Norddeutschland von oben - Von der Ostsee in das Wendland

mehrere ovale orange Beeren mit glatter Oberfläche an einem Zweig groß im Bild, dazwischen kleine längliche dunkelgrüne Blätter

Norddeutschland von oben - Von der Ostsee in das Wendland

„Norddeutschland von oben - Von der Ostsee in das Wendland“ zeigt Geschichten von Menschen, deren Ideen das Leben verändern, deren Einsatz für Natur und Tiere den Bestand sichert, die landestypische Traditionen bewahren. Menschen, denen die Zukunft ihrer Heimat am Herzen liegt.

In der Ostsee bei Nienhagen haben Thomas Moor und sein Team Tausende Betonringe versenkt. Das künstliche Riff soll Fischen Schutz bieten, denn trotz Fangquoten geht der Bestand, besonders an Dorschen, seit Jahren zurück.

Bei kräftigem Wind aus Nordwest gibt die Ostsee vor Hiddensee das „Gold der Ostsee“ frei. Dann steht Bernsteinfischer Henry Engels im Spülsaum in der Hoffnung auf den großen Fang.

Strand, Seen, Naturschutzgebiete - und mittendrin riesige Ställe, auch das ist Mecklenburg-Vorpommern. In Klein Daberkow wehrt sich Carolin Große mit Kunst und Demonstrationen gegen eine riesige Hühnermastanlage.

„Ich bin die Quotenfrau in der Fischerei“, sagt Sabine Reimer-Meißner. Sie hat das Familienunternehmen am Rödliner See übernommen. Ein Leben ohne Reusen und den Seeadler kann sie sich nicht vorstellen.

In Ludwigslust wird seit mehr als 30 Jahren Sanddorn kultiviert. „Der Vitamin-C-Gehalt ist siebenmal höher als bei der Zitrone“, erklärt Friedrich Höhne. Der Obstbauexperte und seine Kollegen forschen, welche Früchte für den Anbau in der Region besonders gut geeignet sind.

Ein Film von Marcus Fischötter
Redaktion: Klaus Kunde-Neimöth

Stand: 06.05.2021, 14:30

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