Augen auf beim Urlaubsshopping

Augen auf beim Urlaubsshopping Hier und heute 30.07.2019 13:05 Min. Verfügbar bis 30.07.2020 WDR

Augen auf beim Urlaubsshopping

Ob Sonnenbrille, Wasserspielzeug oder Kleidung – am Urlaubsort gibt es all das oft zu besonders günstigen Preisen. Doch Produkte aus der Strandbude, von fliegenden Händlern oder Märkten sind häufig minderwertig, warnt der TÜV. Worauf Sie achten sollten, erklärt Rainer Weiskirchen vom TÜV Rheinland.

Augen auf beim Urlaubsshopping

Produkte aus der Strandbude, von fliegenden Händlern oder Märkten sind häufig minderwertig, warnt der TÜV.

Das Bild zeigt eine Sonnenbrille.

Sonnenbrillen

Reicht der UV-Schutz einer Sonnenbrille nicht aus, kann das die Augen irreparabel schädigen. Schlecht verarbeitete Gläser können außerdem Kopfschmerzen verursachen. „Eine entsprechende Garantie bekommt man in der Strandbude natürlich nicht“, sagt Rainer Weiskirchen. Und wie dunkel eine Sonnenbrille sei, gebe keinen Aufschluss über den UV-Schutz. Qualitätscheck: Setzen Sie die Brille auf und fixieren Sie eine gerade Linie. Wird die Linie durch die Sonnenbrille verzerrt, ist das ein erstes Anzeichen für schlecht verarbeitete Gläser. Das gleiche gilt, laut Weiskirchen für unscharfe Sichtbereiche.

Sonnenbrillen

Reicht der UV-Schutz einer Sonnenbrille nicht aus, kann das die Augen irreparabel schädigen. Schlecht verarbeitete Gläser können außerdem Kopfschmerzen verursachen. „Eine entsprechende Garantie bekommt man in der Strandbude natürlich nicht“, sagt Rainer Weiskirchen. Und wie dunkel eine Sonnenbrille sei, gebe keinen Aufschluss über den UV-Schutz. Qualitätscheck: Setzen Sie die Brille auf und fixieren Sie eine gerade Linie. Wird die Linie durch die Sonnenbrille verzerrt, ist das ein erstes Anzeichen für schlecht verarbeitete Gläser. Das gleiche gilt, laut Weiskirchen für unscharfe Sichtbereiche.

Kleidung

Auch beim Klamotten-Kauf sollten Sie genau hinsehen. Die Qualität der Ware an Strandbuden sei häufig minderwertig, so Weiskirchen. Nähte oder auch die Farbe lösten sich bereits, wenn man allein mit dem Finger darüber reibe. Und: „Je billiger so ein Produkt ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass da Schadstoffe drin sind“, warnt Weiskirchen. Einen ersten Hinweis darauf könne der Geruch des Kleidungsstücks liefern.

Siegel

Grundsätzlich rät Weiskirchen, auf Prüfsiegel zu achten. Das CE-Zeichen gebe allerdings keinen Aufschluss darüber, wie unbedenklich ein Produkt sei. „Das heißt lediglich, dass der Hersteller verspricht, sich an die EU-Norm gehalten zu haben“, so unser Experte. Achten Sie insbesondere bei Schwimmhilfen auch auf das GS-Zeichen. Aber schauen Sie in jedem Fall genau hin. Häufig würde das Siegel nachgeahmt oder sogar gefälscht. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die Seriennummer in die Zertifikationsdatenbank des TÜV eingeben. Es wird Ihnen dann angezeigt, ob das Produkt tatsächlich geprüft wurde.

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Stand: 30.07.2019, 06:00

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