#Angeberwissen: Schokolade

#Angeberwissen: Schokolade

Schokolade mag fast jeder! Aber wie viele Kakaobohnen kostete ein Hase? Ist weiße Schokolade überhaupt Schokolade und hat wirklich ein Schweizer die Milchschokolade erfunden? Durch unser Angeberwissen erfahren Sie es!

Kakaoernte in der Elfenbeinküste

Schokolade ist eine Frucht – fast ;)

Milch- und Bitterschokolade werden aus den Kakaobohnen gemacht. Und das sind die Kerne der Frucht des Kakaobaumes (theobroma cacao). Das macht den wichtigsten Teil von Schokolade quasi zu einer Frucht. Finden Sie nicht?

Schokolade ist eine Frucht – fast ;)

Milch- und Bitterschokolade werden aus den Kakaobohnen gemacht. Und das sind die Kerne der Frucht des Kakaobaumes (theobroma cacao). Das macht den wichtigsten Teil von Schokolade quasi zu einer Frucht. Finden Sie nicht?

Ruby ist Rosa

Neben den klassischen Schokoladensorten in Weiß, Vollmilch und Zartbitter gibt es jetzt noch eine weitere: "Ruby". Sie ist rosa, dank einer besonderen Kakaobohne. So außergewöhnlich, wie sie aussieht, schmeckt sie auch: fruchtig-cremig und leicht säuerlich.

Geld wächst auf Bäumen

Der Kakaobaum kommt aus Lateinamerika. Für Azteken und Maya waren Kakaobohnen wie Bargeld. Ein Hase kostete zehn Kakaobohnen, ein Sklave rund hundert Bohnen.

Milchschokolade – wer hat es erfunden? Die Schweizer!

Milchschokolade wurde in Dresden erdacht: In einer Zeitungsannonce bewirbt das Unternehmen Jordan & Timaeus 1839 eine Milchschokolade. Damit waren die Dresdener rund 36 Jahre schneller als der Schweizer Daniel Peter, der oft als Erfinder der Milchschokolade genannt wird.

Weiße Schokolade – ist eigentlich keine Schokolade

In Deutschland ist genau geregelt, wann man etwas Schokolade nennen darf. Das steht in der „Kakaoverordnung”: Sie muss mindestens aus 35 Prozent Gesamtkakaotrockenmasse sein. Und die muss aus mindestens 14 Prozent Kakaopulver und 18 Prozent Kakaobutter bestehen.
Und in weißer Schokolade ist gar kein Kakaopulver enthalten.

Europäer lieben Schokolade!

Die "Internationale Kakao-Organisation" stellte fest, dass wir Europäer die Hälfte der weltweit produzierten Schokolade essen! Der durchschnittliche Europäer isst im Jahr etwa 5,77 Kilo. Mehr als 57 Tafeln Schokolade!

Schokolade ist für Hunde und Katzen giftig!

Hunde vergiften sich am häufigsten durch Schokolade. Bei kleinen Hunden reichen schon ein paar Stücke. Meistens kommt die Vergiftung durch Schokolade, aber auch andere Teile des Kakaobaums können giftig sein.

Es gibt sogar Schokoladenmuseen!

Zum Beispiel in Köln! Mit seinen 675.000 Besuchern im Jahr gehört es zu den Top Zehn der deutschen Museen. Es umfasst die ganze Geschichte der Kakaobohne und erklärt die Schokoladenproduktion. Natürlich gibt es auch Verkostungen!

Dunkle Schokolade ist gesund!

In geringen Dosen ist Schokolade sogar gesund! Wenn man täglich Bitterschokolade isst, reduziert man das Risiko einer Herzkrankheit um ein Drittel.

Schokokekse waren ein Unfall!

1930 ging Ruth Wakefield die Backschokolade aus. Sie zerbröselte Schokolade eines großen Nahrungsmittelkonzerns und mischte sie in den Teig. Sie dachte, die Schokolade würde schmelzen und sich mit dem Teig verbinden. Stattdessen erfand sie auf diese Weise „Chocolate Chip Cookies“. Sie verkaufte die Idee an den Nahrungsmittelkonzern. Die Bezahlung: lebenslange Schokoladenlieferungen.

Stand: 26.10.2020, 06:00 Uhr