Don Camillos Rückkehr

. Nicht einmal beim Essen können Don Camillo (Fernandel, r) und Peppone (Gino Cervi) ihre Debatten vergessen.

Le retour de Don Camillo, Frankreich/Italien 1953

Don Camillos Rückkehr

Don Camillo ist von seinen Vorgesetzten strafversetzt worden. Als der Pfarrer in dem abgelegenen Bergdorf ankommt, wird er nicht gerade feierlich empfangen, der Jubel am Bahnhof gilt nicht ihm, sondern einer berühmten Radrennfahrerin.

Für unseren Geistlichen hat niemand ein Wort übrig. Seine neue Haushälterin ist auch nicht gerade das, was man einen freundlichen Menschen nennt, und als Don Camillo am Sonntag seinen ersten Gottesdienst hält, predigt er vor leeren Bänken. Kurzum: Enttäuschung auf der ganzen Linie. Aber in seinem Heimatort Brescello geht es seinem Widersacher Peppone auch nicht viel besser. Der rauflustige Bürgermeister vermisst seinen Lieblingsfeind, denn Don Camillos Nachfolger taugt bestenfalls als Witzfigur. Ein Mann wie Peppone aber braucht einen ebenbürtigen Gegner. Also setzt er sich dafür ein, dass Hochwürden Don Camillo wieder in sein geliebtes Heimatdorf zurückkehren darf.

Ein bisschen Eigennutz steckt allerdings schon hinter seiner Hilfsbereitschaft: Peppone möchte einen störrischen Großgrundbesitzer dazu überreden, für den geplanten Deichbau einen Teil seines Landes herzugeben - und da kann die Unterstützung eines kirchlichen Würdenträgers nicht schaden. Andererseits muss man es ja nicht übertreiben mit der Freundschaft zum Feind. Also heckt Peppone einen Plan aus, um Don Camillo eine enttäuschende Ankunft zu bereiten. Ein Boxkampf soll die Bürger Brescellos davon abhalten, dem Pfarrer am Bahnhof zuzujubeln. Wutentbrannt stürmt Don Camillo daraufhin das Gemeindehaus - und muss seinem Erzfeind zu Hilfe eilen, der im Ring gerade kräftig vermöbelt wird. Nach diesem turbulenten Wiedersehen geht das alte Spiel von neuem los. Wie zwei große Lausbuben hecken Don Camillo und Peppone jede Menge Schabernack gegeneinander aus. Bis der Tag kommt, an dem ein Hochwasser Brescello bedroht. In solchen Momenten der Gefahr können selbst unsere zwei Streithähne ihren Zwist vergessen und gemeinsam anpacken.

Stab:
Regie: Julien Duvivier
Buch: Julien Duvivier
Buch: René Barjavel
Buch: Giovanni Guareschi
Kamera: Anchise Brizzi
Musik: Alessandro Cicognini

Darsteller:
Don Camillo (Fernandel)
Peppone (Gino Cervi)
Marchetti (Paolo Stoppa)
Fr. Bottazzi (Leda Gloria)
Bischof (Charles Vissières)
Nero (Alexandre Rignault)
Dr. Spiletti (Edouard Delmont)
Beppo Bottazzi (Claudy Chapeland)

Stand: 22.11.2018, 15:27

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