Åland - Schweden im finnischen Schärengarten

einige kleine dunkelrote Holzhäuser mit grauen Giebeldächern, dazwischen Holzstege, kleine Boote und ruhiges klares Wasser, im Hintergrund grüne Laubbäume

Åland - Schweden im finnischen Schärengarten

Knapp 30.000 Menschen verteilt auf 16 Inseln im weiten Schärengarten zwischen Finnland und Schweden - das ist Åland. Eine autonome Region Finnlands mit Schwedisch als einziger Amtssprache. Eine kaum bekannte "ferne Welt" mitten in Europa mit eigener Flagge, eigenen Briefmarken und eigener Internetdomäne. Und die Verbindung einer alten Kultur- mit einer überwältigenden Naturlandschaft.

Ålands Geschichte ist das, was man gerne "wechselvoll" nennt: Der Archipel war jahrhundertelang Spielball der Interessen von rund einem Dutzend europäischer Mächte. Åland heißt Wasserland. Je kleiner und abgelegener die Inseln, desto intensiver spürt man das Besondere des Lebens in und mit der Natur: Hier gibt es keine Industrie, keine militärischen Einrichtungen, keinen Massentourismus.

Im Westhafen von Mariehamn besuchen wir die "Pommern", einen historischen Viermaster, und ein modernes Schifffahrtsmuseum. Und wir treffen Menschen, die schildern, warum sie das Inselleben gewählt haben: den Apfelbauer Pedar und seine Frau auf Lemland, den Leiter eines Kirchenchores und eine Archäologin.

Ein Film von Peter M. Kruchten
Redaktion: Klaus Kunde-Neimöth

Stand: 01.09.2020, 17:00

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