Neukaledonien – Unbekanntes Südseeparadies

rechts erhebt sich eine üppig grün bewachsene Insel mit weißem Strand aus glasklarem Meerwasser, darüber blauer Himmel mit weißen Wolken

Neukaledonien – Unbekanntes Südseeparadies

Türkisblaues Wasser, puderzuckerweiße Strände und die größte Lagune der Welt, umgeben von einem kilometerlangen Korallenriff: Das ist Neukaledonien, einer der ganz wenigen Orte in der Südsee, wo die Atmosphäre, die einst schon den Maler Paul Gauguin bezauberte, noch heute spürbar ist. Das liegt vor allem daran, dass die Urbevölkerung keine Lust hat, ihr Südseeparadies für den Massentourismus zu vermarkten.

James Cook hatte die Inselgruppe im südlichen Pazifik Neukaledonien getauft, als er aus der Ferne die Höhenzüge der Hauptinsel Grand Terre entdeckte. Ansonsten aber hat Neukaledonien mit Schottland wenig zu tun. Napoleon der Dritte ließ die Inseln einst für Frankreich als Sträflingskolonie erobern, heute haben sie den Status eines französischen Überseelandes mit voller Autonomie.

Auf vielen vorgelagerten Inseln gibt es keinerlei Hotels oder Ferienwohnungen. Wer hier übernachten will, der meldet sich beim lokalen Clanführer in der Chefferie. Der Häuptling vermittelt dann das befristete "accueil en tribu", das Übernachten bei Einheimischen mit Familienanschluss.

Die Insulaner leben ihr Leben im Rhythmus der Vorfahren. So auch der 39-jährige Fischer Gregoire Thale Gregoire. Er fährt noch fast täglich raus aufs Meer. Genauso wie Surferin Natalie Cinedrawa, die vor 20 Jahren als erste Frau auf Neukaledonien gesurft ist.

Ein Film von Thomas Radler
Redaktion: Klaus Kunde-Neimöth

Stand: 17.08.2020, 11:30

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