Leverkusener Tierretter in Australien

Marcus Barke mit einem Känguru im Arm

Leverkusener Tierretter in Australien

Halbverdurstete Koalas und verwaiste Känguru-Babys – diese Bilder gingen in den vergangenen Monaten um die Welt. Tierretter Marcus Barke aus Leverkusen war zwei Wochen lang im australischen Busch unterwegs um verletzte Koalas und Kängurus aus den Brandgebieten zu versorgen.

Ein Koala wird gerettet

Auch Koalas sind von den Bränden betroffen.

Ganze Landstriche in Australien wurden zerstört und damit auch ein großer Teil der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt des Kontinents. Die Bilder erschöpfter Tiere, die nur knapp den Flammen entkamen, gingen um die Welt. Marcus Barke hat gemeinsam mit befreundeten Tierschützern die Retter vor Ort unterstützt und verletzte Koalas und Kängurus aus den Brandgebieten versorgt.
Ermöglicht wurde Marcus Barkes Einsatz durch Spenden. Sogar die Flüge wurden von einem Reisebüro mitfinanzert. Im Gepäck hatte Barke feuerfeste Stiefel und Helme. Mit den Spendengeldern kauften die Tierretter sich vor Ort die nötige Hilfsausrüstung.

Hilfe für Wildtiere

In Teilen von Australien heißt es mittlerweile aufatmen. Die beiden Megafeuer in News South Wales und an der Grenze zu Victoria, die seit September 2019 wüteten, sind gelöscht. Viele Menschen haben in den Feuern ihr Leben verloren, tausende ihr Zuhause. Millionen Tiere sind verbrannt.

Stand: 07.01.2020, 06:00

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