Unterwasserrugby

Unterwasserrugby

Einfach mal die Luft anhalten – das macht Nadine Griebl andauernd. Schließlich spielt die amtierende Weltmeisterin Unterwasserrugby. Ihr Heimatverein: Die Freien Schwimmer Duisburg (FSD), deren Kapitänin und inzwischen auch Trainerin sie ist.

Fs Duisburg

Nadine Griebl, eine Wasserratte von klein auf.

Wilde Rangelei im Wasser – nur wenig Luft und so mancher blaue Fleck – und trotzdem liebt Nadine Griebl Unterwasserrugby. Schon als Kind war sie eine Wasserratte. Die 30-Jährige spielt seit 15 Jahren begeistert und mit großem Erfolg Unterwasserrugby bei den Freien Schwimmern Duisburg und hat es 2015 in Kolumbien mit der Deutschen Nationalmannschaft bis zur Weltmeisterin gebracht. Inzwischen ist Nadine Griebl nicht nur Spielerin, sondern auch Mannschaftskapitänin und Trainerin.

Verein FS Duisburg 1920 e.V – Unterwasserrugby

Unterwasserrugby ist nur eine von mehreren Abteilungen der Freien Schwimmer Duisburg. Die Damenmannschaft wurde 2008/2009 aufgebaut und spielt nach schwierigen und harten Anfangsjahren inzwischen sehr erfolgreich. 2013 hat sie die deutsche Meisterschaft gewonnen. Derzeit steht sie auf Platz zwei in der Bundesliga. Bundesweit sind die FSD die einzige Damenmannschaft aus NRW, die in der ersten Liga spielt.

Die Geschichte des Unterwasserrugbys

Wie spielt man Unterwasserrugby?

Die Spielzeit beträgt zweimal 15 Minuten. Ziel ist es, den mit salzwassergefüllten Ball in einem Metallkorb zu platzieren, der auf dem Beckenboden steht. Ein Team besteht aus sechs Spielern und bis zu sechs Auswechselspielern. Ein Team ist immer nur für kurze Zeit im Wasser. Dann wird es vom nächsten Team abgelöst, um Luft und Energie zu tanken. Der Torwart darf das Tor mit seinem ganzen Körper abdecken, um den Ball abzuwehren. Die Spielerinnen tragen Taucherbrille, Ohrenschutz, Schnorchel und Flossen.

Stand: 12.12.2017, 06:00