Markt vom 23.03.2022 Markt 23.03.2022 43:39 Min. UT Verfügbar bis 23.03.2023 WDR

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Markt vom 23.03.2022

Stand: 23.03.2022, 16:00 Uhr

Themen: Preisschock bei Griechenland-Urlaub [00:00 Min.] | Jahrhundertflut – gebaut wird trotzdem [10:20 Min.] | Klimazertifikate fürs E-Auto [24:28 Min] | Wegen Armut ins Gefängnis? [31:45 Min.]

Preisschock bei Griechenland-Urlaub

Eine von Bergen umgebene Bucht in Griechenland | Bildquelle: WDR

Ganz oben auf der Liste vieler deutscher Touristen ist Griechenland: Sonne, Traumstrände, nette Menschen – und günstige Preise! Doch in diesem Jahr wird es anders aussehen. Denn: Restaurants, Hotels oder Anbieter von Ferienwohnungen stehen massiv unter Druck. Der Grund: Die Preise für Gas und Strom sind auch dort extrem und rasant gestiegen. Und diese Kosten werden meistens an die Gäste weitergeben.

Jahrhundertflut – gebaut wird trotzdem

Trotz der Jahrhundertflut halten Gemeinden weiter an den ihnen gehörenden Baugebieten in Überflutungsgebieten fest, und wollen diese erschließen. Doch die Städte und Gemeinden stecken hier in der Klemme: denn attraktive Wohn- oder Gewerbegebiete, zum Teil schon lange als Bau- oder Bauerwartungsland ausgewiesen, liegen häufig – genau – am Wasser. In Zeiten leerer Kassen wären ausgerechnet die Filetstücke für Neubaugebiete damit auf einen Schlag wertlos. Und so gibt es aus Planungssicht der Städte und Gemeinden eine ganz wesentliche Frage: wo und wie können wir in Zukunft noch sicher bauen? Und welche Anforderungen dabei in Zeiten des Klimawandels erfüllen?

Wohnungen und Hausboote direkt am Wasser gelegen | Bildquelle: WDR

Klimazertifikate fürs E-Auto

Ein blaues Auto tankt Strom | Bildquelle: WDR

Als Fahrer eines E-Autos reduziert man klimaschädliche Treibhausgasemissionen. Dieses Engagement erkennt der Gesetzgeber nun in diesem Jahr finanziell an. Im Rahmen des Förderinstruments Treibhausgasminderungsquote, kann man seine CO2-Einsparungen durch E-Autofahren zertifizieren lassen und an quotenpflichtige Unternehmen verkaufen. Dies sind vor allem auch Mineralölkonzerne. Wir erklären wie es geht.

Wegen Armut ins Gefängnis?

Die äußere fassade eine JVA mit Stacheldraht und vergitterten Fenstern | Bildquelle: dpa

Gefängnis wegen Schwarzfahrens, das gibt es in Deutschland, und zwar tausendfach. Ersatzfreiheitsstrafe heißt das dann – Ersatz deshalb, weil die Inhaftierten nie zu einer Haftstrafe verurteilt wurden, sondern nur in den Knast müssen, weil sie ihre Geldstrafe nicht zahlen konnten. Seit Jahren gibt es die Debatte: Wollen wir, will der Staat, Menschen ins Gefängnis schicken, weil sie kein Geld haben, um eine Strafe zu bezahlen?