Norddeutschland von oben - Von der Heide in den Harz

mehrere mit Planen abgedeckte Erdrippen auf einem Feld und dahinter hügelige Landschaft mit einzelnen Bäumen im Gegenlicht, über dem Horizont die Sonne

Norddeutschland von oben - Von der Heide in den Harz

„Norddeutschland von oben. Von der Ostsee in das Wendland“ zeigt Geschichten von Menschen, deren Ideen das Leben verändern, deren Einsatz für Natur und Tiere den Bestand sichert, die landestypische Traditionen bewahren. Menschen, denen die Zukunft ihrer Heimat am Herzen liegt.

Eine Spur im Sand begeistert Rüdiger Tilk. Er ist den Wölfen auf den Truppenübungsplätzen in Bergen und Munster auf der Spur. Aber meist bekommt er die scheuen Tiere nur dank seiner Fotofallen zu Gesicht.

Imker Gustav Helm teilt seine Leidenschaft für Bienen mit Tochter Silke. Sie hat sich auf Königinnenzucht spezialisiert. Aber den Bienen droht Gefahr durch die Varroamilbe.

Reinhard Löhmer kämpft um den Erhalt der Moore. Immer im Herbst ziehen er und seine Truppe los zum Entkusseln. Denn erst, wenn Bäume entfernt, Entwässerungsgräben zugeschüttet und die Flächen wieder nass sind, hat das Moor eine Zukunft.

Die Region um Braunschweig ist bekannt für Spargel. Vier Monate im Jahr ist Saison, von März bis Juni. Ist es zu kalt, heizt Bauer Friedrich Pape den Boden.

Die Jäger und Förster der Rotwild-Hegegemeinschaft wollen wissen, wie viele Hirsche es im Solling gibt. Denn nur dann kann die Abschussquote festgelegt werden. Wildbiologe Karsten Hupe fährt deshalb nachts mit Scheinwerfern los, leuchtet in Waldränder, auf Wiesen und Felder und zählt, was ihm in den Lichtkegel gerät.

Ein Film von Marcus Fischötter
Redaktion: Klaus Kunde-Neimöth

Stand: 06.05.2021, 14:30

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