Hochwürden Don Camillo

enn es sein muss, legt der Genosse Bürgermeister Peppone (Gino Cervi) persönlich Hand an, um seine aufgebrachten Bürger auf den rechten Weg zurück zu führen.

Don Camillo Monsigneur, Frankreich/Italien 1961

Hochwürden Don Camillo

Über Jahre hinweg lieferten sich der Kommunist Peppone und der Pfarrer Don Camillo einen Kleinkrieg um das Seelenheil der Bürger ihrer kleinen Heimatstadt Brescello. Damit scheint es nun jedoch vorbei zu sein, denn Hochwürden Don Camillo wurde vom Papst in den Vatikan berufen, während Peppone es zum Senator in Rom gebracht hat.

Es dauert jedoch nicht lange, bis das Heimweh der beiden so groß wird, dass sie ihrem geliebten Brescello einen Besuch abstatten. Dort wurde der Kampf zwischen Kirche und Kommunismus auch von ihren Nachfolgern nicht beigelegt. Und so finden die alten Streithähne Don Camillo und Peppone reichlich Gelegenheit, ihre alte Fehde fortzusetzen. Vom Leben in der Großstadt geschult, sind die Methoden der beiden allerdings noch gewitzter geworden. Anlässe zum Streit finden sich ohnehin zu Genüge: Soll die kleine Kapelle mit dem wundertätigen Madonnenbild tatsächlich abgerissen werden, damit an ihrer Stelle ein Gewerkschaftshaus errichtet werden kann?! Wird Peppone sich von seinem Lieblingsfeind Don Camillo dazu "überreden" lassen, einer kirchlichen Trauung seines Sohnes mit der gläubigen Rosetta zuzustimmen?

Und wie wird Don Camillo verhindern, dass zum Begräbnis eines "Roten" die Kirchenglocken geläutet werden - immerhin wollen Peppones Kameraden einen eigenen Glockenturm errichten. Seinen Höhepunkt erreicht der endlose Kampf, als Peppone zum Generalstreik aufruft, nachdem die kirchlichen Würdenträger den Allerwertesten einer Genossin mit roter Farbe "verschönert" haben. Vermutlich würden Don Camillo und Peppone bis an ihr Lebensende Streiche gegeneinander aushecken - wären ihre Vorgesetzten nicht der Meinung, dass man so energiegeladene Charaktere sinnvoller einsetzen kann. Und so kehren Monsignore Don Camillo und Senator Peppone schweren Herzens in die Hauptstadt zurück. Bis zur nächsten Runde...

Stab:
Regie: Carmine Gallone
Buch: Giovanni Guareschi
Kamera: Carlo Carlini
Musik: Alessandro Cicognini

Darsteller:
Don Camillo (Fernandel)
Peppone Bottazzi (Gino Cervi)
Gisella Marasca (Gina Rovere)
Maria Bottazzi (Leda Gloria)
Rosetta Gotti (Valeria Ciangottini)
Walter Bottazzi (Carl Zoff)

Stand: 18.03.2018, 17:44

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