Ätherischen Ölen in Flaschen und Kräuter

Wohlbefinden mit ätherischen Ölen

Stand: 26.01.2022, 06:00 Uhr

Düfte wecken Erinnerungen oder lösen Wohlgefühle aus. Ätherische Öle werden sogar zu Heilzwecken eingesetzt. Aromaexpertin Sabine Klisch von der Heilpraktikerschule Düsseldorf erklärt, wie sie wirken und mischt daraus einen Badezusatz.

Jedes Kraut ist anders und damit seine Wirkung. Zu den bekanntesten ätherischen Ölen zählt das Lavendelöl. „Es ist unter anderem das erste Öl bei Verbrennungen jeder Art, Hautkrankheiten, Schürfwunden und zur Desinfektion der Raumluft", sagt Aromaexpertin Sabine Klisch.

Duftlampe neben einer Zimmerpflanze und einigen Düftflaschen.

Mit einer Duftlampe können ätherische Öle inhaliert werden.

Die Düfte von ätherischen Ölen gehen direkt über die Riechschleimhaut der Nase in unser Gehirn.

Sie können die Düfte auch über die Haut aufnehmen, z.B. durch eine Massage. Zum Inhalieren eignet sich ein Dampfbad oder als Bestandteil einer Duftlampe.

Badezusatz selbstgemacht

Einige Tropfen Sandelholzöl in eine Glasschale geben, etwas Meersalz dazu ein wenig Sahne oder Milch. Fertig ist der Badezusatz für ein Entspannungsbad!
Zum Massieren zunächst, je nach Körperteil, mit 20 Millilitern antesten, wie Sie das Öl vertragen. Hier gilt grundsätzlich: „Weniger ist mehr.“

Ätherische Öle und ihre Wirkung

  • Orange – weckt Lebensfreude, stimmungsaufhellend, soll Übelkeit lindern
  • Lavendel – entspannend bei Unruhe, schlaffördernd, desinfizierend
  • Zirbelkiefer – verbessert die Raumluft, konzentrationsfördernd, zum Durchatmen
  • Zitrone – vitalisiert bei Erschöpfung, erfrischend
  • Kamille – entspannend, beruhigt bei Angst