Coronavirus in Region Aachen: Gesundheit

Schriftzug Abklärungsstelle Corona

Coronavirus in Region Aachen: Gesundheit

Hier finden Sie aktuelle Informationen rund um das Thema Gesundheit in der Region Aachen:

Impfungen von Obdachlosen und Flüchtlingen in Städteregion

Seit Donnerstag (06.05.2021)sind in der Städteregion Aachen mobile Ärzteteams unterwegs, die Obdachlose und Flüchtlinge gegen Corona impfen. Etwa in Notunterkünften wurden provisorisch entsprechende Räume eingerichtet. In einer Würselener Gemeinschaftsunterkunft für 21 Flüchtlinge ging es los.

Die Abstellkammer wurde zum Behandlungsraum, in einen alten Kühlschrank kamen die Impfdosen. Insgesamt werden in der Städteregion Aachen 2.800 Wohnungslose und Mitarbeiter von Notunterkünften geimpft. Sie erhalten den Impfstoff von Johnson und Johnson. Er hat den Vorteil, so der Leiter des Gesundheitsamtes, dass er nur einmal gespritzt werden muss. Viele Obdachlose in Notunterkünften gehören wegen Vorerkrankungen zur Hochrisikogruppe und leben auf engem Raum zusammen.

Corona-Testbusse: erfolgreiche Bilanz

Das Gesundheitsamt der Städteregion Aachen hat eine erste positive Bilanz der Corona-Testbusse gezogen (05.05.2021). Eingesetzt werden sie ganz besonders in ländlichen Regionen, wie zum Beispiel in der Eifel oder auch in Randgebieten von Aachen. Denn diese Busse sollten vor allem Gegenden erreichen, wo es kaum Apotheken oder Hausärzte gibt und wo vor allem viele ältere und nicht so mobile Menschen leben. Diese sollten sich eben auch testen lassen können, damit sie dann mal wieder in ein Geschäft oder zum Frisör gehen können. Und dieses Konzept ist aufgegangen. Derzeit testen die sechs Testbusse der Städteregion bis zu 900 Menschen am Tag.

Nur wenig Impfstoff für Lehrer

Lehrer an weiterführenden Schulen müssen sich bei der Corona-Impfung weiter gedulden. Lediglich der Kreis Düren macht den Lehrkräften derzeit ein konkretes Angebot (30.04.2021). In der kommenden Woche verfügt der Kreis Düren über kleinere Mengen an zusätzlichen Impfstoffen der Hersteller Moderna und Astra Zeneca. Diese sollen dann an das Schulpersonal verteilt werden. Mit Restdosen werden auch Lehrer in der Städteregion Aachen geimpft.

Im Kreis Heinsberg sind die Lehrer der weiterführenden Schulen bisher vom Impfangebot ausgeschlossen. Zum einen werden erst einmal die Mitarbeiter der Feuerwehr geimpft, zum anderen bleibe kaum Impfstoff übrig. Alle Kommunen in der Region hoffen, dass es in den kommenden Wochen mehr Impfstofflieferungen geben wird.

Indische Coronamutante im Kreis Euskirchen nachgewiesen

Ein 43jähriger Mann im Kreis Euskirchen hat sich nach einer Indienreise mit der indischen Coronamutation infiziert (30.04.2021). Vier Tage nach seiner Rückkehr hat er erste Krankheitssymptome gezeigt. Dem Mann geht es aber soweit gut - er befindet sich in häuslicher Quarantäne. Familienmitglieder sind nach bisherigen Untersuchen nicht angesteckt worden. Seit dem 26. April gilt Indien als Virusvarianten-Gebiet. Für Einreisende nach NRW gilt eine 14tägige Quarantänepflicht.

Impfkampagne für Obdachlose und Flüchtlinge

In der Städteregion Aachen starten die Impfungen für Obdachlose und Bewohner von Flüchtlingsunterkünften (29.04.2021). 2.800 Menschen sollen in den nächsten Tagen geimpft werden. Im Aachener Sozialkaufhaus der Wabe wird seit heute umgeräumt. Die Mitarbeiter machen Platz für Impfstraßen und Wartebereiche.

Mobile Ärzteteams sollen in Kürze Wohnungslose impfen und Sozialarbeiter. Die Impfbereitschaft sei sehr hoch, so das Diakonische Netzwerk Aachen. Das Land NRW setzt bei Wohnungslosen auf die Einmal-Impfung mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson.

Städteregion landesweit beim Impfen auf Platz 4

Mit knapp 140.000 Erst- und rund 40.000 Zweitimpfungen liegt die Städteregion Aachen auf Platz 4 in NRW (29.04.2021). Für kostenlose Schnelltests gibt es mittlerweile 280 Praxen und Zentren. Die Städteregion weist wegen vieler Nachfragen daraufhin, dass unter 60-Jährige, wenn sie wollen, auch bei ihrer Zweitimpfung AstraZeneca bekommen können.

Die kostenlosen Corona-Schnelltests werden gut angenommen. Laut Städteregion ließen sich zum Beispiel am Dienstag (27.04.2021) 20.000 Menschen testen, 50 von ihnen waren positiv - meist ohne Symptome.

Keine eigene Inzidenzwert-Berechnung mehr

Die Städteregion Aachen verzichtet ab sofort (29.04.2021) auf die Berechnung eigener Inzidenzwerte - auch für einzelne Kommunen. Dazu haben sich die Krisenstäbe von Stadt und Städteregion entschlossen, weil nur die Zahlen vom Robert-Koch-Institut (RKI) maßgeblich für die Verschärfung oder Lockerung von Corona-Maßnahmen sind. Unterschiedliche Inzidenzwerte von Städteregion und RKI hatten immer wieder für Verwirrung gesorgt.

Impfung Kontaktpersonen von Schwangeren

Die Impfung der Kontaktpersonen von Schwangeren soll schneller gehen. Das fordert der Geburtsmediziner Prof. Christian Enzensberger von der Uniklinik in Aachen (22.04.21). Schwangere müssten unbedingt vor einer Coronainfektion geschützt werden.

Aktuellen Studien zufolge erkranken die meisten Schwangeren nicht schwer an Corona. Wenn aber eine schwere Infektion vorliegt, so ist die Wahrscheinlichkeit einer Früh- oder Fehlgeburt sehr hoch. Deshalb darf jede Schwangere zwei Kontaktpersonen benennen, die sich gegen Corona impfen lassen können. Bislang ist eine Impfung der Schwangeren selbst in Deutschland noch nicht vorgesehen. Die Mediziner an der Uniklinik in Aachen hoffen aber darauf. Denn Studien hätten auch schon gezeigt, dass nach einer Impfung sogar das ungeborene Kind Antikörper gegen das Coronavirus entwickelt.

Impfpanne im Kreis Euskirchen

Im Impfzentrum Marmagen im Kreis Euskirchen hat es am Freitag (09.04.2021) eine Impfpanne gegeben. Am Vormittag wurde klar, dass 444 Impfdosen von Biontech zu verfallen drohten.

Um möglichst viele Dosen zu retten, wurden sie kurzfristig Feuerwehrleuten und Mitgliedern der örtlichen Gemeinde- und Kreisverwaltung angeboten, sagte Landrat Markus Ramers. Innerhalb kurzer Zeit wurden dadurch 318 Dosen noch verimpft, die restlichen 126 sind verfallen. Wie es zu der Panne kommen konnte, wird noch untersucht.

Kreis Düren soll Modellregion werden

Bei den vom Land NRW ausgewählten Modellregionen zur Lockerung der Corona-Maßnahmen ist aus unserer Region lediglich der Kreis Düren mit dabei (09.04.2021). Allerdings erst in einer zweiten Gruppe von landesweit acht Kommunen, die ab 26. April mit ihren Lockerungen starten können. Das hat NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart am Freitag in einer Pressekonferenz mitgeteilt. Voraussetzung ist allerdings eine vorangehende 7-Tage-Inzidenz von unter 100. Dann könnten mit mehr Tests Geschäfte, Kultureinrichtungen und die Gastronomie öffnen.

Anlaufstellen für Corona-Tests im Kreis Heinsberg

Die Anlaufstellen für einen Corona-Test werden in den zehn Städten und Gemeinden des Kreises Heinsberg weiter ausgebaut (08.04.2021). In Übach-Palenberg hat das Deutsche Rote Kreuz im Carolus-Magnus-Centrum ein neues Testzentrum eingerichtet. Es wird am Samstag seinen Betrieb aufnehmen. In Erkelenz gibt es ab sofort  ein so genanntes “Drive-In-Testzentrum”. Dort können sich Bürger aus dem Auto heraus kostenlos testen lassen. Das Ergebnis gibt es nach 15 Minuten. Außerdem ist ein mobiles Testcenter in Planung, das in kleineren Ortschaften des Kreises zum Einsatz kommen soll.

Impfstart bei Hausärzten unterschiedlich

Ärzte und medizinisches Personal in der Aachener Region berichten von unterschiedlichen Erfahrungen, was den Impfstart in den Hausarztpraxen angeht (07.04.2021).

In einer Praxis kamen nach Aussagen von Mitarbeitern 18 Impfdosen an, in anderen 60 und mehr. Die Ärzte sagen, dass das daran liegt, ob es sich um Einzel- oder Gemeinschaftspraxen handelt. Die zunächst 18 bis 20 Impfdosen in der Städteregion, Aachen und Düren wurden nämlich pro Arzt ausgeliefert. Diese Zahl soll in den kommenden Wochen aber noch deutlich steigen. Hinzu kommen organisatorische Probleme: Viele Ärzte wissen nicht, wo Patienten ihre Wartezeit nach der Impfung verbringen sollen, um sie zu beoachten und mögliche Nebenwirkungen abzuwarten.

Ab Dienstag, dem 06.04.2021, können Hausärzte in unserer Region Patienten mit Impftstoff von Biontech/Pfizer impfen. Geimpft werden sollen damit vor allem Risikopatienten.

Düren kämpft gegen hohe Inzidenzwerte

Der Inzidenzwert in der Stadt ist zuletzt klar gesunken, aber mit 234 nach wie vor viel zu hoch (01.04.2021). Kreis und Stadt Düren haben deshalb besondere Vorschriften zum Schutz vor weiteren Corona-Infektionen erlassen.


In Kreis und Stadt Düren gilt, dass man die meisten Einzelhandels-Geschäfte, Dienstleister oder Museen nur mit einem tagesaktuellen negativen Schnelltest betreten darf. Die Stadt hat Grillen in den Parks verboten, Sportanlagen und Spielplätze sind geschlossen.

Vor allem aber sind die Kontakte beschränkt: Im öffentlichen wie auch im privaten Bereich gilt über Ostern, dass sich ein Haushalt mit maximal vier Familienangehörigen treffen darf. Wird das vielfach missachtet, befürchten Fachleute nach Ostern wieder deutlich steigende Corona-Werte.

Zahl der Neuinfektionen bleibt auf hohem Niveau

In den zurückliegenden Tage infizierten sich laut Robert-Koch-Institut in den drei Kreisen und der Städteregion rund 2.600 Menschen mit dem Coronavirus (01.04.2021).
Der Kampf gegen die weiter hohen Inzidenzen bleibt für die Gesundheitsämter in Aachen, Düren, Heinsberg und Euskirchen ein Wettlauf mit der Zeit. Virologen warnen nämlich davor, dass mit zunehmender Zahl infizierter Menschen auch die Gefahr wächst, dass sich weitere Virusmutanten bilden könnten, gegen die die derzeitigen Impfstoffe, nicht mehr wirken. Aktuell ist die britische Virusmutante in unserer Region vorherrschend. Auch die Intensivbetten füllen sich wieder. Gestern wurden 44 Corona-Patienten bei uns intensivmedizinisch betreut.

Impfungen auch über Ostern

Auch an den Osterfeiertagen (02.-05.04.2021) läuft der Betrieb in den Impf- und Schnelltestzentren der Region weiter. Während in Aachen und Heinsberg die Impfzentren an allen Tagen öffnen, gibt es für Euskirchen und Düren Einschränkungen. Zwar wird auch in den Kreisen Düren und Euskirchen geimpft: Aber: Mit Ausnahme des heutigen Gründonnerstags und des Ostermontags. Donnerstag und Montag sind dort nämlich reguläre Ruhetage und sollen es auch an Ostern bleiben. An allen Standorten sind die Impftermine bereits vergeben. Auch wer sich testen lassen will, sollte sich vorab informieren, welche Schnelltestzentren geöffnet haben. Sie werden nicht zentral organisiert und entscheiden selbst darüber, ob sie Ostern öffnen wollen oder nicht.))

Änderungen im Impfablauf

Nach dem Astrazeneca-Impfstopp ändert sich in manchen Impfzentren der Ablauf der nächsten Tage. Im Kreis Euskirchen fallen am Mittwoch (31.03.2021) alle Termine mit Astrazeneca für Menschen unter 60 Jahren aus. Ab Freitag (02.04.2021) finden bereits geplante Termine mit einem anderen Impfstoff statt. Im Impfzentrum von Stadt und Städteregion Aachen bleiben alle Termine diese Woche bestehen.

Kreis Euskirchen stoppt vorsorglich Astrazeneca-Impfungen

Die Verwaltung hat die Corona-Impfungen mit Astrazeneca für Frauen unter 55 Jahren vorsorglich gestoppt (29.03.2021). Am Wochenende war eine Frau im Kreisgebiet nach den Folgen einer schweren Thrombose gestorben. Eine weitere Frau wird im Krankenhaus behandelt. Die Behörden untersuchen die Fälle. Die Impfungen für Männer mit Astrazeneca laufen ebenso weiter wie auch die Impfungen mit anderen Impfstoffen.

Ostbelgien: Neuer harter Lockdown

Ab Samstag (27.03.2021) gilt in Belgien ein harter Lockdown - für vier Wochen. Die Schulen werden geschlossen. In den Geschäften, die keine Lebensmittel verkaufen, braucht man einen Termin. Friseure und  Massagesalons machen zu. Reisen ins Ausland bleiben verboten. Für die Ostertage sind Grenzkontrollen angekündigt.

Die Zahl der Neuinfektionen ist in den letzten beiden Wochen um 50 Prozent gestiegen. In Ostbelgien sind die Zahlen niedriger, dennoch gelten auch dort die neuen Maßnahmen.

Region Aachen impft auch an Ostern

Auch an den Osterfeiertagen läuft in den Impfzentren der Betrieb weiter. In Stadt und Städteregion Aachen haben jetzt (29.03.2021) mehr als 58.000 Menschen die erste Impfung erhalten. Das sind rund 11 Prozent der Menschen hier. Im Kreis Düren sind es sogar mehr als 13 Prozent. Auch im Kreis Heinsberg läuft es derzeit nach Plan. Im Kreis Euskirchen wird auch über Ostern geimpft: außer Donnerstag und Montag, weil da immer geschlossen ist.

Zusätzlicher Impfstoff für Risikopatienten

Die Städteregion Aachen und der Kreis Düren erhalten vom Land zusätzlich Tausende Dosen Impfstoff für Risikopatienten (29.03.2021). Der Impfstoff des Herstellers Biontech Pfizer soll zeitnah verimpft werden. Risikopatienten, die geimpft werden wollen, müssen ein Attest ihres Hausarztes vorlegen, das belegt, dass sie einer Risikogruppe angehören. Die Impfungen in Düren beginnen morgen, ab heute kann sich dafür beim Impfzentrum Düren angemeldet werden. In der Städteregion Aachen werden Risikopatienten bereits am Montag geimpft.

Mehr Testzentren im Kreis Heinsberg

In den zehn Städten und Gemeinden werden die Angebote für Corona-Schnelltests weiter ausgebaut (29.03.2021) Bisher gibt es rund 40 Anlaufstellen. Ziel sind bis zu 100. Die meisten Teststellen werden bei Arztpraxen oder auch Apotheken angeboten. Es gibt aber auch ungewöhnliche Orte. In Erkelenz zum Beispiel wird eine Teststation in einem Hotel aufgebaut. Jeder Bürger habe einmal in der Woche die Möglichkeit, sich kostenlos testen zu lassen, sagt Landrat Stephan Pusch. Viele Teststationen seien auch wichtig, um das Tübinger Modell im Kreis zu verwirklichen: Sprich – die Städte öffnen, auch Restaurants und Museen. Wer negativ getestet wurde, darf sich einen Tag lang frei bewegen. Pusch sieht den Kreis Heinsberg als Modellregion gut aufgestellt.

Stand: 06.05.2021, 20:17