Hautpflege unter der Maske

Hautpflege unter der Maske

Brennen, jucken, stechen. Wer einen Mund-Nasen-Schutz lange tragen muss, sollte seine Haut schützen, damit es nicht zu Irritationen kommt. Wie das am besten geht, sagt Hautärztin Dr. Uta Schlossberger

Das Bild zeigt eine junge Frau mit buntem Mundschutz

Masken regelmäßig abnehmen.

Unter Schutzmasken ist schwitzen, gerade bei wärmeren Temperaturen, unvermeidbar. Dadurch kann sich der pH-Wert der Haut verändern. Beim Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist es wichtig, Hautschäden zu vermeiden. Die Maske darf nicht drücken, schaben oder scheuern.
Um die Haut zu schützen, sollten sehr eng anliegende Masken, wie FFP-Masken, regelmäßig in nicht zu langem Abstand abgenommen werden, damit der Druck wenigstens zeitweise nachlässt und die Haut trocknen kann.

Mit der richtigen Hautpflege kann die Haut widerstandfähig gehalten werden. Dazu eignen sich sanfte, pH-neutrale Reinigungsmittel. Das Gesicht sollte nur kurz gereinigt werden. Verwenden Sie dabei am besten körperwarmes Wasser. Hautpflegeprodukte sollten zudem sparsam aufgetragen werden.

Wer Schutzmasken aus medizinischen Gründen nicht tragen kann, sollte auf einen leichten Schal oder eine Maske aus dem Wander- und Sportbedarf ausweichen. Diese sind atmungsaktiv und besser als gar keine Maske. Dies geht natürlich nur außerhalb des Kontaktes zu Corona-infizierten Patienten.

Gesund und fit bei Hier und heute

Stand: 27.05.2020, 06:00