Was gehört in die Reiseapotheke?

Was gehört in die Reiseapotheke?

Für viele von uns geht es während der Sommerferien in den Urlaub. Im besten Fall verbringen wir eine gesunde und sorglose Zeit. Für den Fall der Fälle lassen wir uns von der Kölner Apothekerin Iris Zeien eine Reiseapotheke zusammenstellen.

Medikamente für die Reiseapotheke.

Das gehört immer rein
In die Reiseapotheke gehören zu allererst Dauermedikamente, also Tabletten und Ähnliches, was Sie ohnehin täglich einnehmen müssen. Darüber hinaus empfiehlt Apothekerin Iris Zeien Medikamente gegen Durchfall und Übelkeit, gegen (Kopf-) Schmerzen und Fieber, ein Desinfektionsmittel, Verbandsmaterial, Pflaster und ein Antiallergikum.

Das gehört immer rein
In die Reiseapotheke gehören zu allererst Dauermedikamente, also Tabletten und Ähnliches, was Sie ohnehin täglich einnehmen müssen. Darüber hinaus empfiehlt Apothekerin Iris Zeien Medikamente gegen Durchfall und Übelkeit, gegen (Kopf-) Schmerzen und Fieber, ein Desinfektionsmittel, Verbandsmaterial, Pflaster und ein Antiallergikum.

Erkältungsmittel
Erkältungsmedikamente gegen Halsweh, Husten, Schnupfen (Nasenspray hilft auch bei Druck auf den Ohren im Flugzeug). Außerdem sollte die Reiseapotheke je nach persönlichem Gesundheitszustand angepasst werden (z.B. bei Anfälligkeit für Blasenentzündung ein entsprechendes Mittel).

Bei Reisen in Malaria-Gebiete
Bei Reisen in Malaria-Gebiete darf ein Fieberthermometer nicht fehlen.

Bei Reisen in den Süden
Wer in den Süden reist, packt am besten Mittel gegen Mückenstiche und Sonnenschutz ein (Lichtschutzfaktor je nach Region). Beides können Sie jedoch natürlich auch vor Ort kaufen.

Schlechte Wasserqualität
Für Länder, in denen das Wasser nicht so sauber ist, empfiehlt Iris Zeien Schmelztabletten, die Sie auch ohne Wasser einnehmen können (alternativ: Wasserentkeimungsmittel).

Schlechte medizinische Versorgung
Bei Reisen in Länder mit schlechter medizinischer Versorgung können Sie sich im Voraus von Ihrem Hausarzt ein Breitbandantibiotikum verschreiben lassen.

Starke Schmerzmittel
Wer starke Schmerzmittel einnehmen muss, sollte das offiziell dokumentieren lassen.
Im Schengen-Raum gibt es dafür Vordrucke im Internet für einen Bedarf von 30 Tagen, der von Hausarzt und Gesundheitsamt abgestempelt werden muss. Wer außerhalb der Schengen-Länder unterwegs ist, sollte sich vor Abreise bei der Botschaft des Ziellandes erkundigen.

Spritzen
Auch für Spritzen ist eine Bescheinigung des Arztes nötig. Außerdem sollten Sie diese auch bei der Fluggesellschaft anmelden.
Um Probleme beim Zoll zu vermeiden, sollte man gründlich planen und dabei auch die Bearbeitungszeit beim Arzt und bei den Behörden berücksichtigen.

Dauermedikamente
Dauermedikamente sollte man sich vorher vom Arzt auf Deutsch und Englisch bescheinigen und am besten unter Angabe von Wirkstoffen von der Apotheke mit Namen und Dosierung beschriften lassen.

Allergien abklären
Unverträglichkeiten/Allergien vorher abklären, Allergieausweis zu den Personalien legen.

Außerdem beachten
Zäpfchen schmelzen bei hohen Temperaturen. Packen Sie stattdessen Tropfen oder Saft ein. Bestimmte Medikamente erhöhen die Lichtempfindlichkeit (Antibiotika, Rheumamittel), auch das sollte vorab mit dem Arzt besprochen werden.

Telefonnummer des Hausarztes
Notieren Sie sich die Telefonnummer des Hausarztes. So können Sie sich bei Verlust oder Verbrauch Ihres Medikaments erkundigen, wie es im Urlaubsland heißt.

Hausapotheke aktualisieren
Der Urlaub ist ein guter Anlass um die Hausapotheke auf den neusten Stand zu bringen. Abgelaufene Medikamente gehören nicht in die Reiseapotheke.

Stand: 06.08.2019, 06:00 Uhr