Erntezeit Juni: Obst und Gemüse

Erntezeit Juni: Obst und Gemüse

Im Monat Juni haben Liebhaber heimischer Obst- und Gemüsesorten wirklich die Qual der Wahl. So groß ist das Angebot der Früchte, die aktuell in NRW Saison haben. Vor allem die leckeren Beeren sind reif - Klicken Sie sich durch die Galerie, der Appetit kommt beim Gucken – garantiert.

Erdbeeren

Erdbeeren

Raus auf die Felder! Die Erdbeeren sind reif! Schöpfen Sie aus dem Vollen. Ob im heimischen Garten oder auf NRWs Feldern zum Selberpflücken.  Die Wochenmärkte haben sie gerade reichlich und oft sehr günstig im Angebot. Sie ist der perfekte Belag für Ihren Tortenboden. Auch als Begleiterin zum Spargel macht sie eine wirklich schmackhafte Figur. Eigentlich gehören Erdbeeren botanisch gesehen zu den Nüssen. Die Früchte sind die kleinen gelben Nüsschen auf den Früchten. Hierzulande gibt es laut der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen etwa 400 Selbstpflückfelder – eines davon ist sicher auch in Ihrer Nähe.

Erdbeeren

Raus auf die Felder! Die Erdbeeren sind reif! Schöpfen Sie aus dem Vollen. Ob im heimischen Garten oder auf NRWs Feldern zum Selberpflücken.  Die Wochenmärkte haben sie gerade reichlich und oft sehr günstig im Angebot. Sie ist der perfekte Belag für Ihren Tortenboden. Auch als Begleiterin zum Spargel macht sie eine wirklich schmackhafte Figur. Eigentlich gehören Erdbeeren botanisch gesehen zu den Nüssen. Die Früchte sind die kleinen gelben Nüsschen auf den Früchten. Hierzulande gibt es laut der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen etwa 400 Selbstpflückfelder – eines davon ist sicher auch in Ihrer Nähe.

Blaubeeren

Sie wird auch Heidelbeere, Schwarzbeere oder Moosbeere genannt. Diese Beere ist sehr gesund, sie enthält Antioxidantien, die entzündungshemmend wirken sollen. Außerdem passt sie gut zu Quarkspeisen. Und im selbstgemachten Eis oder auf Desserts setzt sie die ganz besonderen Akzente.

Himbeeren

Himbeeren sind echte Power-Früchte und die Sommer-Himbeere gibt jetzt alles. Süß und vollaromatisch. Die kleine Schönheit unter den Beeren steckt voller Vitalstoffe. Vitamine A, B und C sowie Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor, Kalzium und Magnesium. Ihr werden viele Heilkräfte zugesprochen: entzündungshemmend, fiebersenkend und beruhigend, um nur einige zu nennen. Was für tolle Nebeneffekte beim Naschen köstlicher Früchte!

Kirschen

Deutsche Süßkirschen gibt es von Juni bis August. Direkt im Anschluss beginnt die Saison der Sauerkirschen. Die Sorten sind reich an Vitaminen und weisen die sekundären Pflanzenstoffe Anthocyane auf, die entzündungshemmend wirken und unser Immunsystem stärken. Die Früchte sind auch ein perfektes Naschwerk für ein Picknick– aber Achtung: Nicht zu viel Wasser trinken beim Kirschen essen, das könnte Bauschmerzen verursachen, da in Kirschen viel von dem löslichen Ballaststoff Pektin steckt.

Stachelbeeren

Diese kleinen Beeren gibt es in gelb, rot oder grün. Genauso variantenreich sind sie geschmacklich. Stachelbeeren gehören zum Sommer wie Eis am Stiel, ihre ursprüngliche Heimat liegt in Nordafrika und Eurasien. Je nach Sorte und Reifegrad schmecken sie süß bis eher säuerlich. Backfreunde schätzen die Beere auf dem Kuchen, aber auch direkt verzehrt verspricht sie eine Geschmacksexplosion von süß bis sauer im Mund. Sie enthält viele Vitamine, besonders hoch ist der Gehalt an Vitamin C.

Johannisbeeren

Mal ist sie schwarz, mal rot, mal weiß - die Johannisbeere. Sie ist gesund und vielfach einsetzbar, ob beim Backen, für Gelees, Desserts oder frisch auf den Tisch. Erst Ende des 15. Jahrhunderts wurde die rote Johannisbeere kultiviert. Aus den Kreuzungen gingen zahlreiche Sorten hervor, die wir heute im Garten haben. Schwarze Johannisbeeren galten schon immer auch als Heilmittel. Am liebsten wurden sie aber zu Marmelade, Likör oder Saft verarbeitet. Außerdem eignen sie sich hervorragend zum Einfrieren. Ihr Geschmack ist süß aromatisch, wenn auch nicht jedermanns Sache. Die weiße Sorte ist eine Zuchtform der roten Beere, sie enthält weniger Säure. Bis August kann man diese Beeren ernten.

Brokkoli

Aus Kleinasien stammend wurde er über Italien in England als “Italienischer Spargel” bekannt. Verwandt mit Blumenkohl. Beim Dampfgaren bleiben die meisten Vitamine erhalten. Das Powergemüse verfügt einen deutlich höheren Vitamin C-Anteil als Orangen und sollte auch wegen seines würzig-milden Geschmacks den ein oder anderen Gemüseauflauf zieren.

Fenchel

Fenchel enthält viele ätherische Öle. Zusammen mit Honig wird deshalb als Hausmittel gegen Erkältung genutzt. Fenchel  gilt als verdauungsfördernd. Roh als Salat, passt das Gemüse gut zu Nüssen, aber auch gegart schmeckt es. Besonders zu Fisch- oder Hähnchengerichten. Saison hat das Gemüse von Juni bis November.

Erbsen 

Bohnen, Erbsen und Linsen werden total unterschätzt, dabei sind sie echte Eiweißbomben, die richtig satt machen. Gerade deshalb sind sie perfekt für alle, die auf eine schlanke Linie achten wollen. Schon die alten Römer, Griechen und Germanen nutzten Erbsen als Grundnahrungsmittel. Meist aß man sie als Mus. Heute kommt sie als gegartes Gemüse auf den Teller oder wird zu einer leckeren Erbsensuppe verarbeitet. Heimische Erbsen gibt es zwischen Juni und September frisch in der Hülse zu kaufen. Frisch und vor allem roh dürfen Erbsen nicht verzehrt werden, da sie schädliche Substanzen, wie Hämagglutinine, enthalten, die erst durch 15-minütiges Abkochen zerstört werden. Eine Ausnahme ist dabei die süße Zuckerschote. Sie wird roh mit Hülse verzehrt und ist als Snack besonders beliebt.

Frühkartoffel

Einige Frühkartoffel-Sorten werden bereits ab Juni vom Feld geholt und sind besonders zart. Sie eignen sich bestens als Beilage für Spargel oder als Pellkartoffeln für Kartoffelsalate. Außerdem müssen sie aufgrund ihrer hauchdünnen Schale nicht geschält werden und sie sind schneller gar als größere Kartoffeln.

Blumenkohl

Der Blumenkohl gehört – Überraschung - zu der Kohlfamilie und kommt ursprünglich aus Kleinasien. Er hat seinen Namen, weil der Kohlkopf der noch nicht gewachsene (geschossene) Blütenstand der Pflanze ist. Weil die Blätter den Blumenkohl verdecken, wird kein Chlorophyll gebildet und er ist deswegen so bleich. Würde er nicht geerntet, bekäme er etwas Farbe und würde Blüten und Samen entwickeln. Geheimtipp: Aus seinen Hüllblättern kann man ein leckeres, pikantes Pesto gewinnen. Er hat von Mai bis Oktober Saison.

Kohlrabi

Kohlrabi wird international oft als typisch deutsches Gemüse angesehen und der Name wurde in andere Sprachen übernommen, z.B. in Japan, England und Russland. 100 Gramm Kohlrabi decken die Hälfte unseres Vitamin C-Tagesbedarfs. Tipp: Die Blätter enthalten bis zu dreimal so viel Vitamine wie die Knollen, deswegen die kleinen zarten Blätter unbedingt mitessen. Kohlrabi hat von Mai bis Oktober Saison.

Radieschen

Radieschen kommt von dem lateinischen Begriff "radix". Das bedeutet Wurzel. Eigentlich sind Radieschen aber keine Wurzeln, sondern eine Speicherknolle, woran die lange dünne Wurzel wächst. Diese lange, fadenähnliche Wurzel kann man übrigens, genau wie die Blätter, sehr gut mitessen. Im Kühlschrank halten sich Radieschen ein paar Tage frisch, wenn man das Grün abzupft und die Knollen in etwas Wasser legt oder in ein feuchtes Tuch einschlägt.

Rettich

Traditionell gibt es den Rettich vor allem in Bayern – zusammen mit einer Brezel und einem Bier. Aber er kommt aus Ägypten, die Römer brachten ihn dann in unsere Region. Rettich gilt als eine Heilpflanze und wirkt bei Husten schleimlösend und bringt die Verdauung in Gang. Die schwarzen Winterrettiche werden bis in den Februar geerntet, sie halten Feldtemperaturen von minus 10 Grad aus und sind eines der wenigen Wintergemüse. Die unterschiedlichen Rettich-Arten haben von Mai – bis März Saison.

Rucola

Rucola oder auch Rauke genannt. Typisches Markenzeichen für ihn sind die langen dunkelgrünen Blätter, die an Löwenzahn erinnern. Das Image der Rauke hat sich in den letzten Jahren verbessert: In den 1980ern noch weitgehend unbekannt, in Vergessenheit geraten oder als Unkraut verschrienen, ist er mittlerweile ein Trendsalat geworden. Zu Recht, denn der Salat ist reich an Folsäure, das Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen kann. Rucola soll auch für die Gesundheit von Schwangeren sehr gut sein. Er verleiht Salaten eine pikante Würze. Von Mai bis Oktober hat Rucola Saison.

Kopfsalat

Der Kopfsalat steht stellvertretend für eine ganze Reihe von Salatsorten die jetzt Saison haben, unter anderem Römersalat, Eichenblattsalat, Endiviensalat und Lollo Rosso. Salat ist leicht und kalorienarm. Das macht ihn perfekt für eine Mahlzeit für die warmen Sommertage.

Rhabarber

Zwar essen wir den Rhabarber fast immer süß und verbinden ihn deswegen mit Obst, aber eigentlich wird er zu den Gemüsen gezählt. Genauer gesagt, zu den Stangengemüsen. Sein Name leitet sich von dem lateinischen radix für Wurzel und barbarus für fremd ab. Also: die Wurzel der Barbaren. Er hat kaum Fett und ist gut für die Verdauung, wer allerdings Nierenprobleme, Rheuma oder Gicht hat, sollte von ihm die Finger lassen. Genau wie Spinat, enthält er nämlich Oxalsäure. Er hat von April bis Juni Saison.

Frühlingszwiebeln

Sie werden auch Lauchzwiebeln genannt. Frühlingszwiebeln sind die schlanke Version der pummeligen Haushaltszwiebeln. Eigentlich sehen sie dem Lauch sehr ähnlich, aber es gibt zwei klare Merkmale, an denen man sie unterscheiden kann: Die Frühlingszwiebeln haben unten eine kleine Knolle: In der Fachsprache Bulbe genannt. Außerdem sind sie röhrenförmig, während Lauch glatte Blätter hat. Sie haben von April bis September Saison.

Spargel

Kaum eine andere Nation ist so verrückt nach dem Stangengemüse wie die Deutschen. Zu Recht: Spargel schmeckt nicht nur super, sondern er ist auch ein Hans Dampf in allen Gassen. Er hilft bei Nierensteinen, ist gut zum Entgiften und Entwässern, hebt den Blutzuckerspiegel kaum und ist zusätzlich auch noch kalorienarm. Er hat ab April Saison und die endet traditionell am 24. Juni, dem Johannistag.

Spinat

In dem Gemüse sind viele gesunde Nährstoffe. Spinat enthält zwar Eisen, aber nicht so viel wie lange vermutet wurde. Die Annahme beruhte auf einem Tippfehler. Am besten wird das Gemüse zusammen mit Milchprodukten verarbeitet, das hebt die Wirkung der Oxalsäure auf. Die hindert sonst die Aufnahme von Kalzium im Körper. Er hat von März bis Mai und von September bis Oktober Saison.

Stand: 14.03.2018, 06:00 Uhr