Rheinischer Samba und Römischer Eintopf

Vom Zuckerhut ins alte Rom

Rheinischer Samba und Römischer Eintopf

Die heutige Folge der Schnitzeljagd führt Horst Lichter zuerst nach Köln. Das Codewort ‚Zuckerhut’ bringt ihn diesmal richtig in Bewegung und er bekommt ein wenig Nachhilfe im brasilianischen Tanz. Wie das alles zusammengeht?

Ganz einfach: Am Eifelplatz in Köln trifft er auf Myriam Chebabi, eine Brasilianerin mit Leidenschaft und Rhythmus im Blut. Dat ‚Kölsche Mädsche vom Zuckerhut’ kam wegen der Liebe ins Rheinland und die hält bis heute. Auf der Speisekarte steht Moqueca de peixe- ein brasilianischer Fischeintopf.

Codewort ‚Zuckerhut’

Horst schwingt die Hüfte...

Horst Lichter

Brasilianisches Flair in Köln genießt Fernsehkoch Lichter heute auf seiner Schnitzeljagd.

Brasilianisches Flair in Köln genießt Fernsehkoch Lichter heute auf seiner Schnitzeljagd.

Eingeladen hat ihn Myriam Chebabi.

Sie kommt aus Rio de Janeiro und ist der Liebe wegen nach Deutschland gekommen.

Deutsches Bier kannte sie aber schon vorher: Auch in Brasilien wird "Kölsch" gebraut.

Gegen ihr Heimweh, "Saudade", hilft Myriam ein traditioneller Tanz: Zwar ist sie keine "Samba-Queen", aber Lambada tanzen, das kann sie gut.

Von ihrer Fröhlichkeit lässt sich auch Horst Lichter anstecken und gemeinsam legen sie ein Tänzchen aufs Parkett.

Aber auch in der Küche haben die beiden viel Spaß zusammen.

Selbst beim obligatorischen Knoblauch schneiden!

Gegessen wird auf der Straße - im Sommer sitzen Myriam und ihr Freund Guido hier gerne und trinken ein Gläschen Wein.

Heute gibt es allerdings ganz stilecht lecker Caipirinha, selbstverständlich alkoholfrei, denn Horst muss ja noch weiterfahren.

Anschließend verläuft sich der Fernsehkoch im römischen Park in Xanten und lernt die Geheimnisse der römischen Küche kennen. Mit Marianne Hilke, der Museumspädagogin vom Archäologischen Park, bereitet er auf einer Feuerstelle eine echte römische Mahlzeit zu.

Außerdem lernt Horst, dass es schon im alten Rom Kühlschränke gab - und zwar in XXL: In alten Gewölben wurden schon damals Fässer und Lebensmittel gekühlt. Das klappt auch heute noch. Am Ende des Tages weiß Horst Lichter, dass schon die alten Römer Sorbeteis mit Früchten ohne Sahne schlemmten.

Alten Römer und deren Essgewohnheiten

Marianne Hilke will mit Horst römisch kochen...

Horst Lichter

Seine zweite Reise führt Horst Lichter heute in die "Siegfriedstadt" Xanten, in den Archäologischen Park.

Seine zweite Reise führt Horst Lichter heute in die "Siegfriedstadt" Xanten, in den Archäologischen Park.

Dort empfängt ihn Marianne Hilke. Sie arbeitet als Museumspädagogin für den Landschaftsverband Rheinland, heute will sie mit Horst römisch kochen.

Aber zuerst drehen die beiden eine kleine Runde mit dem Motorrad.

Am Nordtor des Archäologischen Parkes ist dann Schluss mit Motorrad fahren, ab hier geht es zu Fuß weiter.

Auf dem Weg zur Küche bekommt Horst eine Privatführung durch den Park - vorbei an der Stadtmauer, am Hafentempel und am Amphitheater, die allesamt originalgetreu nachgebaut wurden.

Zuerst kann sich unser Koch garnicht recht vorstellen, was römisch kochen bedeutet, aber von Marianne erfährt er einiges über die alten Römer und deren Essgewohnheiten.

Die beiden bereiten ein komplettes Menü zu - vom römischen Vorspeisenteller bis zum Nachtisch.

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