Diese Dinge sollen Unglück bringen

Diese Dinge sollen Unglück bringen

Am Freitag den 13. traut sich manch einer vielleicht schon nicht mehr aus dem Bett. Wenn dann noch eine schwarze Katze vorbeiläuft und der Spiegel zerbricht, nimmt die Katastrophe ihren Lauf. Wir haben eine Liste mit Dingen zusammengestellt, die Unglück bringen sollen und was es damit auf sich hat.

Leiter Unglück

Unter einer Leiter hindurchgehen
Wer unter einer Leiter hindurchgeht der soll das Schicksal herausfordern. Der Grund für diesen Aberglauben ist die Form, die die Leiter mit der Wand und dem Boden bildet. Das Dreieck gilt als heilig und hochenergetisch. Wer hindurchgeht, unterbricht diesen Raum und soll dadurch Böses auf sich ziehen.

Unter einer Leiter hindurchgehen
Wer unter einer Leiter hindurchgeht der soll das Schicksal herausfordern. Der Grund für diesen Aberglauben ist die Form, die die Leiter mit der Wand und dem Boden bildet. Das Dreieck gilt als heilig und hochenergetisch. Wer hindurchgeht, unterbricht diesen Raum und soll dadurch Böses auf sich ziehen.

Messer oder Schuhe verschenken
Ein verschenktes Messer soll dem Volksmund zufolge das Freundschaftsband durchschneiden. Um das zu verhindern, gibt der Beschenkte dem Schenker eine Münze zurück. Durch diesen symbolischen Kauf des Messers soll das Unheil abgewendet werden.
Wer Schuhe verschenkt, der muss damit rechnen, dass die Person damit wegläuft. Daher soll man seiner Angebeteten keine Schuhe schenken, es sei denn, man möchte sie loswerden.

Beim Zuprosten nicht in die Augen schauen
Sieben Jahre schlechter Sex – oder noch schlimmer! Das soll demjenigen blühen, der beim Anstoßen seinem Gegenüber nicht in die Augen blickt. Was vermutlich eher aus einer Kneipenlaune oder einem Trinkspiel entstand, wird bei uns Deutschen mitunter jedoch sehr ernsthaft praktiziert.

Zigarette an einer Kerze anzünden
Bei jeder Zigarette, die an einer Kerze angezündet wird, stirbt irgendwo ein Seemann. Der Grund für diesen Aberglaube liegt in der Vergangenheit. Früher stellten viele Seemänner zusätzlich zu ihrer Haupttätigkeit auf der See Streichhölzer her, die sie anschließend verkauften, um ihr mageres Gehalt aufzubessern. Wer an Streichhölzern sparte und stattdessen die Kerzenflamme verwendete, hatte deshalb symbolisch einen Seemann auf dem Gewissen.
Das dreimalige Klopfen auf Holz nach dem Anzünden soll übrigens den Seemann am Leben halten.

Freitag der 13.
Wenn dieser Tag und das Datum zusammenfallen, dann steht für viele fest, dass Unheil droht. Doch woher stammt dieser Glaube? Das Christentum liefert hier die Antwort. Zum einen ist die Zahl 13 dort sehr negativ behaftet, da die 13. Person, die dem Abendmahl beiwohnte, Judas gewesen sein soll, der später Jesus verriet. Zum anderen starb Jesus an einem Freitag (Karfreitag). Die Angst vor der Zahl geht sogar so weit, dass in der westlichen Welt viele Hotels den 13. Stock oder das Zimmer mit der Nummer 13 einfach auslassen. Auch in manchen Flugzeugen gibt es keine 13. Sitzreihe.

Ein zerbrochener Spiegel
Eigentlich sollen Scherben doch Glück bringen – doch für einen Spiegel gilt das nicht. Wer einen Spiegel zerbricht, soll sieben Jahre lang vom Pech verfolgt werden. Der Spiegel repräsentiert die Seele desjenigen, der hineinschaut. Zerbricht man ihn, geht auch die Seele kaputt. Sieben Jahre braucht die Seele anschließend, um sich wieder zu erholen. Eine andere Erklärung besagt, dass in Spiegeln böse Geister hausen, die frei gelassen werden, sobald sie zerbrochen werden.

Schwarze Katze
Die schwarze Katze galt im Mittelalter als Zeichen für das Böse oder Magie. Sie wurden häufig mit Satan und Hexen in Verbindung gebracht und sogar systematisch gejagt! Noch schlimmer wurde es, wenn die Katze den Weg von links nach rechts kreuzt, da links als die „schlechte“ Seite galt.

Stolpern
Wer stolpert, der hat sich vielleicht nicht nur weh getan und blamiert, sondern muss auch damit rechnen, dass er vom Unglück verfolgt wird. Um das zu verhindern, soll man nochmals an die Stelle zurückgehen, an der man gestolpert ist, und sie noch einmal überschreiten – ohne zu stolpern natürlich…

Salz verschütten
Um das Salz ranken sich viele Mythen. Es gilt als heilig und wurde früher auch als „weißes Gold“ bezeichnet, weil es so wertvoll war. Salz wurde daher auch eine schützende Wirkung gegen das Böse zugesprochen und galt als Symbol für Glück und Reichtum. Sieben Jahre Pech werden deshalb demjenigen zuteil, der Salz verschüttet. Außerdem sollte Salz niemals ausgehen. Dies ist auch der Grund dafür, warum man unter anderem zu einem neuen Haushalt stets Salz verschenkt.

Stand: 13.09.2019, 10:55 Uhr