Das Glück der Freiheit - Unterwegs in Litauen

Sanddüne und ein paar Menschen im Gegenlicht der tiefstehenden Sonne, links wenige kleine Wolken am blauen Himmel, eine Spur im Sand führt Richtung Horizont

Das Glück der Freiheit - Unterwegs in Litauen

Der blaue Himmel und die grünen Felder, die bis zum Horizont reichen, machen eine Reise durch Litauen im baltischen Sommer zu einem einzigartigen Erlebnis. Die Dünen auf der Kurischen Nehrung wirken wie Skulpturen, die der Wind geschaffen hat. Je weiter man nach Osten reist, desto hügeliger wird die Landschaft.

1991 wurde das Land unabhängig. Seitdem verläuft eine Grenze quer über die Kurische Nehrung. Auf der einen Seite liegt die unabhängige Region Kaliningrad, der westliche Außenposten Russlands, auf der anderen Seite Litauen. Naturschützerin Ausra Feser leitet hier den Nationalpark und schaut ganz genau hin, ob sich die vielen Urlauber auf den vorgesehenen Wegen aufhalten und die fragile Pflanzenwelt in Ruhe lassen.

Auch Gointautas Pyragas ist regelmäßig an der Grenze zu Kaliningrad unterwegs, auf einem kleinen See, der nur zur Hälfte auf litauischem Territorium liegt. Der Bastler liebt Unterseeboote und hat sich sein eigenes gelbes U-Boot gebaut, mit dem er den See durchquert.

Weiter nördlich baut Andrius Sironas Hanf an, der für Öle, Salben und Salate genutzt werden kann. Er will die alte Nutzpflanze jenseits ihrer Karriere als Rauschmittel wieder populär machen. Und das Ex-Model Aiste Miseviciute, die jetzt als Food-Bloggerin arbeitet, nimmt uns mit auf die Märkte von Vilnius.

Ein Film von Clas Oliver Richter
Redaktion: Klaus Kunde-Neimöth

Stand: 03.01.2020, 14:30