Das Wunder der Natur

 Szene aus: Das Wunder der Natur

The Field Of Enchantment, Frankreich 2011

Das Wunder der Natur

Ein kleiner Junge aus der Großstadt muss den Sommer bei Verwandten auf dem Bauernhof verbringen. Spielkameraden gibt es hier keine, und die Erwachsenen gehen alle ihren Geschäften nach. Eintöniger können Ferien eigentlich nicht sein. Bei seinen Streifzügen durch die Gegend stößt der schweigsame Zehnjährige jedoch auf einen entlegenen Teich. Angeblich ist hier einmal ein Zicklein ertrunken. Deswegen benutzen die Bauern der Umgebung den finsteren Tümpel nicht, um ihr Vieh zu tränken. Der Junge ist hier ganz für sich allein. Tagtäglich kehrt der Einzelgänger zu diesem verwunschenen Gewässer zurück, in dem er eine ganz neue Welt entdeckt. Pfeilschnell fliegen die Libellen vorüber, und am Ufer tummeln sich die Frösche. Gelegentlich ist die Silhouette eines alten Karpfens zu sehen, der schon seit 100 Jahren in dem trüben Weiher seine Bahnen zieht. Vom puren Zusehen berauscht, taucht der stille Beobachter immer tiefer in diese geschäftige Welt der bizarren kleinen Lebewesen ein. Doch dann entdeckt er das Unerwartete: einen menschlichen Fußabdruck. Am nächsten Tag sieht er das gleichaltrige Mädchen. Da er nicht weiß, wie sie heißt, nennt er sie Iris. Sie trägt ein knallrotes Mohnblumenkleid. Plötzlich ist alles anders.

Darsteller
Der kleine Junge (Simon Delagnes)
Iris (Lindsey Hénocque)
Das Original (Jean-Claude Ayrinhac)

Stab
Buch Claude Nuridsany, Marie Pérennou
Regie Claude Nuridsany
Musik Bruno Coulais

Stand: 16.12.2017, 17:12

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