Bilderbuch - Das Ruppiner Seenland

im Vordergrund ein ruhiger See mit Fontäne, am hinteren Ufer ein weißes schlichtes Schlösschen auf grüner Wiese von Bäumen umgeben

Bilderbuch - Das Ruppiner Seenland

Piraten und Fälscher, den Freiherrn von Maltzahn und Wladimir Kaminer, Edith Piaf und Marlene Dietrich, sie alle hat es in eine der schönsten Landschaften Brandenburgs verschlagen - ins Ruppiner Seenland. Mit Rheinsberger, Fürstenberger, Kyritzer und Ruppiner Seenkette, dem Rhinluch und den Havelgewässern ist das Ruppiner Seenland das wasserreichste Gebiet dieser Gegend.

Hier wird der verschlungene Rheinsberger Rhin von den Einheimischen schon mal mit dem Amazonas verglichen und ein Schloss im Hundertseelendorf Meseberg mit Versailles. Was macht diese Gegend so attraktiv, dass sich Deutschlands wohl unterhaltsamster Russe auf dem nördlichsten Weinberg, hoch über dem Vielitzsee niederlässt?

Für Wladimir Kaminer sind es die Brandenburger, die sich mit Witz und Fantasie durchs Leben schlagen und wenn ihnen das eigene nicht passt, sich ein anderes erfinden. Wie Andreas Uckert, der Rembrandts Bilder fälscht und in eine graue Mönchskutte schlüpft, um auszusehen wie Sean Connery in dem Film "Der Name der Rose". Für Einheimische und Zugezogene, Aussteiger und Wagemutige, die Geld und Lebenszeit in Orte und Ideen investierten, ist das Ruppiner Seenland ein Sommerparadies, von dem man an grauen Novembertagen träumt.

Ein Film von Gabriele Denecke
Redaktion: Christiane Mausbach

Stand: 17.10.2018, 13:17