Elle

Szene aus:  "Elle" von Paul Verhoeven

Frankreich/BRD 2016

Elle

Michèle, die Chefin einer Pariser Firma für Videospiele, wird in ihrem eigenen Haus von einem Unbekannten brutal überfallen und vergewaltigt.  Die sonst so toughe und unnahbare Geschäftsfrau lässt das Geschehene nicht mehr los. Statt zur Polizei zu gehen und sich in die Opferolle zu begeben, beschließt Michèle, den Vergewaltiger selbst ausfindig zu machen und sich an ihm zu rächen. Sie vermutet den Täter in ihrem direkten Umfeld. Auftakt für ein filmisches Katz- und-Maus-Spiel voller unerwarteter Wendungen. „Elle“ ist die erste Zusammenarbeit der Französin Isabelle Huppert mit dem niederländischen Regisseur Paul Verhoeven, dem diesjährigen Jury-Chef der Berlinale.

Mit Ende Siebzig ist Paul Verhoeven (BASIC INSTINCT, ROBOCOP) nach mehr als 15 Jahren zum Genrefilm zurückgekehrt - und hat für ELLE nach einer gefeierten Weltpremiere in Cannes, die vielleicht besten Kritiken seiner langen Karriere bekommen. Ausgerechnet für einen Rape-Revenge-Thriller, der provokant mit Opfer- und Täterrollen spielt, trotz des Themas erstaunlich humorvoll ist und auf jegliche Moralisierung verzichtet.
Das verdankt Verhoeven nicht zuletzt Isabelle Huppert, die einer fast unmöglichen Rolle absolute Glaubwürdigkeit verleiht. Sie spielt die knallharte Geschäftsfrau Michèle, die gleich zu Beginn des Films von einem maskierten Mann in ihrem Haus brutal vergewaltigt wird. Doch scheint sie das nicht sonderlich aus der Bahn zu werfen: Warum geht sie nicht zur Polizei? Wer ist der Angreifer? Ist er Teil eines Spiels, einer sexuellen Fantasie? Die Antworten werden jeden Zuschauer überraschen.
Grundlage für das Drehbuch war der preisgekrönte Roman "Oh..." von Philippe Djian.

Darsteller
Michèle Leblanc (Isabelle Huppert)
Patrick (Laurent Lafitte)
Anna (Anne Consigny)
Richard Casamayou (Charles Berling)
Rebecca (Virginie Efira)
Robert (Christian Berkel)

Stab
Buch David Birke
Regie Paul Verhoeven
Musik Anne Dudley

Stand: 18.03.2018, 17:36

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