Berühmter Wuppertaler: Der Werdegang von Friedrich Engels

Berühmter Wuppertaler: Der Werdegang von Friedrich Engels

Keine Wuppertalerin, kein Wuppertaler soll durch das Jahr 2020 gehen, ohne Friedrich Engels zu begegnen. Der Gesellschaftsphilosoph wurde am 28. November 1820 an der Wupper geboren.

Das ist der junge Friedrich Engels. Er wurde am 28. November 2020 in Barmen geboren. Der kleine Friedrich absolvierte zunächst die Stadtschule, besuchte aber später das Gymnasium in Elberfeld.

Kurz vor dem Abitur muss Friedrich aber die Schule verlassen. Er soll im Familienunternehmen mitarbeiten. Dies hier ist übrigens ein Blick ins Engelshaus in Wuppertal-Barmen.

Von 1838 bis 1841 absolviert Friedrich Engels eine kaufmännische Lehre. Aber er schreibt auch bereits erste journalistische Beiträge unter dem Pseudonym Friedrich Oswald.

Im September 1841 tritt Engels seinen Militärdienst in Berlin als Einjährig-Freiwilliger an. Im Anschluss schreibt er für die Rheinische Zeitung in Köln. Dort gibt es erste Begegnungen mit Karl Marx.

1842 setzt Engels seine kaufmännische Ausbildung in einer Spinnerei in Manchester fort. Geprägt von den Erlebnissen dort schreibt er seine erste Schrift. Das hier ist übrigens eine Selbstkarikatur von Engels.

Nach einem Besuch in Paris starten Marx und Engels mit ihrer Zusammenarbeit. Sie treten dem "Bund der Gerechten" bei und wandeln ihn zum „Bund der Kommunisten“ um. Das Foto hier zeigt Engels (links), Marx und dessen Töchter.

Engels denkt viel nach - so zeigt ihn ja auch die Statue des chinesischen Bildhauers Zeng Chenggang. 1847 verfasst Engels im Auftrag des Bundes die "Grundsätze des Kommunismus". Später erarbeitet er mit Marx das "Kommunistische Manifest".

Marx und Engels wirken bei der Deutschen Revolution mit. Engels beteiligt sich bei einem Aufstand in Elberfeld. - Diese Statue steht übrigens vor dem Engelshaus in Wuppertal-Barmen. Die Chinesen haben diese Statue Engels´ Geburtsstadt Wuppertal geschenkt. Übrigens wurde sie mit Absicht mit dem Rücken zum Haus aufgestellt - so eignet sie sich prima als Fotomotiv etwa für Chinesen, die beide Objekte auf einem Bild vereinen möchten.

1867 erscheint der erste Band von Karl Marx´ "Das Kapital". Engels (hier im fortgeschrittenen Alter) unterstützte Marx finanziell und beriet ihn auch in einzelnen Bereichen.

Im Wuppertaler Stadtbild ist Engels bis heute präsent. Hätte ihm das Graffiti gefallen? - Engels selbst schrieb für verschiedene Tageszeitungen, darunter die New Yorker Tribune. Er veröffentlicht auch weitere Schriften.

Hier sind die beiden großen Deutschen in einem Denkmal vereint - allerdings steht das nicht in Wuppertal. Karl Marx starb 1883. Nach dessen Tod widmete sich Engels dem zweiten Teil des "Kapitals", der 1885 erscheint. Zehn Jahre später veröffentlicht Engels den dritten Band, im gleichen Jahr stirbt er in London.

Viele kleine Engels - überall soll der berühmte Sohn der Stadt Wuppertal im Stadtbild zu sehen sein, warum nicht auch als Mini-Büste für zuhause?

Stand: 13.02.2020, 15:04 Uhr