Coronavirus in Region Aachen: Öffentliches Leben & Verkehr

Schild mit Aufschrift: "geschlossen"

Coronavirus in Region Aachen: Öffentliches Leben & Verkehr

Aktuelle Informationen rund um das Öffentliche Leben und Verkehr in der Region Aachen

Open-Air-Festival in Hückelhoven geplant

Nahe des Rathauses in Hückelhoven ist Mitte Juli ein viertägiges Open-Air-Festival unter Coronabedingungen geplant. Wie das Hückelhovener Stadtmarketing bekanntgab (06.05.2021), wird es von der Kölner Band Brings organisiert. Sie wollen bei der Tour "Sommer im Garten" gemeinsam mit lokalen Gastronomen einen mobilen Biergarten aufbauen. Dort sollen auch andere Künstler wie Kasalla und die Bläck Fööss auftreten. Die Band Brings plant weitere Veranstaltungen in Herzogenrath und Monschau-Höfen.

Verschwörungsmythen in der Pandemie

Welche Verschwörungsmythen sind in der Pandemie entstanden und wer steckt dahinter? Darüber haben am Montagabend (03.05.2021) das neue Zentrum für Antisemitismus- und Rassismusforschung an der Katholischen Hochschule in Aachen und die DGB-Jugend diskutiert. Grundlage war eine aktuelle Studie des Landes.


Zu Beginn der Pandemie waren auf den Demos alternative Hippies ebenso vertreten wie normale kritische Bürger, aber auch Rechtsradikale. Inzwischen haben sich rechtsextreme und antisemitische Influenzer an die Spitze der Bewegung gesetzt, die systematisch Verschwörungstheorien verbreiten. Etwa dass Juden durch die Pandemie eine neue Weltordnung schaffen wollen. Die Studie zeigt auch: rechtsextreme Parteien könnten an Einfluss gewinnen, je länger die Pandemie dauert.

Sorge um steigende Inzidenzzahlen in den Niederlanden

Die Grenzkommunen sind besorgt: Nach den ersten Lockerungen in den Niederlanden steigen dort die Covid-Neuinfektionen wieder deutlich an (04.05.2021). In den niederländischen Grenzgemeinden liegt die Sieben-Tage-Inzidenz teilweise bei über 300 pro 100.000 Einwohner.

Trotz des Appells, Reisen und Tagesausflüge zu vermeiden: Die geöffnete Außengastronomie hat auch viele Deutsche in die Niederlande gelockt. Das könnte die Inzidenzzahl auch auf deutscher Seite wieder in die Höhe treiben, befürchtet der Heinsberger Landrat Stephan Pusch. Damit das Gesundheitssystem in Deutschland leistungsfähig bleibt, sollten alle gemeinsam versuchen, dass Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten. Der CDU-Politiker ist daüberhinaus enttäuscht von der Landesregierung: Seine Bitte, für die besonders gefährdeten Grenzregionen mit vielen Pendlern zusätzlich Impfstoff bereitzustellen, wurde abgelehnt.

Freibad Hangeweiher bleibt vorerst zu

Das Freibad Hangeweiher in Aachen darf nicht wie traditionell üblich am 1. Mai öffnen. Die 7-Tage-Inzidenz ist zu hoch (29.04.2021). Das gilt auch für andere Freibäder in unserer Region. Erst wenn die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 100 liegt, darf mit entsprechendem Corona-Schutzkonzept geöffnet werden.

Niederlande lockern Corona-Regeln

Die niederländische Regierung hebt die umstrittene nächtliche Ausgangssperre am Mittwoch (29.04.2021) auf - trotz der hohen Inzidenz von 331,7 am 27. April. Auch Cafés dürfen dann von 12 bis 18 Uhr ihre Außenbereiche für maximal 50 Menschen wieder öffnen. Geschäfte dürfen Kunden wieder ohne Termin einlassen. Auch Konzerte soll es mit einer begrenzten Teilnehmeranzahl und negativem Schnelltest geben. Niederländer dürfen zuhause wieder zwei Besucher pro Tag empfangen.

Bürgermeister in den Niederlanden und die deutschen Landräte aus grenznahen Kreisen haben dazu aufgerufen, nicht auf einen Kaffee oder zum Shoppen über die Grenze zu fahren.

Strengere Vorschriften in Düren

Mit strengeren Verboten und Vorschriften reagiert die Stadt auf die weiterhin hohen Corona-Inzidenzwerte: Ab Dienstag (27.04.2021) gilt in Düren eine neue Allgemeinverfügung. Und die geht über die Regeln in der Bundes-Notbremse hinaus.


Der Inzidenzwert für Düren liegt deutlich über 200. Die Stadt reagiert darauf vor allem mit einer weitreichenden Maskenpflicht. In der Nähe von geöffneten Geschäften und an Bushaltestellen müssen medizinische Masken getragen werden, ebenso im Umfeld von und in Schulen. Und auch bei Trauungen, da selbst unter freiem Himmel. Nur Brautpaare müssen keine Masken tragen. In den Parks und Grünflächen gilt ein Grillverbot, Sport- und Fitnessanlagen sind geschlossen, Spielplätze dürfen nur bis 19 Uhr betreten werden.

Maskenpflicht in Aachener Parks aufgehoben

Die Stadt Aachen hat die Maskenpflicht in Parks aufgehoben. Damit reagiert die Stadt auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts Aachen vom vergangenen Freitag (23.04.2021), wonach eine Maskenpflicht in Parks nicht rechtmäßig ist. In Fußgängerzonen soll allerdings weiter Maskenpflicht bestehen. Dazu wird laut einer Stadtsprecherin am Montag (26.04.2021) noch eine Verfügung veröffentlicht.

Maskenpflicht in Parks und Fußgängerzonen in Aachen

Wegen steigender Infektionszahlen hat die Stadt eine Maskenpflicht in Fußgängerzonen, Parks und Grünanlagen erlassen (22.04.2021). Die Maskenpflicht gilt ab sofort. Aachen reagiert damit auf die seit Tagen steigenden Infektionszahlen. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt jetzt bei 159 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Für die kommenden Tage erwartet die Stadt mit dem wärmeren Wetter auch mehr Menschen in den Parks. Die erweiterte Maskenpflicht gilt vorerst bis kommenden Montag.

Besuch in Krankenhäusern in Städteregion nur mit Schnelltests

Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen dürfen alle Krankenhäuser in der Städteregion Aachen nur noch mit einem gültigen, negativen Schnelltest oder mit einem PCR-Test betreten werden (16.04.2021). Wie die Städteregion mitteilt, gilt dies von Montag, dem 19.04.2021 an für Besucher, ambulante Patienten und deren Begleitpersonen. Die Tests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein.

Bundesgesundheitsministerium: Weiter kostenlose Schnelltests für Grenzgänger

Grenzgänger können sich nun doch auf deutscher Seite kostenlos auf Corona testen lassen. Das Bundesgesundheitsministerium hat mitgeteilt, dass jeder mit einer deutschen Krankenversichung einen Anspruch auf einen Gratis-Schnelltest hat (16.04.2021).

Für Empörung bei vielen Pendlern hatte eine Mitteilung des Landes NRW vom Mittwoch gesorgt. Darin wurde auf eine gültige Verordnung verwiesen, dass Menschen, die zwar in Deutschland versichert sind, aber in den Niederlanden oder Belgien leben, keinen Anspruch auf einen kostenlosen Schnelltest haben. Bis zu dieser Klarstellung hatten die Testzentren in der Städteregion die Grenzgänger kostenlos getestet.

Die Test-Firma RapidCare aus Aachen hat unterdessen bereits bekanntgegeben, dass sie den Menschen, die für ihre Tests bezahlen mussten, die entstandenen Kosten zurückerstatten will. Betroffene sollten sich bei dem Unternehmen melden und das Geld werde zügig zurückerstattet. Wer regelmäßig wegen der Arbeit oder um nahe Angehörige zu pflegen, über die Grenze fährt, hätte tief in die Tasche greifen müssen. Denn im Schnitt kostet ein derartiger Schnelltest um die 25 Euro, der ist dann für Pendler an der Grenze 72 Stunden lang gültig. In den Niederlanden kosten Tests sogar rund 60 Euro.

Belgien lockert Corona-Regeln

In unserem Nachbarland werden die Corona-Einschränkungen jetzt schrittweise gelockert (15.04.2021). Am 8. Mai dürfen Restaurant- und Caféterrassen wieder öffnen, die nächtliche Ausgangssperre fällt weg.

Ab Montag (19.04.2021) gehen die Klassen eins bis acht wieder zur Schule. Die Älteren haben Wechselunterricht. Ab dem 26. April dürfen alle Geschäfte, Friseure und Massagestudios wieder öffnen. Draußen darf man sich mit zehn statt bisher vier Personen treffen, und Reisen ins Ausland sind auch wieder möglich.

Erleichterung herrscht vor allem bei den Gastronomen. In der Region hatten viele zu zivilem Ungehorsam aufgerufen und gedroht, am 1. Mai zu eröffnen, ob verboten oder nicht. Das ist jetzt erst mal vom Tisch. Die Infektionszahlen in Belgien sind hoch, aber rückläufig.

Neue Regeln für Düren

In der Stadt gilt jetzt eine neue Allgemeinverfügung (14.04.2021): Damit haben sich die Corona-Regeln leicht verändert. Zum Beispiel soll bei Friseur- und Fußpflegeterminendie Kundenzahl verringert werden, mit nur einem Kunden pro zehn Quadratmetern. Gelockert wurde bei Spielplätzen: Eltern und Kinder können diese jetzt bis in die Abendstunden hinein besuchen. Nach wie vor darf ein Haushalt nur eine weitere Person treffen.

Illegale Wanderveranstaltung aufgelöst

Die Polizei hat bei Büllingen in der Eifel eine illegale Wanderveranstaltung aufgelöst (13.04.2021). Daran hatten mindestens 120 Menschen teilgenommen. Auf der Strecke stand ein Food-Truck, an dem die Wanderer sich versorgen konnten. Nachdem die Polizei die Veranstaltung aufgelöst hatte, traf die Gruppe sich erneut und wanderte weiter. Daraufhin wurde der Organisator der Veranstaltung vorübergehend festgenommen. Den Teilnehmern droht ein Bußgeld von 250 Euro, dem Organisator mindestens 750.

Angler-Boom in Coronazeit

In der Pandemie bekommt eines der ältesten Hobbies überhaupt neuen Auftrieb: das Angeln. Bei den Angelvereinen in der Region melden sich zahlreiche neue Interessenten (08.04.2021).

Diese Interessenten erleben aber oft zunächst eine Enttäuschung. Denn derzeit gibt es wegen der Pandemie für neue Angler keine Ausbildung und auch keine Fischerprüfung. Und ohne diese Prüfung darf man nicht Angeln. Allein in der Städteregion stehen derzeit rund 200 Interessenten auf der Warteliste. Dass man jetzt so oft Angler an den Flüssen und Seen sieht, liegt daran, dass für viele Angler andere Freizeitbeschäftigungen derzeit nicht möglich sind. Und beim Angeln können sie die Natur und die Sonne genießen, ohne dass es - anders als bei vielen Sportarten - Einschränkungen wegen Corona gibt.

Pendeln in die NL und zurück - welche Regeln gelten?

Deutschland hat die Niederlande zu einem Gebiet mit besonders hohem Corona-Infektionsrisiko erklärt (06.04.2021) Wer aus den Niederlanden nach NRW einreisen möchte, braucht grundsätzlich einen negativen Corona-Test. Der darf höchstens 48 Stunden alt sein. Wer zum Beispiel in Vaals wohnt und in Aachen arbeitet, braucht auch einen solchen Test. Der gilt allerdings länger, nämlich 72 Stunden. Umgekehrt gilt das genauso. Wer beispielsweise in Aachen wohnt und in Vaals arbeitet, muss bei der Rückfahrt nach Hause, also nach Aachen, auch einen Test vorweisen können.

Für Menschen, die in den Niederlanden studieren oder dort Familienangehörige haben, gilt auch die erweiterte 72-Stunden-Regel. Zusätzlich sollen sie, wie auch Berufspendler, eine formlose Bescheinigung dabei haben, zum Beispiel vom Arbeitgeber oder von der Uni, dass sie regelmäßig über die Grenze fah

Stand: 06.05.2021, 20:18