Dakar - Westafrika im Aufbruch

viele kleine bunte längliche Holzboote liegen auf einem Sandstrand, dazwischen Menschen mit dunkler Hautfarbe, im Hintergrund das Meer

Dakar - Westafrika im Aufbruch

Dakar. 2,5 Millionen Einwohner, Magnet und Moloch, kultureller Schmelztiegel, Hafenstadt und Tor zur Welt. In der Hauptstadt Senegals wird Mode gemacht, Musik aufgenommen, Kunst ausgestellt. Für ganz Westafrika ist die Metropole am Atlantik Verkehrs- und Handelskreuz.

Dakar ist modern auf eine sehr eigene, afrikanische Art. Das zeigen die Menschen, die der Film vorstellt. Die Frauen sind unabhängig und stolz. Das gilt für die schwarze Surferin ebenso wie für die Modedesignerin oder die Fischersfrau am Stadtstrand. Aber auch junge Straßenkünstler und Rapper zeigen, dass sich in Dakar Lebenslust und Überlebenskampf nicht ausschließen. Auf der vorgelagerten Insel Gorée, einem alten Handelsstützpunkt, der heute zum Weltkulturerbe zählt, besuchen wir den Inselgärtner. Und an den Stadtstränden entlang der Corniche trifft sich die Jugend - auch zum Ringen, dem Nationalsport.

Ein mobiles Kino beginnt seine Vorstellung nach Einbruch der Dunkelheit, später am Abend treffen sich die Frauen zum Tanzen, und in den frühen Morgenstunden öffnen die Clubs. Dann wird zum Mbalax getanzt, der westafrikanische Rhythmen mit westlichen Musikstilen wie Blues oder Funk vermischt. Die Konzerte dauern bis zum Sonnenaufgang.

Ein Film von Rolf Lambert
Redaktion: Klaus Kunde-Neimöth

Stand: 03.07.2019, 17:10