Spanische Tapas – Pfiffige Kleinigkeiten zum Glas Wein

Spanische Tapas – Pfiffige Kleinigkeiten zum Glas Wein

Diesmal geht die kulinarische Reise von Martina und Moritz nach Spanien: Tapas, das sind jene kleinen Häppchen, die in spanischen Bars zu einem Glas Wein oder Sherry serviert werden.

Die ursprüngliche  Bedeutung des Wortes Tapa ist Deckel. Mit einer Scheibe Brot als  Deckel auf dem Glas verhinderte man, dass etwas reintropfen – von den Schinken, die in einer Tapa-Bar an der Decke baumeln – oder hineinfallen konnte, zum Beispiel Sägespäne, mit denen die Bars ausgestreut waren, damit Feuchtigkeit aufgesogen wurde.

Die schlichte Brotscheibe diente dann zunehmend als Grundlage für die Oliven, die zur Bedienung auf dem Tresen standen, für Chorizoscheiben oder Anchovisröllchen.

Daraus entwickelten sich immer üppigere Häppchen und Leckerbissen. Und längst sind Tapas Kult, mit immer reicheren Anrichtungen, immer raffinierteren Köstlichkeiten, für die man mitunter sogar schon kleine Teller braucht, weil man sie nicht mehr als einzigen Bissen aus der Hand verspeisen kann. Und je größer die Auswahl, je großzügiger die Fülle von kleinen Platten und Schüsseln, die da vor dem Gast aufgebaut wird, desto besser.

Tapas können ganz einfache Dinge sein, die man ohnehin im Haus hat und für die man gar kein Rezept braucht:

Verschiedene Oliven in Schälchen etwa, Anchovisfilets, die sich um Kapern kringeln. Oder Schafskäse in Würfeln, mit gehacktem Paprika, Frühlingszwiebeln, Petersilie, Rosmarin und zerstoßenem Pfeffer in Olivenöl mariniert. Luftgetrocknete Wurst in Scheibchen oder hauchfein geschnittener spanischer Schinken.

Stand: 13.07.2018, 12:00