Rosenpracht für den Balkon

Rosenpracht für den Balkon

Als Königin des Gartens ist die Rose uns bekannt, aber wie schlägt sie sich auf dem Balkon? Unser Gartenexperte Dominic Lindenberg weiß, worauf Sie achten müssen, damit die wunderschöne Blütenpracht auch im Topf oder Blumenkasten bestehen kann.

Das Bild zeigt zwei Rosenpflanzen in Töpfen.

Wenn man Rosen in Töpfen anpflanzen möchte, sollte der Topf groß genug sein.

Wer sich auf dem Balkon an Rosen erfreuen möchte, steht vor einer großen Auswahl: Kleinstrauchrosen und Beetrosen eignen sich sehr gut. Erstere lassen sich sogar zu kleinen Kletterpflanzen ziehen, denn sie bilden lange Ranken. Zwergrosen kann man ebenfalls ohne Probleme in einen Kübel pflanzen. Und mittlerweile werden sogar spezielle „Balkonrosen“ angeboten.

Rosenpracht für den Balkon

08:10 Min. Verfügbar bis 27.06.2023

Balkonkasten oder Topf

Bei der Auswahl des richtigen Gefäßes muss man jedoch etwas wählerischer werden, denn veredelte Rosen wurzeln tief. Daher sollte der Kübel mindestens 40 Zentimeter tief für Kleinstrauchrosen - und mindestens 50 Zentimeter tief für Strauchrosen sein.

Wichtig:

Achten Sie darauf, dass der Boden Ihres Topfes ein Loch hat, damit überschüssiges Gießwasser abfließen kann. Auch eine Drainageschicht empfiehlt sich.

Falls die Rose draußen überwintert, sollte ein Kunststoff- oder frostfester Topf gewählt werden. Die kleinwüchsigen Rosen aus der Gruppe der Kleinstrauchrosen/Bodendecker und Zwergrosen füllen durch ihren breitbuschigen Wuchs den Balkonkasten perfekt aus, sodass keine weiteren Schutzvorkehrungen benötigt werden.

Welche Standorte eignen sich für Rosen auf dem Balkon?

Zwei gelbe Rosen an knackig grünen Stielen

Rosen verschönern Ihren Balkon.

Wenn Sie auf der Suche nach einem geeigneten Platz für ihre Rosen sind, sollten Sie dabei zwei Dinge beachten: Stellen sie die Pflanzen nicht in Ecken, in denen sich Hitze staut. Wichtig ist ein sonniger Platz mit genügend Zugluft. Und beachten Sie, dass der Kübel oder der Blumenkasten an einem Ort steht, an dem die Blumen nach dem Regen gut trocken können.

Tipps zum Einpflanzen und zur Pflege

Zunächst kommt es auf die richtige Erde an: Es empfiehlt sich Kübelpflanzenerde zu nehmen oder eine Pflanzenerde mit Gartenerde, um den richtigen pH-Wert zu erreichen.

Begleitpflanzen können ebenfalls eine Überlegung wert sein, denn diese können mit ihren ätherischen Ölen Schädlinge abhalten. Lavendel eignet sich beispielweise gut gegen Blattläuse, die den Rosen oft zu schaffen machen.

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Diese kleinen, drei bis vier Millimeter großen, grünen Tierchen, die sich an jungen Trieben, Blütenknospen und Blättern sammeln, sondern klebrige Honigtauausscheidung ab, worunter die Pflanzen stark leiden. Bei warmen Sommerwetter vermehren sie sich besonders schnell. Gegen die kleinen Plagegeister hilft auch Brennesselsud, den es als fertiges Spray zu kaufen gibt.

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