Der Don - Lebensader der Kosaken

grauweiße sonnenbeschienene schroffe Felsen mit drei kleinen Zwiebeltürmen, Heiligenbildern rechts und einem Durchgang mittig, der mit einem schwarzen Gitter verziert ist, oben im Durchgang hängen einige Glocken

Der Don - Lebensader der Kosaken

Der Don - ein Fluss wie ein Mythos. Von seiner Quelle südlich von Moskau fließt er fast 1900 Kilometer bis zur Mündung im Asowschen Meer. „Väterchen Don“ - mit ihm verbinden die Russen seit jeher Kampf und Freiheit.

Das Dorf Rasdorskaja ist eines der ältesten entlang des Flusses. Wladimir Ponomarow und seine Frau Anna wollen ihren Hochzeitstag feiern, mit allem was zu einem kosakischen Fest dazugehört: Fischsuppe, Gesang und Trinkspiele. Und in der Stadt Pawlowsk, die 1709 von Zar Peter dem Großen gegründet wurde, muss Nikolaj Grebennikow einen schwimmenden Biergarten flottmachen. Hier wollen 150 Russen ihre Lebensfreude feiern - wenn denn der Motor anspringt.

Die Ufer des Don sind gesäumt von Kreidefelsen, die Felsenkirchen aus dem 12. Jahrhundert beherbergen, als sich Christen in dieser Region verstecken mussten. Dort, wo der Don seiner großen Schwester Wolga nahekommt, verbindet ein Kanal beide Flüsse. Dies ist nur durch viele Schleusen möglich. Schleuse Nummer 13 ist fest in Frauenhand: Marina, Natalia und Tatjana müssen bis zu 30 Schiffe am Tag sicher durchleiten.

Ein Film von Till Lehmann
Redaktion: Klaus Kunde-Neimöth

Stand: 20.08.2020, 16:00

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