Vielfältig und gesund - Bohnen

Verschiedene Bohnensorten.

Vielfältig und gesund - Bohnen

Zahlreiche Sorten, unterschiedliche Farben, viele Größen: Bohnen. Sie enthalten hochwertiges Eiweiß - und sind dazu noch lecker. Ein paar der Sorten stellen wir Ihnen vor.

Bohnen sind sehr gesund, weil sie mehr Ballaststoffe als alle anderen Gemüsesorten enthalten. Ihre großen Mengen an Antioxidantien sollen das Darm-, Brust- und Prostatakrebsrisiko senken und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Außerdem sind sie wichtige Eiweißlieferanten. Und es gibt in Deutschland weit über 100 verschiedene Sorten. Zudem enthalten sie lösliche Fasern, die beim Ausscheiden Cholesterin binden und so den Cholesterinspiegel senken.

Buschbohnen oder Brechbohnen

Grüne Stangenbohnen.

Die Bohnen machen lange statt.

Buschbohnen wachsen in kleinen buschartigen Pflanzen am Boden, daher der Name. Ihre Kohlenhydrate gehen nur langsam ins Blut über und halten so den Blutzuckerspiegel konstant. Dadurch machen sie lange satt und eignen sich gut für Diabetiker. Buschbohnen enthalten außerdem viel Zink, Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen.

Bohnen nicht roh verzehren

Bohnen enthalten im rohen Zustand sogenannte „Lektine“. Und die sind sehr giftig, weil sie zur Verklumpung der roten Blutkörperchen führen und Erbrechen und Durchfall auslösen. Deshalb müssen Sie Bohnen immer garen. Schütten Sie das Wasser, in dem Sie die Bohnen blanchiert haben, weg. Bei Dosen-Bohnen reicht es, diese vorher abzuspülen, denn sie sind bereits gekocht.

Wachsbohnen

Sie haben einen niedrigen Energiegehalt, aber dennoch eine hohe Nährstoffdichte. Sie sind kalorienarm und sich reich an Vitaminen und Mineralstoffen.

Stangenbohnen

Breite Stangenbohnen wachsen rankend an Stangen entlang. Sie sind gesund, weil sie extrem viel Eiweiß enthalten und so gerade für Vegetarier eine wichtige Eiweißquelle sind. Außerdem ist dieses Bohnenart extrem kalorienarm. 100 Gramm grüne Stangenbohnen enthalten nur etwa 25 Kilokalorien.

Dicke Bohnen, auch Acker- oder Saubohnen genannt

Diese Bohnen erhält man frisch oder in getrockneter Form. Im Supermarkt gibt es sie auch tiefgekühlt. In jeder Hülse befinden sich bis zu sieben rundliche Bohnen. Vor dem Verzehr erst einige Stunden in Wasser einweichen.

Rote und weiße Bohnen

Rote Kidneybohnen im Glas.

Kidneybohnen sind sehr fettarm.

Rote und weiße Bohnen gibt es entweder getrocknet, dann muss man sie vor dem Kochen einweichen, oder aus der Dose. Wie zum Beispiel die Kidneybohnen. Sie werden in den USA und Afrika angebaut, die ursprüngliche Heimat ist Peru. Sie sind extrem fettarm und haben viel Magnesium. Mit 251 Kilokalorien pro 100 Gramm sind Kidneybohnen aber nicht gerade kalorienarm.

"Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen"

Nach dem Verzehr von Bohnen haben einige Menschen mit Verdauungsproblemen zu kämpfen. Verursacht wird das durch schwer verdauliche Kohlenhydrate, bei deren Zersetzung im Darm Gas entsteht. Das kann man abmildern, indem man die Bohnen (dicke, rote und weiße Bohnen) vor dem Kochen bis zu 24 Stunden in Wasser einweicht. Auch Gewürze können mildernd wirken, wie Fenchel, Anis, Koriandersamen oder Kreuzkümmel.

Tipps

  • Beim Kauf darauf achten, dass die Bohnen schön knacken, wenn man sie auseinanderbricht. Die Schoten sollten nicht schon schlapp sein und keine braunen Stellen aufweisen.
  • Verarbeiten Sie frische Bohnen möglichst schnell, die Frische hält nicht lang. Bohnen halten sich etwa zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks.
  • Alternativ können Sie übrige Bohnen aber auch gut einfrieren.

Leckere Bohnenrezepte

Stand: 09.05.2019, 06:00

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