Eine Frau liest Zeitung

Tipps zum Umgang mit schlechten Nachrichten

Stand: 13.07.2022, 06:00 Uhr

Krieg, Krankheiten, Klima-Krise: Nachrichten schauen kann dieser Tage schnell aufs Gemüt schlagen. Medienpsychologin Maren Urner erklärt, wie man den Umgang mit schlechten Nachrichten lernen kann und Sie können ihr Buch gewinnen.

Egal ob morgens in der Zeitung, abends im TV oder gleich den ganzen Tag im Liveticker auf dem Smartphone: Der Welt scheint es so schlecht zu gehen wie noch nie und in Zukunft wird alles noch viel schlimmer.

Maren Urner

Maren Urner ist Professorin für Medienpsychologie.

Die Professorin für Medienpsychologie Maren Urner warnt vor den fatalen Auswirkungen der oftmals sehr negativen Berichterstattung: „Das Gefahrenzentrum im Gehirn ist ständig in Alarmbereitschaft. Das stresst den ganzen Körper. Man ist angespannt. Die ständige Alarmbereitschaft schränkt auch das Denken ein. Stresshormone werden ausgeschüttet. In unmittelbaren Gefahren-Situationen kann dies Leben retten, auf der bequemen Couch Zuhause läuft die Reaktion des Körpers ins Leere."

Dem „Digital News Report 2022“ des Reuters Institute for the Study of Journalism, geben 39 % der in Deutschland Befragten an,  dass ihnen Nachrichtenkonsum schlechte Laune bereitet. Maren Urner rät deshalb, man soll sich auf die positiven Dinge im Leben konzentrieren - wohlwissend, dass unser Gehirn immer wieder die negativen Dinge in den Vordergrund rückt.