Von Strausberg zum Mount Everest (1/2)

kleines weißes Hightech-Segelflugzeug vor schneebedeckten Bergen, die mit weißen Wolken verhangen sind

Von Strausberg zum Mount Everest (1/2)

Sie wollen den Mount Everest erobern - aus der Luft. Mit einer Spezialkamera unter dem Flügel und Sensoren an Brust und Stirn, um den Sauerstoffmangel zu messen in mehr als 9.000 Metern Höhe.

Ein Team aus waghalsigen Segelfliegern und Wissenschaftlern stößt in Neuland vor: Von lawinen- und bergrutschgefährdeten Himalaya-Regionen sollen hochaufgelöste 3D-Modelle entstehen, von denen Gletscherforschung, Bergrettung und Katastrophenschutz profitieren können. Und das Aufspüren lebensgefährlicher Luftturbulenzen soll Passagierflüge sicherer machen zwischen den höchsten Bergen der Welt.

Wetterforschung, Flugmedizin, Fernerkundung - ein äußerst anspruchsvolles Programm für die Nepal-Mission mit der "Stemme S10", einem Hightech-Motorsegler aus Strausberg bei Berlin. Und schon der Hinflug wird zum Abenteuer: 10.000 Kilometer um den halben Globus bis nach Kathmandu, Nepals Hauptstadt.

Doch dort hängen die Maschinen fest, Fluggenehmigungen fehlen. Das Forscherteam macht aus der Not eine Tugend, erkundet das Land und die faszinierende fremde Kultur erst einmal von unten, um gut auf einen neuen Anlauf zum Fliegen unter Extrembedingungen vorbereitet zu sein. Einige Wochen später beginnt das Abenteuer.

Ein Film von Heiderose Häsler
Redaktion: Christiane Mausbach

Stand: 07.02.2018, 10:55