Geheimnisse Asiens - Chinas wilde Berge

ältere Mann sitzt auf einer Holzbank vor einem Holzhaus und schlägt mit Hammer und kleinem Meißel Zeichen in ein Papierstück, neben im gebündelte Papierstapel und eine Frau auf einem kleinen Holzstuhl, an der Wand chinesische Zeichen

Geheimnisse Asiens - Chinas wilde Berge

Der Berg Fanjing in der chinesischen Provinz Guizhou ist ein Nationalpark, der vor allem zum Schutz der Guizhou-Goldaffen eingerichtet wurde. Es soll nur noch wenige Hundert dieser Tiere geben, die ausschließlich in den Höhen des Fanjing leben. Der Reservatsleiter möchte nun mit Überwachungskameras herausfinden, was die Affen so treiben, wenn keine Beobachter in der Nähe sind - und dabei erwartet die Forscher eine erstaunliche Überraschung.

1.000 Kilometer nordöstlich erhebt sich ein anderer heiliger Berg. Hier auf dem Tianzhou steht das 400 Jahre alte buddhistische Nonnenkloster Jidi An. Die sonst so friedliche Stimmung wird aber durch eine Baustelle gestört: Ein neues Gebäude für den großen goldenen Buddha von Jidi An soll entstehen.

In einem Tal am Fuße des Fanjing liegt ein geheimnisvoller blauer Teich, dessen glasklares Wasser auf die Menschen wie ein Jungbrunnen wirkt. So geht auch Xue Shanggui noch unermüdlich seiner Arbeit nach. Er produziert Geld für den Ahnenkult. Angehörige bringen es ihren Verstorbenen als Opfer dar, damit die Toten es sich im Jenseits gut gehen lassen können.

Am Berg Tianzhou läuft das Leben inzwischen glücklicherweise wieder in geregelteren Bahnen. So kann Wei Ping, die Äbtissin des Nonnenklosters, endlich zu ihrer Reise in die Heimat der Goldaffen, auf den Berg Fanjing, aufbrechen, auf dessen Gipfel sie ein atemberaubender Ausblick erwartet.

Ein Film von Shamila Choudury, Henry Mix, Enrico Demurray
Redaktion: Christiane Mausbach

Stand: 10.01.2019, 10:34