Haustiere im Bett

Stand: 14.07.2022, 06:00 Uhr

Die einen können es sich gar nicht vorstellen – für andere ist es ein klarer Fall: Die Katze oder der Hund darf mit ins Bett. Was für und was gegen Haustiere im Bett spricht, darüber reden wir mit Tierarzt Dr. Ralf Unna.

Entspannter Schlaf

Bei einer Umfrage eines amerikanischen Matratzenherstellers gaben 66 Prozent der 2000 Teilnehmenden an, gemeinsam mit dem Haustier im Bett zu schlafen. Und zwar aus einem einfachen Grund: Mit ihrem tierischen Liebling an der Seite könnten sie einfach besser schlafen.

Therapeutische Wirkung

Das liegt daran, dass viele Menschen ihre Haustiere als vollwertige Familienmitglieder ansehen. Das britische Meinungsforschungsunternehmen OnePoll fand in einer Umfrage heraus, den Vierbeinern werde sogar eine therapeutische Funktion zugeschrieben.

Hund schläft in einem Bett, unter der Bettdecke schauen zwei menschliche Füße hervor.

Manche Menschen können mit ihren Haustieren besser einschlafen.

Über die Hälfte der Befragten war sich einig, dass ihnen das Nächtigen mit dem Haustier hilft, Stress abzubauen und mit Ängsten besser umgehen zu können. 42 Prozent gaben an, sich mit ihrer Fellnase sicher und geborgen zu fühlen. Auch beim Einschlafen seien die pelzigen Gefährten eine große Hilfe.

Haustiere im Bett

Hier und heute 14.07.2022 06:57 Min. Verfügbar bis 14.07.2023 WDR

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Die Risiken

Doch andere fühlen sich durch das Haustier im Bett bedrängt und schlafen schlechter. Außerdem können Krankheitserreger und Parasiten übertragen werden, denn Hunde stecken ihre Schnauze überall rein. Ablecken im Gesicht und Küsschen geben ist daher keine gute Idee! Auch durch engen Hautkontakt können Krankheiten übertragen werden. Wenn man seinem Hund dennoch nah sein möchte, sollte man regelmäßig (1x im Monat) Sammelkot-Proben beim Tierarzt abgeben und kontrollieren lassen.

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