Sensenverein Deutschland e.V.

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Bei Hartmut Winkels steht die Sense nicht für den Tod. Ganz im Gegenteil. Mit der Sense zu arbeiten, bedeutet für ihn Lebensräume und Insekten zu schonen. Im Sensenverein Deutschland bringt er Mähwilligen den richtigen Umgang mit der Sense bei.

Sensenverein Deutschland e.V.

Hier wird die richtige Technik gelehrt.

Hartmut Winkels aus Windeck stammt ursprünglich aus dem kleinen Ort Nümbrecht. Ein idyllisches Örtchen im oberbergischen Kreis, in dem das Sensenmähen noch üblich war. Als Kind war er immer fasziniert davon, wie sein Opa mit der Sense hantierte und wollte das auch ganz schnell lernen. Mit zehn Jahren durfte er dann zum ersten Mal selber mähen. Zum Verein kam er durch das Internet. Er las einen Aufruf, dass dringend Sensenlehrer benötigt werden.

Sensenmähen war früher ein Teil des Dorfalltages, heute ist das kaum noch zu sehen. Doch mehr und mehr Menschen nehmen das uralte Werkzeug wieder in die Hand, unter anderem durch die Arbeit des Sensenvereins Deutschland e.V.

Sensenverein Deutschland e.V.

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Gepflegt werden muss auch die Klinge der Sense.

Ziel des Vereins ist es, "möglichst vielen Menschen zu zeigen, wie leicht richtiges Sensenmähen ist und damit die Freude an gesunder Bewegung und sinnvoller Betätigung an frischer Luft zu wecken, ohne Lärm- und Abgasemissionen zu erzeugen. Die Anwendung der Sense in allen Bereichen zu fördern, in denen dies ökologisch, wirtschaftlich oder gesundheitlich Vorteile bringt und die mit der Sense verbundene Kulturtradition zu pflegen.“

Sense schlägt Rasenmäher

Im Verein gibt Hartmut Winkels Kurse. Er bringt neugierigen und natursuchenden Menschen das Sensenmähen bei und zeigt die Vorteile auf:

  • Sensenmähen schont den Rücken und stärkt die Muskulatur.
  • Es entstehen keine schädlichen Emissionen beim Mähen und es ist leise.
  • Eine Sense ist ein Werkzeug für Gras in jeder Höhe und in jedem Gelände.
  • Kleintiere und Insekten werden nicht getötet.
  • Eine Sense kostet 150 Euro und hält ein ganzes Leben. Ein Rasenmäher kann etwa 800 Euro kosten und hält ungefähr zehn Jahre.

Stand: 21.09.2017, 06:00