auf einer echten Alaska-Expedition. Durch einen Bergwerkschacht und vorbei an Eisbären geht’s zu den  Seelöwen, denen man in einem Glastunnel von unten beim Tauchen zusehen kann. Von da geht’s weiter zu den Wölfen, die am Ende der Besuchszeit wie auf Kommando anfangen zu heulen. Gänsehaut pur bei einem Ausflug nach Alaska in Gelsenkirchen.

Mehr Infos z.B. unter:
Zoom Erlebniswelt
Bleckstraße 64
45889 Gelsenkirchen
Telefon: 0209 / 954-5152

Brasilien in Köln
Caipirinha, Capoeira und Samba sind aus Köln nicht mehr wegzudenken – der Stadt, sie sich auch gerne das "Rio von Europa" nennt. Und das ist seit Anfang der 90er Jahre so, als jeder in Deutschland auf einmal Lambada tanzen wollte. Mit der steigenden Popularität der brasilianischen Kultur wurde das Rheinland auch für die Brasilianer interessanter und so entschieden sich immer mehr für das Leben im fremden Köln. 15.000 Brasilianer leben heutzutage in der Region. Damit bildet die Rheinmetropole jetzt schon die größte brasilianische Community in Deutschland. Heute ist Rio de Janeiro eine der Partnerstädte Kölns. Gemeinsam ist den beiden Städten die Liebe zum Karneval, zum Feiern und zum Tanzen. Nirgendwo sonst gibt es so viele Sambagruppen wie im jecken Köln. Geben Sie das doch mal im Internet ein und überzeugen sich selbst von dem riesigen Angebot.

Mehr Infos z.B. unter:
www.vozes-do-brasil.de

Dreiländereck in Aachen
Ganz in der Nähe – genauer in Aachen – noch genauer im Aachener Ortsteil Laurensberg – befindet sich das Dreiländereck. Ein Punkt, an dem die Grenzen dreier Länder aufeinandertreffen: Belgien, die Niederlande und Deutschland. Das Dreiländereck liegt 323 Meter über dem Meeresspiegel und damit gleichzeitig auf dem höchsten Punkt der Niederlande. Deshalb haben die Holländer auch gleich einen Aussichtsturm auf den Hügel gezaubert, von dem man einen schönen Blick in alle drei Ländern genießen kann. Die Region lädt mit ihren schönen Wäldern zum Wandern ein und wer kann schon von sich sagen: „Ich habe drei Länder erwandert – an einem Tag!“

Mehr Infos z.B. unter:
www.aachen.de/de/tourismus_stadtinfo/pdf/Sonstiges/Info_Dreil__nderpunkt.pdf
www.agogovalkenburg.nl/DE/wilhelmina-turm

Afrika in Stukenbrock
Eine Safari zwischen wilden Tieren auf freier Wildbahn. Und das mitten in Westfalen. Im Safaripark Stukenbrock können Besucher Zebras, Giraffen, Antilopen und Gnus in einer riesigen Steppenlandschaft friedlich nebeneinander grasend erleben. Die Elefanten haben ein eigenes Terrain mit Sandbergen und einem Badeteich, das sie sich mit den Nandus – straußenähnlichen Vögeln – teilen. Außerdem gibt es über 10.000 Quadratmeter große Freigehege für Löwen und Tiger. Und das sind nur ein paar von allerhand exotischen Tieren, die man hier in natürlicher Umgebung beobachten kann. Der Besucher fährt entweder mit einem Safari-Bus des Parks oder mit seinem eigenen Auto durch die Tiergehege, ziemlich aufregend und fast wie in Afrika.

Mehr Infos z.B. unter:
Zoo Safaripark
Mittweg 16
33758 Schloß Holte-Stukenbrock
Telefon: 05207 - 9524 25

Stand: 18.05.2018, 15:33 Uhr