Kuriose Tier-Einsätze in NRW

Kuriose Tier-Einsätze in NRW

Wenn Schlangen, Echsen oder Spinnen ausbüxen, dann ruft das in NRW meist die Reptilienfachgruppe der Düsseldorfer Feuerwehr auf den Plan. Die ist einmalig in der Republik – hier die kuriosesten Einsätze.

Spinne auf Bananen

Handtellergroße Spinne im Supermarkt
In Bochum wurde die Feuerwehr zu einem Supermarkt gerufen. Eine Mitarbeiterin hatte in einer Bananenkiste eine „handtellergroße“ Spinne (Symbolbild) entdeckt und eine hochgiftige Bananenspinne vermutet. Nachdem ein Kammerjäger den gesamten Supermarkt ausgeräuchert hatte, gab er Entwarnung. Die scheinbar ungiftige, heimische Spinne wurde tot aufgefunden.

Handtellergroße Spinne im Supermarkt
In Bochum wurde die Feuerwehr zu einem Supermarkt gerufen. Eine Mitarbeiterin hatte in einer Bananenkiste eine „handtellergroße“ Spinne (Symbolbild) entdeckt und eine hochgiftige Bananenspinne vermutet. Nachdem ein Kammerjäger den gesamten Supermarkt ausgeräuchert hatte, gab er Entwarnung. Die scheinbar ungiftige, heimische Spinne wurde tot aufgefunden.

Riesenschildkröte in Garten
Ein Notruf der besonderen Art ging bei der Feuerwehr Düsseldorf ein. Eine Riesenschildkröte zerpflücke seelenruhig einen Garten. Sofort rückte ein Spezialteam aus, um das Tier wieder einzufangen. Ohne größere Gegenwehr ließ sich die ein Meter lange und 50 Kilo schwere Spornschildkröte in ein nahe gelegenes Tierheim bringen.

30 Schlangen in Wohnung gehalten
In Düsseldorf stellte die Feuerwehr mehr als 30 exotische Schlangen (Symbolbild) sicher. Unter den gefundenen Tieren befanden sich hochgiftige Exemplare, beispielsweise eine Mamba, eine Speikobra, eine Bambusotter, zwei Klapperschlangen sowie eine unter Artenschutz stehende Boa Constrictor. Die meisten Tiere wurden unter schlechten Bedingungen gehalten und waren in kritischem Zustand.

Günther, der Frosch
In einem Düsseldorfer Supermarkt hüpfte ein kleiner Frosch (Symbolbild) aus einer Ananas-Kiste. Seine giftgrüne Farbe wirkte für die Mitarbeiter gefährlich und so wurde der Notruf gewählt. Trotz der Signal-Farbe des Frosches konnte die Feuerwehr Entwarnung geben. Günther, wie der Frosch heute heißt, lebt seit dem Vorfall bei einem der Feuerwehrmänner.

Vorsicht Giftschlange im Flur
In Düsseldorf-Flingern fing ein Mann in seinem Hausflur eine Schlange mit einem Eimer. Was er nicht wusste, es handelte sich um eine sehr giftige Kobra-Art (Symbolbild). Das aggressive Verhalten der Schlange stellte auch das Einsatzteam der Feuerwehr Düsseldorf auf die Probe. Glücklicherweise kam der Besitzer der Schlange kurze Zeit später zurück um die Schlange einzufangen.

Skorpion im Koffer
Ein gefährliches Urlaubsmitbringsel hatte ein Tourist aus Südeuropa im Gepäck. Er fand beim Öffnen, neben seiner Kleidung, auch noch einen Skorpion (Symbolbild) in seinem Koffer. Der Hotelgast hat schnell reagiert und hatte das Tier bereits unter einem Glas gefangen, als die Düsseldorfer Experten eintrafen.

Eine Echse auf Achse
In Düsseldorf-Bilk staunten Passanten nicht schlecht, als ein ausgewachsener Leguan (Symbolbild) über die Straße lief. Das Tier war seinem Halter offensichtlich aus dem Gehege ausgebrochen und konnte unbeschadet wieder eingefangen werden.

Giftspinne beim Campen?
Im Sommer 2004 wurde die Reptiliengruppe der Feuerwehr Düsseldorf von den Kollegen der Polizei zu einem Campingplatz gerufen. Campinggäste hatten eine „tropische Giftspinne“ gesichtet. Die Experten stellten fest, dass die auffällige Spinne ein kleiner Exot ist, nämlich eine unbekanntere Art aus dem Mittelmeerraum. Zur Erleichterung der Urlauber ist sie aber ungiftig!

Vorsicht ist besser als Nachsicht
Oftmals werden der Einsatzgruppe exotische Giftschlangen gemeldet, die gar keine sind. Häufig handelt es sich um in Deutschland heimische und ungefährliche Ringelnattern. Grundsätzlich sei es immer besser die Experten zu rufen, da viele ungiftige und giftige Tiere und Insekten sich sehr ähnlich sähen, sagt Sebastian Schreiner von der Reptiliengruppe der Feuerwehr

Stand: 11.07.2018, 13:44 Uhr