Buddha und die Schneeleoparden - Einsatz im Himalaya

Raubkatze mit hellbeigem dicken schwarzgepunkteten Fell gehend, nah von hinten, wendet den Kopf zum Betrachter, dahinter karge felsige Landschaft mit Schneeflecken und braunem Gras

Buddha und die Schneeleoparden - Einsatz im Himalaya

Der Himalaya ist die Heimat der Schneeleoparden, die weltweit zu den am stärksten gefährdeten Raubkatzen gehören. Und ihr Lebensraum wird immer weiter eingeschränkt – durch Umweltzerstörung und die Ausweitung von Weideflächen. In der Dokumentation werden spektakuläre Naturaufnahmen aus der Luft und am Boden gezeigt, seltene Aufnahmen des gefährdeten Schneeleoparden und Bilder aus dem Alltag der Hirten.

Schneeleoparden stehen streng unter Naturschutz. Um die 4.000 bis 6.000 Tiere gibt es heute noch. Und ihr Lebensraum wird immer weiter eingeschränkt. Immer wieder kommt es dadurch zu Konflikten zwischen Mensch und Tier, denn insbesondere in den Wintermonaten räubern die Katzen in den Herden der Hirten und reißen ihre Schafe.

Am Nyenpo Yurtse, dem heiligen Berg der chinesischen Provinz Qinghai, greifen nun buddhistische Mönche in diesen Konflikt ein. Sie verfolgen ein ungewöhnliches Projekt: Mit der Kamera sollen die Hirten ihren Alltag neu entdecken und wieder Verständnis entwickeln für die Bedürfnisse der Natur. Zusammen mit einer Hilfsorganisation haben die Mönche ein Kamera-Training für die Hirten der Region organisiert. Hirten und Mönche bilden sich gemeinsam weiter und drehen ihre ganz persönlichen Filme mit Themen wie dem Müllproblem am heiligen See oder den vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Yak-Dung.

Ein Film von Zhou Bing
Redaktion: Klaus Kunde-Neimöth

Stand: 15.12.2021, 17:00

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