Frucht- und Wassereis im Test

Frucht- und Wassereis im Test

Stand: 27.04.2022, 06:00 Uhr

Die Stiftung Warentest hat Frucht- und Wassereis verkostet und bewertet – 25 Produkte insgesamt. Sara Waldau von der Stiftung Warentest hat die Ergebnisse für uns. Von „sehr gut“ bis „mangelhaft“ ist alles dabei.

Im Test war nur Frucht- und Wassereis ohne Milch. Neben den bekannten Marken sind auch Eigenprodukte von Discountern und Supermärkten vertreten. Zehn der 25 Produkte waren zum Selbsteinfrieren.

Die Tester haben sich die verschiedenen Eis-Produkte in drei Kategorien genauer angeschaut: Aroma, Zuckergehalt und Deklaration. So haben sie zunächst geprüft, ob und wie das Eis aromatisiert ist – ob mit fruchteigenem, natürlichem oder nicht-natürlichem Aroma.

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Hier und heute 27.04.2022 Verfügbar bis 27.04.2023 WDR

Dreimal „mangelhaft“ für Deklaration

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Die Verpackungsangaben müssen auch bei Frucht- und Wassereis korrekt sein.

Darüber hinaus haben die Warentester den Gesamtzuckergehalt der verschiedenen Eis-Produkte unter die Lupe genommen und anhand der angebotenen Portionsgröße bewertet.

Zudem haben sie geschaut, ob die Angaben auf der Verpackung vollständig und korrekt sind. Und ob die Aroma-Deklaration auch der Wahrheit entspricht. Bedeutet: „Wenn natürliches Aroma draufsteht, darf auch nur natürliches Aroma drin sein.“ Hier gab es dreimal „mangelhaft“ wegen fehlerhafter Deklaration.

Fünf der getesteten Eise überzeugen mit fruchteigenem Aroma und vergleichsweise wenig Zucker. Drei davon tragen das Bio-Siegel.

Der Zuckergehalt der Eis-Produkte ist sehr unterschiedlich. Er liegt umgerechnet bei einem bis 18 Zuckerwürfeln. Und wurde entsprechend mit „sehr gut“ bis „mangelhaft“ bewertet. Sechs Produkte sind laut Test die reinsten Zuckerbomben.

Fruchteis sollte 20 Prozent Frucht enthalten

Fruchteis sollte zudem mindestens 20 Prozent Frucht enthalten. Dabei wird auch Fruchtsaft als Fruchtanteil gewertet. Wassereis besteht, wie der Name bereits andeutet, hauptsächlich aus Wasser, enthält aber auch Zucker, sowie Farbstoffe und Aromen.

Ein Eis im Test enthält zwei Azofarbstoffe, die als nicht unbedenklich gelten. Sie stehen im Verdacht, Aufmerksamkeit und Aktivität bei Kindern zu beeinflussen.