Hund und Katz im Bett – Darauf sollten Sie achten

Hund und Katz im Bett – Darauf sollten Sie achten

Für viele ist der Vierbeiner im Bett eine Art Seelentröster, für andere schlicht ein Scheidungsgrund. Manche verwenden ihn gar als Fußwärmer, gerade jetzt in der kalten Jahreszeit. Die Gründe, warum Menschen ihre Haustiere mit ins Bett nehmen sind vielfältig, andere lehnen es kategorisch ab. Aus medizinischer Sich ist gegen gelegentliches Kuscheln im Bett von Herrchen oder Frauchen wenig einzuwenden, aber auf einige Dinge muss man achten.

Haustiere im Bett

Mögliches Rangordnungsproblem
Der Hund im Bett kann zu Problemen mit der Rangordnung führen. Denn Hunde würden es nie wagen, das Lager des Rudelführers unaufgefordert zu belegen. Sie würden auch nie dazu aufgefordert. Dominante Hunde können ihrem Halter auf der Nase herumtanzen und nutzen daher gerne das Entgegenkommen aus, um als Chef des Rudels verstanden zu werden. Hundehalter wundern sich dann, wenn ihr Schützling ins Bett pinkelt. Er markiert schlichtweg, rangordnungsmäßig angepasst, sein Revier. Der Hund sollte sein eigenes Schlafplätzchen in der Wohnung oder im Haus haben, wo er sich tagsüber auch mal zurückziehen kann.

Mögliches Rangordnungsproblem
Der Hund im Bett kann zu Problemen mit der Rangordnung führen. Denn Hunde würden es nie wagen, das Lager des Rudelführers unaufgefordert zu belegen. Sie würden auch nie dazu aufgefordert. Dominante Hunde können ihrem Halter auf der Nase herumtanzen und nutzen daher gerne das Entgegenkommen aus, um als Chef des Rudels verstanden zu werden. Hundehalter wundern sich dann, wenn ihr Schützling ins Bett pinkelt. Er markiert schlichtweg, rangordnungsmäßig angepasst, sein Revier. Der Hund sollte sein eigenes Schlafplätzchen in der Wohnung oder im Haus haben, wo er sich tagsüber auch mal zurückziehen kann.

Tierhaare
Gesundheitlich unproblematisch. Vorausgesetzt der Mensch, der in Kontakt damit kommt, ist nicht allergisch.

Allergien
Allergien können sich in jedem Alter entwickeln und verändern. Auslöser bei Tierhaarallergien sind nicht die Haare, sondern Speichel, Urin oder Hautschuppen, die auf den Haaren kleben. Winzige Moleküle davon werden von Menschen im Kontakt mit Tieren eingeatmet.

Flöhe
Flöhe befinden sich oft auf den Haustieren. Wenn der Floh mit im Bett schläft, kann es sehr jucken. Hunde- und Katzenflöhe beißen auch gerne Menschen. In Form von roten Punkten tauchen diese Bisse auf. Permanentes Kratzen des Tieres deutet auf Flohbefall. Dann sollte man das Fell mit einem feinen Kamm reinigen. Was am Kamm hängen bleibt, wird auf ein weißes Papier gestreift und mit Wasser besprengt. Färbt es sich rot, ist es Flohkot. Das Tier sollte erst wieder zum Kuscheln kommen, wenn die Flöhe ausgerottet sind. Grundsätzlich sollten Hund und Katze regelmäßig mit einem Mittel gegen Flöhe behandelt werden.

Zecken
Zecken sind viel kritischer als Flöhe, weil sie Krankheiten übertragen können. Nach Freigang sollte man die Tiere gründlich absuchen. Tiere sollten einen Zeckenschutz tragen.

Würmer
Hunde und Katzen sollten regelmäßig entwurmt werden (Wurmkur jedes halbe Jahr), denn wenn der Hund schleckt, können Larven in den menschlichen Körper gelangen, ihn durchwandern und schlimmstenfalls zur Erblindung führen.

Krätze-Milben
Beim Tier entsteht Juckreiz. Die typischen Verteilungsstellen sind Bauch, Ohren und die Gliedmaßen. Da gibt es Papeln, kleine Knötchen und Krüstchen. Sie können auf den Menschen übergehen als Fehlwirt. Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt mit dem Tier oder auch mit der Umgebung des Tieres. Hunde fangen sich die Milben zwar im Sommer ein, aber deren Eier und Larven entwickeln sich in warmen Häusern weiter. Wer befallen ist, muss auf jeden Fall behandelt werden- ob Hund oder Halter. Die Bettwäsche sollte man öfters als im Normalfall wechseln. Für alle Beteiligten ist es sinnvoll, wenn sowohl Tier als auch Halter eigene Schlafzonen pflegen.

Mögliche Probleme
Tiere im Bett können Störungen verursachen, die die Schlaftiefe und damit die nächtliche Erholung beeinträchtigen. Es besteht auch Verletzungsgefahr, wenn Sie sich versehentlich im Schlaf auf das Tier legen und es sich mit Krallen und Zähnen wehrt.  Schmutz an den Pfoten, im Fell usw. ist sicher ein Grund für Bettverbot.

Stand: 19.02.2019, 06:00 Uhr