Bergisches Land: Viele Wahlhelfer, unterschiedliche Bezahlung

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Bergisches Land: Viele Wahlhelfer, unterschiedliche Bezahlung

• Es gibt genügend Wahlhelfer für die Europawahl
• Nur vereinzelt werden noch Freiwillige gesucht
• Wahlhelfer werden unterschiedlich "bezahlt"

Seit Jahresbeginn suchen die Städte nach ehrenamtlichen Wahlhelfern. Die meisten sind in Wuppertal im Einsatz, da helfen am Sonntag der Europawahl 1.750 Menschen.

Interesse teils schleppend

In einigen Städten wie Schwelm oder Solingen meldeten sich nur schleppend Freiwillige. Burscheid hatte extra noch die Aufwandsentschädigung, das sogenannte Erfrischungsgeld – angehoben, um mehr Interesse am Ehrenamt zu generieren. Die Stadt Burscheid sagt, in diesem Jahr habe das gut funktioniert, ob dies wirklich am Geld gelegen habe, sei unklar.

„Die Wahllokale sind ausreichend besetzt“

Frau steckt Umschlag in Wahlurne vor der Europafahne

Jetzt kurz vor der Wahl sagen die meisten Städten, dass sie genügend Wahlhelfer gefunden haben. Nur Mettmann und Wuppertal suchen noch Freiwillige für die Reserveliste. Das ist eine Art Rufbereitschaft, falls einer der eingeteilten Wahlhelfer kurzfristig ausfällt. Diese Rufbereitschaft wird mit 10 Euro vergütet.

„Bezahlung“ ist ganz unterschiedlich

Jede Stadt regelt die Höhe des "Erfrischungsgeld" selbst. Am meisten gibt es in Burscheid und Wülfrath (80 Euro). Am wenigsten zahlen Mettmann und Gummersbach (35 Euro). Das EU-Recht sieht mindestens 25 Euro vor (35€ für den Wahlvorstand).

Soviel verdienen Wahlhelfer in ausgewählten Städten im Bergischen Land (genannt ist der Höchstbetrag, den ein Wahlvorstand erhält):

80 Euro: Burscheid, Wülfrath 75 Euro: Radevormwald 70 Euro: Solingen und Wuppertal 60 Euro: Remscheid, Heiligenhaus, Wipperfürth, Langenfeld 50 Euro: Schwelm, Velbert 40 Euro: Hückeswagen 35 Euro: Gummersbach und Mettmann

Stand: 16.05.2019, 14:56

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