Mailand und Bergamo

weißer gotischer Dom mit eingerüstetem Turm inmitten einer Stadt, Blick leicht von oben, im Hintergrund die Silhouette von modernen Hochhäusern

Mailand und Bergamo

Mailand ist eine Stadt, die fasziniert. Aber erst auf den zweiten Blick offenbart sie ihren Charme und ihre Schönheit. Die Hauptstadt der Lombardei wirkt erst einmal geschäftig, trendy und teuer. Im Modeviertel "Quadrilatero d'oro della moda" finden sich Juweliere, Designerboutiquen und die Ateliers der wichtigsten Modemarken - ein Viereck der Eitelkeiten.

Wegen der imposanten Architektur lohnt ein Besuch in der Galleria Vittorio Emanuele II, der ältesten Einkaufspassage der Welt. Aber das Dach des Doms ist einer der schönsten Orte Mailands: Auf dem Dach kann man einen Spaziergang durch die Kunstgeschichte machen, durch Gotik, Renaissance, Barock und Rokoko.

Und immer wieder lohnt sich der Blick in Innenhöfe und Gärten. Hier findet man das andere Mailand. Auch an den Navigli di Milano lässt es sich wunderbar bummeln. Früher wohnten an den Kanälen Arbeiter und Handwerker, heute findet man dort Künstlerateliers, Cafés und Restaurants.

Ganz anders ist Bergamo. Es liegt abseits der Touristenströme in den Bergen. Im historischen Kern in der Oberstadt ist alles auf engstem Raum versammelt. Ein Ensemble, das selbst größere italienische Städte vor Neid erblassen lässt: drei Kirchen, Palazzi, Geschlechtertürme und ein Mausoleum. Hoch über der Stadt im Castello di San Vigilio kann man über die Ebene bis nach Mailand schauen und den Glockenschlag des Campanone hören.

Ein Film von Susie Maass
Redaktion: Klaus Kunde-Neimöth

Stand: 28.08.2020, 16:00

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