WDR-Kultursommer: Rezitator Oliver Steller

Stand: 14.07.2021, 06:00 Uhr

Man nennt ihn „die Stimme deutscher Lyrik“: Oliver Steller rezitiert Gedichte und begleitet diese auch selbst mit Musik. Neben Texten begeistert ihn auch die Fotografie, die ihn letztendlich durch die Corona-Zeit gebracht hat.

„In den letzten 15 Monaten hat sich einiges verändert“, sagt Oliver Steller. „Ich hätte zusehen können, wie mein Erspartes dahinschmilzt, oder einer alten Leidenschaft neues Leben einhauchen: der Fotografie.“

Sein persönliches Corona-Projekt

Oliver Steller fotografiert seit 36 Jahren und hat sich während der Pandemie für die Flucht nach vorne entschieden. Da er nicht auftreten konnte, suchte er nach neuen Wegen, sich kreativ auszuleben und startete ein Fotoprojekt. Was mit dem Fotografieren von Freunden begann, entwickelte sich schnell zu einer neuen Chance.

Das Leben nach Corona

„Corona ist sehr zweischneidig,“ sinniert Steller. „Es hat meine eine Laufbahn (…) unterbrochen und eine Tür aufgemacht in eine neue Welt, die mir eigentlich schon bekannt war, aber für die ich jetzt die Zeit hatte, (…) um das zu vertiefen.“ Dennoch kann er es kaum erwarten: „Ich freu mich sehr, wieder auf die Bühne zu kommen.“